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    We are the 0,000…1 Percent – Acht Milliardäre sind reicher als 3,6 Milliarden Menschen

    We are the 0,000...1 Percent - Acht Milliardäre sind reicher als 3,6 Milliarden Menschen

    Wo Reichtum ist, wächst Reichtum zu. Die Organisation Oxfam macht als Gründe dafür unter anderem Steuervermeidung, Vererbung von Großvermögen und Protektionismus zu Lasten der Entwicklungsländer aus.
    Vor einem Jahr besaßen noch 62 Superreiche so viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Welt, nun reichen acht von ihnen aus. Selbst Oxfam ist von den Zahlen überrascht. Als Grund macht die Organisation vor allem die wachsenden Einkommensunterschiede aus.

    Die Zahlen sind erschreckend: Laut einer Studie der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam besitzen die reichsten acht Menschen, allesamt Männer, zusammengenommen 426 Milliarden US-Dollar. Damit überflügeln sie gemeinsam das Vermögen der gesamten ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung.

    Diese Zahlen gehen aus dem Oxfam-Bericht „An Economy for the 99 Percent“ hervor, den die Organisation jüngst zum Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos präsentierte. Demnach ist die wachsende soziale Ungleichheit weit dramatischer als von Oxfam selbst angenommen, Tendenz steigend. Noch vor einem Jahr waren es 62 Menschen, die zusammengenommen mehr Reichtum besaßen als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – insgesamt 3,6 Milliarden Menschen. Die eklatante Differenz erklärt sich laut Oxfam durch neue Vermögensdaten, vor allem aus Indien und China, aus denen hervorgeht, dass die Ärmsten noch erheblich weniger besitzen als bisher angenommen.

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    Hälfte des Weltvermögens liegt in Händen von nur acht Personen

    Oxfam Deutschland beschreibt die Situation anhand eines Bildes:

    Wäre das Weltvermögen ein Kleinwagen, gehörte der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung gerade einmal der mitgelieferte Wagenheber.

    Verantwortlich für die dramatische Entwicklung sind die immer weiter auseinandergehenden Einkommensunterschiede. Demnach verdient etwa der reichste Mann Vietnams an nur einem Tag mehr als die Ärmsten des Landes in zehn Jahren. Der Studie zufolge dauert die diesen Zahlen zugrundeliegende Entwicklung schon seit Jahrzehnten an. Denn während die Einkommen der ärmsten zehn Prozent der Weltbevölkerung zwischen 1988 und 2011 um weniger als drei Dollar angestiegen waren, vervielfachte das reichste eine Prozent sein Einkommen um das 182-fache.

    Daher verschärft die Situation in den so genannten Schwellen- und Entwicklungsländern zwar die Entwicklung, sie ist jedoch nicht Kern des Problems. Vielmehr ist sie ein Symptom der tiefer liegenden Krankheit eines global entfesselten Kapitalismus. Wirtschaftliche und soziale Ungleichheit sind mitnichten Problematiken der Staaten des globalen Südens. Oxfam erläutert die Besitzverhältnisse am Beispiel Deutschlands:

    In Deutschland besitzen 36 Milliardäre so viel Vermögen (297 Milliarden US-Dollar) wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung; das reichste Prozent besitzt rund ein Drittel des gesamten Vermögens (31 Prozent oder 3,9 Billionen US-Dollar).

    Viele Menschen haben zudem den Eindruck, dass die Politik vor der Wirtschaft kapituliert und sich vom launischen und eben nicht sozialen „Markt“ abhängig gemacht hat. Auch der Kampagnenleiter von Oxfam Deutschland, Jörn Kalinski, warnt vor den Folgen für den sozialen und politischen Zusammenhalt:

    Weltweit fühlen sich immer mehr Menschen abgehängt. Vielerorts stagnieren die Reallöhne, während Manager und Großaktionäre sich jedes Jahr steigende Millionenbeträge genehmigen. Für Bildung und Gesundheitsversorgung fehlt vielen Staaten das Geld, weil Supereiche und internationale Konzerne sich um ihre Steuerbeiträge drücken. Regierungen betreiben das Spiel der globalen Konzerne und reichen Eliten – und die Bevölkerung zahlt die Zeche. Das beschädigt den sozialen Zusammenhalt, behindert den Kampf gegen Armut und untergräbt den Glauben an die Demokratie. So bereitet Ungleichheit den Boden für Rechtspopulisten und andere Feinde einer solidarischen Gesellschaft.

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    Bedürftige vor dem Eingang der Dortmunder Tafel e.V.

    Doch nach wie vor wird dieser – sich immer vehementer Gehör verschaffenden und oft von diffuse Ängste schürenden Trittbrettfahrern ausgenutzten – Entwicklung nicht entschieden begegnet. Noch immer scheinen die Entscheidungsträger an den politischen Hebeln der Macht offensichtlich nicht gewillt zu sein, die Gestaltungskraft der Politik wieder stärker zu nutzen. Mehr denn je scheint der Primat der Wirtschaft die politischen Entscheidungen zu bestimmen.

    Oxfam sieht die wirtschaftlichen Gründe für die wachsende soziale Ungleichheit in einem geradezu parasitären Gebaren der wirtschaftlichen Eliten:

    Diese Entwicklung hängt eng mit Möglichkeiten reicher Menschen und internationaler Konzerne zusammen, sich Vorteile auf Kosten des Allgemeinwohls zu verschaffen. Sie nutzen aggressive Steuervermeidungstechniken, verschieben ihre Gewinne in Steueroasen und treiben Staaten in einen ruinösen Wettlauf um Niedrigsteuersätze.

    Der „freie Wettbewerb“ ist eben nicht frei, sondern basiert zu einem erheblichen Maße auf Wettbewerbsvorteilen, die sowohl lokal als auch international ebenfalls sehr ungleich verteilt sind. Mit den Fähigkeiten des Einzelnen haben sie nur sehr peripher zu tun. Ein Beispiel geben diesbezüglich die Vermögen, die vererbt werden, Stichwirt: „Von Beruf Sohn“. So werden Prognosen zufolge in den kommenden zwanzig Jahren 500 der reichsten Menschen der Welt Vermögen in Höhe von 2,1 Billionen Dollar vererben. Dieser Reichtum wird neuen Reichtum produzieren, ohne dass die jeweiligen Besitzer des Vermögens mit besonderen Fähigkeiten gesegnet sein müssten.

    Ein weiteres Beispiel sind die „Economic Partnership Agreements“ (EPA) zu nennen, die etliche arme afrikanische Staaten dazu zwingen, ihre Zölle für europäische Erzeugnisse weiter zu senken, wiederum im Namen des „freien Wettbewerbs“. Da jedoch die heimische Wirtschaft nicht konkurrenzfähig genug ist, wird jegliche „Entwicklung“ im Keim erstickt. Zusätzlich überschwemmen hochsubventionierte EU-Produkte die lokalen Märkte und verdrängen etwa heimische Bauern vom Markt. Oxfam verweist auf das Beispiel des Schokoladenriegels. So erhielten Kakao-Bauern in den 1980er Jahren noch 18 Prozent des Gegenwerts eines Schokoriegels. Im Gegensatz dazu sind es heute noch sechs Prozent.


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    Endstation Obdachlosigkeit: Die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland wächst.

    In Malawi, Vietnam und Kenia werden derweil von Unternehmen, die einige der profitabelsten Abnehmer in Großbritannien mit Erzeugnissen beliefern, Hungerlöhne gezahlt. So könnten etwa die Einkommen von kenianischen Blumenverkäufern verdoppelt werden, wenn nur fünf Cent zu einem Rosenstrauß im Wert von vier Pfund hinzugefügt würden. Stattdessen jedoch erhalten die Staaten dann ein Almosen namens „Entwicklungshilfe“, das Unterstützung suggeriert, wo ausbeuterische Strukturen vorherrschen.

    Um der Entwicklung lokal und international Einhalt zu gebieten, fordert Oxfam einen weltweiten Mindeststeuersatz für Konzerne, um diese daran zu hindern, sich der Besteuerung zu entziehen. Ebenso sollen Steueroasen trockengelegt und hohe Einkommen und Vermögen Stärker besteuert werden. Oxfam fordert auch, dass Unternehmen dazu verpflichtet werden sollten, nachzuweisen, wo sie ihre Gewinne erwirtschaften.

    https://deutsch.rt.com/gesellschaft/45410-we-are-the-00001-percent-oxfam-8-milliardare/

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  • US-Aufmarsch in Europa beginnt: Erstes Panzer-Transportschiff in Bremerhaven gelandet

    US-Aufmarsch in Europa beginnt: Erstes Panzer-Transportschiff in Bremerhaven gelandet

    Obamas Abschiedsgruß: Wenige Tage vor dem Wechsel im Weißen Haus gibt die scheidende Regierung mittels eines Großaufmarsches in Osteuropa noch einmal ein machtvolles Bekenntnis zur Konfrontationspolitik in Richtung Russland ab.
    Die Verlegung von 2.000 US-Panzern und weiterem Militärgerät nach Deutschland hat mit der Landung des US-Transportschiffs „Resolve“ am Mittwochabend in Bremerhaven die Umsetzungsphase erreicht. Dies bestätigten die Bundeswehr und das 21. Theater Sustainment Command der U.S. Army.

    Nach Angaben der U.S. Army Europe soll die Entladung des Frachters aber erst am Freitagmorgen beginnen, wenn zwei weitere US-Transportschiffe in Bremerhaven erwartet werden. Der Aufmarsch, der größte seiner Art seit Ende des Kalten Krieges, ist Teil der US-Operation Atlantic Resolve.

    Verlegung von Panzern des Typs M1 Abrams der 3. Kampfpanzerbrigade sowie von M2 Bradley IFV-Schützenpanzern der 4. Infanteriedivision (Kampfname „Eiserne Brigade“) aus Fort Caston in Colorado im Hafen von Beaumont in Texas zur Verschiffung nach Bremerhaven.

    Die zusätzlichen 4.000 Soldaten und 2.000 Panzer sowie gepanzerten Fahrzeuge der 3. Kampfpanzerbrigade sowie der 4. Infanteriedivision (Kampfname „Eiserne Brigade“) aus Fort Caston in Colorado sollen ein „Zeichen der Abschreckung und der Verteidigungsfähigkeit“ setzen. Zudem dient die Operation dem Nachweis, dass „die nötige Kampfkraft zur rechten Zeit an den rechten Ort in Europa gebracht“ werden kann, so Oberst Tedd Bertulis, Vize-Logistik-Chef des US-Kommandos in Europa, EuCom, das seinen Sitz in Stuttgart hat.

    Bei der Operation handelt es sich aber de jure nicht um eine NATO-Mission, sondern diese findet unter alleinigem Kommando der USA statt.

    Laut Informationen des Militäranalysten Thomas Wiegold werden in Bremerhaven insgesamt 446 Kettenfahrzeuge und 907 Radfahrzeuge der US-Army angelandet, darunter 87 Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams, 144 Bradley-Schützenpanzer und 18 Paladin-Haubitzen. Auf dem Luftweg werden zusätzliche 3.500 Soldaten verlegt. Der überwiegende Teil der Einheiten wird zunächst nach Deutschland verschifft und anschließend nach Polen und in die baltischen Staaten verlegt.

    Die Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Sahra Wagenknecht erklärte dazu:

    Weiter geht es mit NATO-Säbelrasseln vor der russischen Grenze: Gestern Abend ist das US-Transportschiff ‚Resolve‘ mit Panzern und weiterer militärischer Ausrüstung in Bremerhaven eingetroffen. Heute wird entladen – dann geht es mit logistischer Unterstützung der Bundeswehr zur Stationierung in Osteuropa. Mit über 4.000 Soldaten und mehr als 2.000 Panzern und anderem Kriegsgerät handelt es sich bei der Operation um die größte Truppenverlegung seit dem Ende des Kalten Krieges. Schluss mit diesem Irrsinn! Das ist nicht mehr nur Drohgebärde, sondern dürfte in Russland als konkrete Kriegsvorbereitung wahrgenommen werden und zu entsprechenden Gegenreaktionen führen. So dreht sich die gefährliche Spirale der Eskalation immer weiter. Meine Alternative: endlich Entspannungspolitik statt Konfrontation!

    Als ergänzende Luftunterstützung zu den Panzerbrigaden wird zudem die komplette 10. Luftkampfbrigade aus Fort Drum im Bundesstaat New York ins mittelfränkische Illesheim verlegt. Von dort aus soll die Brigade nach Aussagen der US-Army Europe in Osteuropa eingesetzt werden, um die Fähigkeit der Allianz zu stärken, „Aggressionen zurückzuweisen“. Dabei wird insbesondere auf Lettland und Polen verwiesen. Das Leitmotto der Brigade lautet:

    Fliege zum Ruhm – Gestählt in der Schlacht, immer bereit.

    Im Rahmen der parallel dazu verlaufenden NATO-Operation „Atlantic Resolve“ wird auch die Bundeswehr im Februar 500 Soldaten, 20 Schützenpanzer vom Typ Marder, sechs Kampfpanzer Leopard 2 sowie 170 weitere Militärfahrzeugen in Litauen stationieren.

    https://deutsch.rt.com/inland/45044-us-aufmarsch-in-europa-panzer-bremerhaven/

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  • Warum kämpfen wir in Syrien?

    Alexander Dugin

    Eine russische Passagiermaschine vom Typ Airbus A321 ist am 31. Oktober bei einem Charterflug vom ägyptischen Scharm al-Scheich nach Sankt Petersburg auf der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Alle 224 Menschen an Bord kamen ums Leben. Fast alle waren russische Staatsangehörige. Das Flugzeug war nur etwa 20 Minuten lang in der Luft, bevor es abstürzte.

    Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) hatte sich unmittelbar nach der Katastrophe zu dem Anschlag bekannt. Die „Soldaten des Kalifats haben es geschafft, ein russisches Flugzeug in der Provinz Sinai“ abzuschießen, hatte die IS-Gruppe erklärt. Die mehr als 220 „Kreuzzügler“ an Bord der Maschine seien getötet worden. Der Abschuß sei eine Racheaktion für die russische Militärintervention in Syrien. Russische ausländische Experten haben zwar ausgeschlossen, daß es sich um einen „Abschuß“ handelt, aber die Ermittler gehen davon aus, daß eine Bombe an Bord des Flugzeugs detonierte und den Absturz verursachte.Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hat Rußland bereits im vergangenen Jahr den Krieg erklärt. Und als Terrorgruppe tötet der IS Zivilisten und erfreut sich am Tod von Zivilisten. Zivilisten zu töten, ist die Essenz des Terrorismus. Terroristen töten uschuldige Opfer, um ein politisches Ziel zu erreichen. Dies entspricht auch der Natur des „Islamischen Staates“. Es handelt sich dabei weder um Islam noch um einen Staat. Denn für einen gläubigen Muslim ist der Tod unschuldiger Zivilisten inakzeptabel. Der Tod von Zivilisten ist aber der Preis, den Rußland für die Militärhilfe in Syrien heute und wahrscheinlich in Zukunft wird bezahlen müssen. Die Terroristen des IS sehen alle Russen als Feinde an, nicht nur das russische Militär. In den sozialen Netzwerken im Internet zeigten zudem westliche Kommentatoren unverhohlen ihre Schadenfreude über das Flugzeugunglück. Doch warum leistet Rußland diese Militärhilfe für Syrien? Zunächst handelt es sich um einen geopolitischen Konflikt. In Syrien verläuft die Front zwischen Atlantikern und Eurasiern.

    Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entstand ein politisches Vakuum im Osten, auch im Nahen Osten. Dort verfolgen die USA seitdem das Projekt der Zerstörung der Nationalstaaten – auch das „Greater Middle East Project“ genannt. Dabei zerstörten die USA sogar Staaten, die sich mehr oder weniger loyal gegenüber Washington verhalten haben. Die USA sorgen für Chaos und betätigen sich als Hegemonialmacht. In den 1990er Jahren war Rußland geschwächt und reagierte nicht. In den frühen 2000er Jahren begann Rußland langsam, sich zu erholen. Und heute hat sich Wladimir Putin dazu entschlossen, aktiv der US-amerikanischen Chaos-Politik im Nahen Osten entgegenzutreten. Die russische Militärhilfe gegen den Terrorismus in Syrien kann als Akt eurasischer Geopolitik gesehen werden. Syrien befindet sich im Zentrum der Schlacht zwischen den Vertretern einer unipolaren (USA) und einer multipolaren Weltordnung (Rußland). Doch darüber hinaus müssen wir den „Islamischen Staat“ als eine direkte Bedrohung der Russischen Föderation ahrnehmen. Die Terrororganisation ist ein Produkt der US-amerikanischen Politik – kreiert, um Chaos zu verbreiten und um den USA jederzeit die Vorlage für eine eigene US-Militärintervention zu liefern – wie man am Beispiel Syriens sieht. Aber der „Islamische Staat“ ist nicht nur im Irak und in Syrien präsent. Auch in Zentralasien existieren Gruppen des IS. In Afghanistan, Tadschikistan und Usbekistan sind Terrorbanden aktiv, die die gleiche Ideologie und die gleichen Sponsoren wie der „Islamische Staat“ in Syrien und im Irak haben. Auch im Nord-Kaukasus, also bereits auf dem Gebiet der Russischen Föderation, sind diese Gruppen aktiv. Wladimir Putin versteht sehr genau, daß es auch in Zentralasien und im Kaukasus um die Schaffung chaotischer Zustände mit Hilfe des „Islamischen Staates“ und ähnlicher Terrorgruppen geht.

    Die Logik der russischen Militärintervention ist daher klar: Wenn wir Russen nicht den US-kreierten und -unterstützten Terrorismus bereits in Syrien eindämmen, werden wir bald an unserer eigenen Grenze und sogar auf unserem Territorium gegen ihn kämpfen müssen. Syrien ist unsere äußere Verteidigungslinie. Die nächste Linie befände sich schon auf dem Territorium der Eurasischen Union und sogar auf dem Staatsgebiet der Russischen Föderation. Dazu kommt: Der russische Militäreinsatz in Syrien ist im Gegensatz zur US-geführten, sogenannten „Anti- Terror-Kampagne“ absolut legitimiert.

    Moskau kooperiert eng mit Damaskus, die syrische Regierung hat offiziell um russische Unterstützung angefragt. Die russische Luftwaffe arbeitet mit der syrischen Armee zusammen, während die US-geführten Angriffe gegen den Willen und trotz Protesten der syrischen Regierung stattfinden. Dr. Baschar al-Assad ist der legitime und gewählte Präsident Syriens, er wird von weit mehr als 50 Prozent der syrischen Bevölkerung unterstützt. Das bedeutet: In Syrien kämpfen wir zusammen mit unseren syrischen Verbündeten gegen die Expansion des „Islamischen Staates“. Wir müssen uns vor Augen führen, was ein totaler Zusammenbruch Syriens bedeuten würde. Er würde automatisch den Zusammenbruch aller anderen islamischen Staaten in der Region nach sich ziehen, uch Nordafrika würde mittelfristig völlig ins Chaos ge-stürzt werden, wie wir in Libyen bereits sehen. Wir können daher von einer Kettenreaktion oder einem Dominoeffekt im Falle eines Zusammenbruchs Syriens sprechen.

    Dies hätte wiederum zur Folge, daß Abermillionen an Flüchtlingen und Migranten sich in Richtung Europa in Marsch setzen werden, da es im totalen Chaos keine Zukunftsperspektive für die Menschen mehr geben wird. Das US-amerikanisch kreierte Chaos richtet sich daher nicht nur gegen den Nahen Osten und Zentralasien, sondern auch gegen Europa. Je mehr Chaos und Unordnung im Nahen Osten und in Nordafrika, desto mehr Migranten kommen nach Europa. Dies wiederum führt zu einer Destabilisierung der sozialen Infrastruktur und dadurch zu einer politischen Lähmung auf dem europäischen Kontinent. Und hier sollten wir nicht vergessen: In den Massen von Migranten strömen auch Tausende von Terroristen nach Europa. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen und sollten in Zukunft zehn, zwanzig oder gar dreißig Millionen Migranten nach Europa kommen, würde dies faktisch das Ende Europas bedeuten.

    Der europäische Kontinent würde nicht etwa „islamisiert“ werden, es würde dort auch kein „Kalifat“ errichtet werden – Europa würde im totalen Chaos versinken und ausgelöscht werden. Rußland kämpft heute auch gegen diese Entwicklung – im Interesse Europas. Rußland braucht Europa – und Europa braucht Rußland. Bricht Europa zusammen, ist das schlecht für Rußland – das gleiche Gesetz gilt aber ebenso umgekehrt, auch wenn das viele europäische Regierungen heute nicht akzeptieren wollen und sogar dagegen arbeiten. Es gibt hierfür sogar eine historische Kontinuität: In der Vergangenheit sah Rußland in Europa einen Schutzschild gegen die türkisch-osmanischen Expansionsbestrebungen. Versinkt Europa im Chaos, wäre Rußland an seiner West- und Südgrenze ebenso von diesem Chaos bedroht. Daher ist auch der Schutz Europas im Interesse der Russischen Föderation.

    Um Europa vor dem Chaos zu bewahren, ist Rußland heute das Schutzschild des europäischen Kontinents. Rußland kämpft in Syrien also auf gleich mehreren Ebenen: Wir nehmen aktiv den Kampf auf gegen die globalen US-amerikanischen Hegemonialbestrebungen. Wir schützen unsere eigenen nationalen und eurasischen Sicherheitsinteressen, indem wir den Feind bekämpften, bevor er zu uns kommen kann. Wir bewahren Europa vor dem Niedergang, weil eine solche Entwicklung auch für uns schädlich wäre.

    Erschienen in der Zeitschrift „Zuerst“

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  • Das Ende der „Neuen Welt Ordnung“

    Patrick Poppel

    Nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA und anderen politischen Entwicklungen, glauben viele Beobachter, dass nun das Ende der Neuen Welt Ordnung eingeleitet worden ist.

    Mit dem großartigen Russischen Philosophen und Soziologen Alexander Dugin könnten wir jetzt sagen: „Lasst uns den Sumpf austrocknen!“

    Natürlich können wir geopolitische Tendenzen erkennen, welche sich gegen die Ziele der momentan herrschenden globalen Eliten entwickeln, aber so einfach kann man das Weltgeschehen leider nicht erklären. Allen, die sich jetzt schon in Feierstimmung befinden sollte man eine Realität vor Augen führen: Das einzige Gegengift zur Bekämpfung der „Neuen Welt Ordnung“, ist die Wiederherstellung der „Alten Welt Ordnung“.

    Und genau diese Entwicklung können wir besonders im „Westen“ nicht erkennen. Der Liberalismus ist weiterhin auf dem Vormarsch, auch viele Traditionen und die abendländische Kultur gehen weiter verloren.

    Wie wir an der Bundespräsidentenwahl in Österreich sehen können, führt auch der Vormarsch der rechten und patriotischen Kräfte zu einer Zusammenrottung aller Teile der Eliten des „Sumpfes“, welchen es dieses mal noch gelungen ist, den Kandidaten der FPÖ zu verhindern. Man kann ganz klar erkennen, dass man alleine mit parteipolitischer Arbeit diesen Kampf kaum gewinnen kann. Es wird nötig sein auf allen Ebenen der Gesellschaft einen „Kulturellen Kampf“ zu führen. Hierbei spielt sicher der Aufbau und Ausbau von alternativen Medien eine besonders wichtige Rolle, da sich die Massenmedien alle vollständig in der Hand der Eliten befinden.

    Aber den wichtigsten Angriff müssen wir auf der geistigen Ebene führen. Es muss uns gelingen, den sogenannten „Werten“ der „Neuen Welt Ordnung“ ein glaubwürdiges Alternativprogramm entgegenzustellen. Die Menschen, welche durch das Gift des Liberalismus verführt wurden, müssen wieder durch die Liebe zu den Wahren Werten bekehrt werden. Und diese Werte finden wir in der Geschichte der europäischen Völker. Zur Normalisierung des geistigen Zustandes Europas und zu Wiederherstellung eines gesunden Menschenbildes müssen wir eigentlich nur die einzelnen Bereiche der „Alte Welt Ordnung“ betrachten und Zug um Zug dieses Verständnis in Staat, Familie und im einzelnen Menschen beleben.

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  • Berlin – Identitärer Widerstand gegen Merkels Terror

    Alexander Markovics

    Am Mittwoch den 21.12. kam es als Reaktion auf den Terroranschlag am Berliner Weihnachtsmarkt durch den IS, bei dem am 19.12. 12 Menschen getötet und mehr als 40 verletzt wurden, zu mehreren Protestaktionen. Der Täter ist noch flüchtig, doch stellte sich kurz nach dem Anschlag heraus, dass auch dieser ein weitere blutige Frucht der merkelschen „Refugees Welcome!“ Politik ist. So soll es sich bei dem Attentäter um einen muslimischen Invasor aus Tunesien handeln – ein weiterer Tatverdächtiger aus Pakistan, welcher von der Polizei noch am Vortag und dann aus „Zweifel an seiner Schuld“ freigelassen wurde, ist mittlerweile unauffindbar. Nicht nur im Anschlag selbst, sondern auch die Ermittlungen sind ein weiterer Beweis für das Totalversagen der Politik Angela Merkels.

    Als Reaktion darauf fanden gestern in Berlin mehrere Protestaktionen statt. Einerseits kam es um 18 Uhr zu einer Mahnwache vor dem Berliner Kanzleramt durch die Bürgerinitiative Einprozent und die patriotische Partei AfD. Mehr als 500 Teilnehmer beteiligten sich an der Versammlung zum Gedenken an die Berliner Opfer der merkelschen Flüchtlingspolitik, darunter auch der Alexander Gauland von der AfD, sowie Philipp Stein (EinProzent) und der Verleger Götz Kubitschek, welche gemeinsam den totalen Verlust der Sicherheit in Deutschland als Ergebnis der „Flüchtlingspolitik“ Angela Merkels anklagten.

    Die Kernaussage der Veranstaltung: Auch an Merkels Händen klebt das Blut der Opfer von Berlin. Durch ihre verantwortungslose Politik hat sie den Nahen Osten und damit auch den Islamischen Staat nach Deutschland gelassen – Merkel hat den Mördern die Tür geöffnet. Doch nicht einmal 45 Minuten nach Beginn der Mahnwache, kam es vor Parteizentrale der CDU in Berlin-Mitte zum Eklat: Mehr als 60 Aktivisten der Identitären Bewegung Deutschland und der Initiative EinProzent blockierten gemeinsam mit Identitären aus Österreich den Eingang zum Konrad-Adenauer-Haus. Die Aktivisten entrollten Transparente mit den Aufschriften „Grenzen schützen – leben retten“ und „Terror als Normalzustand? Multikulti und Islamisierung stoppen!“ und skandierten Parolen wie „Merkel muss weg!“ sowie „From Berlin to Rome – Refugees go home!“ um gegen die selbstmörderische Asyl- und Flüchtlingspolitik des Merkelregimes zu demonstrieren. Als ein Großaufgebot der Polizei zur Parteizentrale kam um die Blockade aufzulösen, begaben sich die Aktivisten in den Sitzstreik.

    Die Aufrufe der Polizei die Parteizentrale zu verlassen wurden schließlich mit einem ironischen Gegenaufruf an die Polizei gekontert und der Aufforderung an die Polizisten, sich dem Gegenprotest anzuschließen. Vereinzelte Passanten schlossen sich der Sitzblockade der Patrioten an. Die Forderung der Identitären, dass ein ranghoher CDU-Politiker sich am Ort des Geschehens einfinden soll um ihn einen Forderungskatalog zur Bewältigung der Einwanderungs- und Sicherheitskrise überreichen zu können, wurde nicht erfüllt. Eine Gruppe von etwa 100 sympathisierenden Passanten, welche den jungen Demonstranten beistand, darunter auch der Verleger Jürgen Elässer, wurden von der Polizei des Platzes verwiesen. Im Anschluss kam es zu Szenen wie aus den letzten Tagen der DDR: Die Polizei begann nach dreistündiger Blockade der CDU-Zentrale den friedlichen Protest aufzulösen. Der Aufruf der Identitären an sie, besser die eigenen Grenzen zu schützen und im Inneren für Sicherheit zu sorgen, anstatt friedliche Patrioten gewaltsam zu entfernen, verhallte ungehört. Gegen 22:00 Uhr war die Blockade schließlich aufgelöst. Zwar wurden die Proteste gegen Merkels Politik am 21.12. aufgelöst, doch eines ist klar: Das ist erst der Anfang, nicht das Ende. Weitere Proteste werden in den nächsten Wochen und Monaten folgen. Die Tage Angela Merkels sind gezählt – es ist nicht mehr eine Frage des „ob“, sondern nur noch des „wie lange“.

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  • Syrischer UN-Botschafter nennt vor Sicherheitsrat Namen der NATO-Offiziere und Agenten in Ostaleppo

    Syrischer UN-Botschafter nennt vor Sicherheitsrat Namen der NATO-Offiziere und Agenten in Ostaleppo

    Der Ständige Vertreter Syriens vor den UN, Baschar al-Dschafari, hat gestern vor dem UN-Sicherheitsrat die vollständige Namensliste der sich in Ost-Aleppo versteckenden ausländischen Militärs und Geheimagenten verlesen, darunter Geheimdienst-Offiziere aus den USA, Israel, Saudi-Arabien, Katar, Jordanien und der Türkei. Laut Dschafari ist die Präsenz dieser ausländischen Agenten auch Grund für die „hysterischen Aktivitäten“ im UN-Sicherheitsrat zur „Evakuierung von Rebellen“ aus Ost-Aleppo.
    Hier Video:
    https://deutsch.rt.com/kurzclips/44481-syrischer-un-botschafter-nennt-nato-agenten-aleppo/
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  • CIA im Krieg gegen Trump: „Wir brauchen Neuwahlen“ – wegen Russland-Hack

    Trump-Gegner fordern bereits Neuwahlen: Die CIA-Behauptung, Russland habe die US-Wahl beeinflusst, ist Teil eines größeren Angriffs auf Donald Trump. Der CIA scheint dem designierten US-Präsidenten den Krieg erklärt zu haben – auch weil Geheimdienstler Reformen fürchten. Medien mischen kräftig mit.

    Es begann alles damit, dass die „Washington Post“ unter Berufung auf CIA-Unterlagen berichtete, US-Insider hätten gehackte E-Mails der Demokraten an die Russen weitergeleitet, die das Material auf Wikileaks veröffentlicht hätten. Wikileaks-Gründer Julian Assange (von dem seit 15. Oktober nicht mehr gesichert ist, ob er noch lebt) bestritt stets eine Verbindung zu Russland. Die Russen nannten die Vorwürfe „Unsinn“.

    Aussagekräftige Beweise für den Hack lieferte der CIA nicht – weshalb das Trump-Team daraufhin konterte, auf gleiche Weise haben man Saddam Hussein den Besitz von Massenvernichtungswaffen unterstellt.

    Die „Washington Post“ nutzte ihre Berichterstattung subtil, um Trumps Eignung für das Präsidentenamt in Frage zu stellen. Sie schrieb gestern: „Das schwelende Misstrauen zwischen Donald Trump und den US-Geheimdiensten eskalierte am Samstag zu offenen Streit, nachdem der designierte Präsident sich über den CIA-Report lustig gemacht hatte, wonach russische Kräfte in den US-Wahlkampf eingegriffen haben, um ihm zum Sieg zu verhelfen.“ Ein Machtkampf zwischen Trump und den Top-Geheimdienstlern zeichne sich ab – und das in einer Situation, die einige Geheimdienstler „als komplexeste Bedrohungslage seit Jahrzehnten bezeichnen“, beklagte die „Post“.

    Der Artikel monierte weiter, Trump würde sich trotz der angespannten Weltlage keine Zeit für tägliche Geheimdienst-Briefings nehmen. Auch wurde das erwähnt, dass die „CIA ein verdecktes Programm laufen hat, um moderate Rebellen auszurüsten“, die in Syrien „die brutale Herrschaft von Präsident Baschar al-Assad“ beenden sollen. Die New York Times berichtete in ähnlichem Stil.

    CIA gegen Trump und neuen Sicherheits-Chef Flynn

    Bei dem Angriff auf Trump geht es auch um Personalien: Trump hat General Michael Flynn zum nationalen Sicherheitsberater ernannt. Flynn war bereits CIA-Direktor gewesen und scheiterte, weil der Apparat seine Reform-Pläne nicht mittragen wollte. „Die CIA-Chargen fürchten nun offenkundig, dass Flynn bei der CIA durchgreifen könnte“, schreiben die „Deutschen Wirtschafts Nachrichten“ dazu. Auch bezweifelt die CIA laut „Washington Post“, dass der designierte CIA-Direktor Mike Pompeo, ein vernünftiges Verhältnis zwischen den insgesamt 16 Geheimdiensten und dem Weißen Haus aufbauen können wird.

    „Da läuft eine richtige Revolte“, sagte ein Ex-CIA-Beamter laut „Daily Beast“ anonym über die Stimmung innerhalb des Geheimdiensts. „Sie mögen Flynn nicht und sie hassen Trumps Entschlossenheit. Es ist für sie, als ob man ihr Lebenswerk zur Tür rauswirft. Sie haben das Gefühl, dass die gesamte Geheimdienst-Community auf dem Prüfstand steht.“

    Die „Washington Post“ berichtete später, dass der CIA zwar Russland beschuldige, ein hochrangiger FBI-Beamter aber erklärt habe, CIA und FBI wären in der Angelegenheit unterschiedlicher Meinung.

    „Wir brauchen Neuwahlen“

    „Wir brauchen Neuwahlen“, sagte Bob Baer, ein Ex-CIA auf dem Clinton-treuen Fernsehsender CNN. „Dies ist eine Verfassungskrise. Beispiellos.“ Hätte der CIA demokratische Wahlen eines anderen Landes beeinflusst, dann würde dieses Land auch auf Neuwahlen bestehen, so der Ex-Agent.

    Die „Huffington Post“, welche Hillary Clinton, berichtet bereits von Aktivisten, die die Justizbehörden der Bundesstaaten auffordern, ihre Wahlmänner aus dem Wahlkollegium zurückzurufen. Die Wahl des US-Präsidenten solle erst durchgeführt werden, wenn „alle formellen Untersuchungen über die russischen Hacking-Aktivitäten abgeschlossen sind“, berichten die „DWN.“

    Zwar sagte Obama, die Geheimdienste sollten ihre Erkenntnisse vor der Amtseinführung Trumps vorlegen. Doch der Prozess könnte Monate dauern: Republikaner und Demokraten fordern gemeinsam eine unabhängige Untersuchung der Vorwürfe durch den Kongress. Sollte Trumps Amtseinführung tatsächlich verschoben werden, müsste die Obama-Regierung übergangsweise weiterregieren.

    So antwortet Trump

    Trump und seine Unterstützer wiesen auf die Unstimmigkeiten hin – und darauf, dass Russlands Rolle völlig unklar sei.

    Zu “Fox News Sunday,” sagte Trump es gebe gerade „große Verwirrung.“ Er ging soweit zu sagen: „Die Demokraten behaupten das, weil sie eine der schlimmsten Niederlagen in der politischen Geschichte dieses Landes erlitten haben.“ Dies sei für sie sehr demütigend gewesen. Über Cyberangriffe sagte Trump: „Hacking ist sehr interessant. Wenn man die [Verantwortlichen] eines Hacks nicht auf frischer Tat ertappt, erwischt man sie nie. Keiner weiß, ob es Russland, China oder sonstwer war. Es könnte irgendwer sein, der irgendwo in einem Bett sitzt.“

    Bolton unterstellt CIA „False Flag“

    John Bolton, ein Mann mit Chancen auf ein Amt in Trumps Außenministerium, ging öffentlich soweit, dem CIA eine False Flag-Aktion zu unterstellen – d.h. dass der Hack von US-Diensten vorgetäuscht wurde, um ihn Russland in die Schuhe zu schieben. Er stellte auf „Fox News“ die Frage, warum die Russen jetzt auf einmal Spuren hinterlassen haben sollten, wo sie doch Hillary Clintons privaten Email-Server spurlos gehackt haben.

    „Wir würden gern wissen, wer sonst noch ein Interesse an der Beeinflussung dieser Wahl hat“, sagte der ehemaliger US-Botschafter bei den Vereinten Nationen. Er will konkretere Beweise für den russischen Hack sehen: „Bevor wir nicht genauer wissen, wie die Geheimdienste zu dieser Schlussfolgerung kamen, wissen wir nicht, ob es von Russland eingefädelt oder eine False Flag war“, so Bolton. „The Hill“ berichtete.

    Trump: „Ich verzichte auf Milliarden-Deals“

    Trump reagierte im gestrigen Fox-Interview auch auf Vorwürfe, wonach seine Anteile an seinem Immobilienunternehmen in Konflikt mit dem kommenden Amt stünden. Der Milliardär verteidigte seine Arrangements. Er werde nichts mit dem Management seines Konzerns zu tun haben und Ähnlichkeiten mit der Clinton-Stiftung, in die Geld von ausländischen Regierungen floss, werde es nicht geben.

    „Das ist bei mir anders“, sagte Trump. „Ich verzichte auf Milliarden-Geschäfte. (…) Das Geld, dass ich für den Präsidentschaftswahlkampf ausgegeben habe, war Peanuts im Vergleich zu dem Geld, das ich in Zukunft nicht verdienen werde. Und das ist okay, weil es so wichtig ist. … Es ist eine Berufung.„

    http://www.epochtimes.de/politik/welt/cia-im-krieg-gegen-trump-wir-brauchen-neuwahlen-wegen-russland-hack-a1998167.html

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  • Alexander Dugin: Der Sumpf und das Feuer

    Alexander Dugin

    „Der Sumpf“ wird zum neuen Namen für die globalistische Sekte, die Apologeten der Offenen Gesellschaft, die LGBT Wahnsinnigen, Soros Armee, die Transhumanisten, usw. Den Sumpf trocken zu legen stellt nicht nur für Amerika den neuen kategorischen Imperativ dar. Es stellt eine globale Herausforderung für uns alle dar.

    Heute befindet sich jedes Volk unter der Herrschaft seines eigenen Sumpfes. Wir alle zusammen sollten damit beginnen den russischen Sumpf, den französischen Sumpf, den deutschen Sumpf und so weiter zu bekämpfen. Wir müssen unsre Gesellschften vom Einfluss des Sumpfes säubern. Anstatt uns gegenseitig zu bekämpfen, sollten wir ihn gemeinsam trockenlegen. Sumpftrockner aller Länder vereinigt euch! Der andere Punkt ist, dass der Antiamerikanismus vorbei ist. Nicht weil er falsch war, genau das Gegenteil ist der Fall: Weil das amerikanische Volk selbst eine Revolution gegen genau jenen Aspekt der USA begonnen hat, den wir alle gehasst haben. Jetzt kann man der herrschenden Elite Europas, genauso wie dem Teil der russischen Elite, welcher noch immer liberal ist, nicht dafür beschuldigen kann, wie zuvor dafür zu pro-amerikanisch zu sein. Sie sollten für das beschuldigt werden, was sie sind: Ein korrupter, perverser und gieriger Haufen von Bankern und Zerstörer von Kulturen, Traditionen und Identitäten. Also lasst uns den europäischen Sumpf trockenlegen!

    Schluss mit Hollande, Merkel und Brüssel! Europa den Europäern! Soros und seine Sekte müssen öffentlich verurteilt werden! Von jetzt an ist der Sumpf ein extraterritoriales Phänomen, genauso wie ein internationales Terrornetzwerk. Der Sumpf ist überall und nirgends. Gestern war das Zentrum des Sumpfs, sein Kern, noch in den USA, heute ist es nicht mehr dort. Das ist die Gelegenheit für uns alle mit der Jagd auf sie zu beginnen. Der Sumpf ist nicht länger räumlich verortbar. Nichtsdestotrotz existiert er immer noch und ist sehr, sehr mächtig. Aber seine antinationale Natur ist von nun an offensichtlich. Der Sumpf kann sich nicht länger hinter Amerika verstecken. Er ist ins Exil gegangen. Aber wohin? Nach Kanada? Nach Europa? In die Ukraine? Zu fernen Planeten wohin zahlreiche mit Drogen vollgepumpte Schauspielerinnen und Schauspieler uns versprachen nach einem Sieg Trumps zu gehen? Jetzt ist es an der Zeit für sie ihre Versprechungen zu erfüllen. Das alles scheint die Traumvorstellung der Globalisierer zu sein. Sie sind nun in einem Nicht-Raum gefangen, einer Utopie, in einem Land der liberalen Utopie – einem Niemandsland. Wir werden nun zeugen der Entterritorialisierung des Sumpfes, der globalistischen Elite und der Weltregierung. Worin besteht die Struktur des Sumpfes. Zuallererst ist der Sumpf eine Ideologie – der Liberalismus. Wir brauchen einen Nürnberger Prozess für den Liberalismus, die letzte totalitäre politische Ideologie der Moderne. Lasst uns dieses Kapitel schließen!

    Zweitens ist der Sumpf eine besondere Art der postmodernen Kultur. Er basiert auf der Zerlegung jeglicher Ganzheit durch Digitalisierung, den obligatorischen Schizomorphismus und so weiter. Ihn zu trocken bedeutet die Wiederherstellung der apollinischen Einheit der Kunst. Die Kunst muss zum Holismus zurückkehren. Drittens ist er der transnationale globale Kapitalismus. Dieser stellt den materiellen Motor des Sumpfes dar. Er besteht aus Krediten und das Federal Reserve System druckt seine giftigen grünen Rechnungen. Wir müssen all das beenden und zu einem wirklich produktiven Sektor mit merkantilistischen Anspruch zurückkehren. Ich schlage vor die Ideen Pitrim Sorokins neu zu entdecken. Er erkannte die soziale Dynamik der Geschichte als Kette von sozialen Paradigmen welche man das Ideelle, das Idealistische und das Sinnliche nennt. Das Idelle ist die absolute Herrschaft des Geistes über die Materie, Askese und die gewalttätige Unterwerfung der materiellen Welt unter das geistige und religiöse Ziel. Der idealistische Typ ist ausgeglichen und basiert auf der harmonischen Koexistenz zwischen Geist und Materie, wobei der geistige Teil leicht dominiert, aber nicht ausschließt (ähnlich wie beim Ideellen). Der sinnliche Gesellschaftstyp hingegen verkörpert die Dominanz des Materiellen über den Geist, des Körpers über die Seele. Der Sumpf ist der sinnliche Form der Gesellschaft. Bis vor kurzem schien es so, als wären sinnlich und amerikanisch synonym. Aber nach dem Triumph Trumps ist alles anders. Nun ist das Sinnliche global und ex-zentrisch. Es findet eine Art der „translatio imperii“ überall und nirgends statt. Sorokin stellte fest, dass die zyklische Natur der Gesellschaft nur in einer Kettenform abläuft: Von der ideellen zur idealistischen und schließlich zur sinnlichen Gesellschaft. Die Idealistische kann nicht auf die Sinnliche folgen, genauso wie sich der Sumpf nicht in einen Halbsumpf verwandeln kann.

    Nach dem Sumpf kommt die Sonne, also das Feuer, der Geist – der Geist in seiner radikalen, also ideellen Form. Um den Sumpf auszutrocknen brauchen wir solares Feuer, ein großes Feuer, dass im Überfluss scheint. Der Sumpf und das Feuer sind zwei gegensätzliche Elemente welche über die Erdkugel verteilt sind. Die Geopolitik wird nun vertikal. Beides kann an jedem Punkt gefunden werden. Die Bedeutung des Ortes liegt nun im Momentum zur Austrocknung des Sumpfes. Wo? Hier und jetzt. Die USA sind der Ferne Westen der Welt. Das ist der Raum der Mitternacht. Und an diesem wird der Endpunkt des Niedergangs erreicht. Der Sumpf ist nicht mehr die amerikanische Hegemonie, weil der amerikanische Präsident selbst diese Hegemonie ablehnt. Demenstprechend handelt es sich um eine Hegemonie „tout court“, eine Hegemonie als solche mit einer rein post-modernistischen Leere in ihrem Zentrum. Der gegenwärtige Momentum liegt im Wechsel der Pole.

    Der Westen wird zum Osten. Putin und Trump sind in der jeweils anderen Ecke des Globus. Im 20 Jahrhundert wurden diese beiden Extreme von den radikalsten Formen der Moderne, Kapitalismus und Kommunismus, verkörpert. Zwei apokalyptischen Monstren – Leviathan und Behemoth. Diese haben sich jetzt in zwei eschatologische Versprechungen verwandelt: Putins Großrussland und ein Amerika, dass sich unter Trump selbst befreit. Das 21 Jahrhundert hat endlich begonnen. Alles was wir jetzt noch brauchen ist Feuer.

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  • Flüchtlingskriminalität erreicht neuen Rekord

    Alexander Markovics

    Skandal um Mord an 19 jähriger Studentin durch Asylwerber in Freiburg.

    In Freiburg führten die Ermittlungen um die Mitte Oktober ermordete Maria L. zu einem bundesweiten Skandal: Wie Ermittlungen ergaben, wurde die 19 Jährige Studentin am Heimweg von Feier von einem afghanischen Flüchtling vergewaltigt und anschließend in einem nahen Fluß ertränkt. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 17 jährigen sogenannten „unbegleiteten Flüchtling“.

    Die Medien, allen voran der staatliche Sender NDR, versuchten wochenlang die Tat zu verschleiern . So titelte etwa die deutsche Nachrichtensendung Tagesschau zunächst, dass die 19 Jährige „ertrunken“ sei – eine absurde Behauptung angesichts der Tatsache, dass der Fluss in dem sie ertränkt wurde, zum Tatzeitpunkt nur 20cm tief war. Die Vergewaltigung an der Maria L. wurde dabei komplett verschwiegen. Als die wahre Dimension der Tat bekannt wurde, reagierte man von Seite deutscher Staatsmedien auf den Vorwurf, warum nicht darüber berichtet worden war mit der Antwort, die Tat sei nur von lokaler Bedeutung. Besonders bezeichnend für die Situation in Deutschland war dabei die Reaktion der Eltern von Maria L., zwei hohen EU-Beamten: Bereits Ende Oktober schalteten diese eine Todesanzeige für ihre Tochter, in welcher sie um Spendengelder für die Flüchtlingshilfe baten.

    Auch die Reaktion des grünen Oberbürgermeisters von Freiburg, Dieter Salomon, zeugt von der Weltfremdheit und Dekadenz deutscher Eliten: „Wäre es ein Deutscher gewesen, wäre ich nicht weniger entsetzt. Es ist die abscheuliche Tat eines Einzelnen, die er nicht begangen hat, weil er ein Flüchtling ist, aus einer anderen Kultur oder weil er Afghane ist. (…) Bisher aber deutet in dem Fall nichts darauf hin, dass der junge Afghane Islamist war oder dass die Tat mit Problemen bei der Integration zu tun hatte“. Ob der Täter einen islamistischen Hintergrund hatte, kann bis jetzt noch nicht gesagt werden. Die Freiburger Bevölkerung ist durch die Tat und den Mord an einer 27 jährigen Joggerin in der selben Region, die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit dem Mord an Maria L., zutiefst verunsichert. So führt Freiburg bereits seit 15 Jahren die Kriminalitätsstatistik in Deutschland an, dennoch kam es zu keiner Erhöhung der Polizeipräsenz in der Region.

    Der Skandal um den Mord an Maria L. Ist ein weiteres Beispiel für die sich massiv verschlechternde Sicherheitslage in Deutschland, aber auch die skandalöse Berichterstattung der Medien über die massive ansteigende Flüchtlingskriminalität. So werden von immer mehr Deutschen die Medien als „Lügenpresse“ bzw. „Lückenpresse“ bezeichnet, da angesichts der stark ansteigenden Mord- und Vergewaltigungsdelikte mit deutschenfeindlichen Hintergrund durch Ausländer/Flüchtlinge zunehmend der ethnisch-religiöse Hintergrund vertuscht beziehungsweise überhaupt die Taten verschwiegen werden, so wie im Falle Maria L. So gab es etwa nach den massenweisen sexuellen Übergriffen durch Moslems und „Flüchtlinge“ auf deutsche Frauen in der vergangenen Sylvesternacht von Seiten des Kölner Polizeipräsidentens den Befehl, nicht über die Übergriffe zu berichten. Zurecht sprechen daher viele politische Beobachter in Deutschland davon, dass das Land auf dem Weg in einen Bürgerkrieg sei und bezeichnen die von Angela Merkel ermöglichten Ereignisse des Sommers 2015 als muslimische Invasion. Die westliche „Politik des Chaos“ hat nun auch die engsten Verwandten der EU-Bürokratie erreicht und bleibt nicht mehr auf Syrien und den Irak beschränkt.

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  • Suworow besiegt Clausewitz

    Patrick Poppel

    Russlands humane Kriegsführung gegen unmenschliche Strategien

    Wenn wir uns die Ergebnisse der Russischen Militäroperationen in Syrien ansehen, erkennen wir sofort einen eigenen Stil der Kriegsführung.

    Hier sehen wir das ein Staat wie Russland als Unterstützer einer legitimen Regierung auftritt und vor Ort gegen bewaffnete Kräfte antritt, welche zumeist von internationalen Terrorgruppen aus dem Ausland importiert wurden. Der Russische Militäreinsatz ist allerdings eng mit einer Humanitären Aktion und auch mit einer großen Kampagne auf der Bühne der Diplomatie verbunden. Im Gegensatz zu Militärkampagnen anderer Großmächte, sehen wir hier eindeutig, dass es sich bei den Bemühungen Russlands nicht um ein Ausdehnen des Machtbereiches mit einer folgenden Besatzung handelt, sonder um eine Unterstützungsmission, welche die Aufrechterhaltung der Souveränität und Einheit des Syrischen Staates sichert.

    Seit der friedenssichernden Mission Russlands bei der Unterstützung des Referendums auf der Krim, ist klar ersichtlich, dass die einzelnen Teile der Streitkräfte der Russischen Föderation auf einem sehr hohen Level agieren und mit einer großen Gewissenhaftigkeit ihre Aufgaben erfüllen.

    Diesen Tatsachen liegt auch eine interessante Theorie zu Grunde. Als sehr großer Staat musste sich Russland immer wieder verteidigen, aber nie selbst in die Offensive gehen. Dennoch übernahm Russland oft die Verantwortung, andere Staaten zu schützen.

    Erinnern wir uns nur an die Rolle des Generalissimus Alexander Suworow bei der Verteidigung verschiedener europäischen Staaten gegen die Expansion der Französischen Revolutionstruppen.

    Im Gegensatz zu anderen Militärdoktrinen, welche nur rein auf der nüchternen Basis von Strategie und Taktik aufgebaut sind, hat sich das Militärische Denken in Russland einen Einfluss des Herzens auf das Handeln bewahrt.

    Das Helfen und Beschützen ist die Haupteigenschaft der Russischen Streitkräfte und nicht das Erobern und Unterdrücken.

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