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  • Category Archives Ausland
  • Der Sultan blickt auf den Zaren

    Nach der Betrachtung der aktuellen Entwicklung im Nahen Osten, fällt jedem sofort auf, welche beiden Kräfte die Situation am meisten beeinflussen.
    Es sind ohne Zweifel Russland und die Türkei.
    Im Moment sind es auch diese beiden Staaten, die gemeinsam mit dem Iran, maßgeblich zu einer positiven Entwicklung des Friedensprozesses in Syrien beitragen.
    Obwohl das vergangene Jahr von verschiedenen schrecklichen Ereignissen (Abschuss der Militärmaschine und Ermordung des russischen Botschafters in Ankara) geprägt war, rücken die Türkei und Russland, zumindest bei einigen Interessen, zusammen.

    In der Tat sind sich die beiden Staaten durchaus ähnlich.
    Beide sind multiethnisch, transkontinental und straff, von einer im Inland beliebten Führungspersönlichkeit, geführt.
    Auch wenn man erwähnen muss, dass Russland ethnische Minderheiten deutlich besser integriert, sich trotz einer kontinentalen Zugehörigkeit auf zwei Kontinenten als eigene Zivilisation versteht und Putin auch im Ausland bei Nicht-Russen beliebt ist.
    Es sei auch noch gesagt, dass beide Staaten trotz einer säkularen Verfassung eine religiöse Leitkultur haben. In Russland ist es die Orthodoxie und in der Türkei der Islam.
    Durch die starke Bindung beider Staatsführer zur jeweiligen Leitkultur, gaben bereits viele Journalisten den beiden sehr zutreffende Spitznamen. Putin wird oft als „Zar“ bezeichnet und Erdogan erhielt den Titel „Sultan“.

    Man kann aber durchaus jeden der beiden Staaten als ein souveränes Reich bezeichnen.
    Und genau diese Staaten passen nicht mehr in die auf den Globalismus ausgerichtete Neue-Welt-Ordnung.
    Somit ist eigentlich klar nachvollziehbar, dass sie sich im Überlebenskampf gegen die transatlantisch organisierten Machteliten, zumindest kurzfristig verbünden.
    Es scheint auch völlig plausibel, dass sich der Iran ebenfalls in ein solches „lockeres“ Bündnis integriert, da er sich schon seit Jahrzehnten im Fadenkreuz der USA befindet.

    Bei dieser Konstellation übernimmt selbst verständlich Russland, aufgrund seiner Größe und Handlungsfähigkeit im Wirtschafts- und Militärbereich, die Führung.
    Natürlich darf der Türkische Stolz und die Würde des Iranischen Volkes nicht gekränkt werden. Deshalb geht Russland hier mit seinen Bündnispartnern sehr sorgsam und mit viel Respekt um.
    Russland hat auch im Gegensatz zur Türkei bereits viele innen- wie außenpolitische Probleme gelöst.
    Deshalb wäre es für den Sultan nicht schlecht, ein wenig vom Zaren zu lernen.

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  • Eine Kugel für Donald Trump“: Wie eine Gesellschaft auf die Tötung des Präsidenten getrimmt wird

    "Eine Kugel für Donald Trump": Wie eine Gesellschaft auf die Tötung des Präsidenten getrimmt wird

    Ein liberaler Faschismus als Kult der Gewalt gegen die „Feinde der offenen Gesellschaft“? Das Töten so genannter Reaktionäre gilt seit der Französischen Revolution als durch die vermeintlich unangreifbare gute Sache gerechtfertigt. Darin liegt auch eine frappierende Parallele zum Dschihadismus.
    Wo treffen sich die Wünsche des liberalen Establishments mit den Sprachbildern der schwarzen Gangsta-Kultur? Unter anderem dort, wo es um die Ausschaltung von Donald Trump geht. Die Mordfantasien erfassen immer mehr Menschen in- und außerhalb der USA.

    Der Mord an amtierenden Präsidenten ist seit jeher eine Form des Korrektivs in der US-amerikanischen Demokratie, falls die Bürger des Landes zufällig einen Präsidenten gewählt haben, der den einflussreichen Kreisen der Finanzelite nicht genehm ist. In diesem Fall sollten die physische Liquidierung des Präsidenten und dessen Austausch, beispielsweise durch einen fügsameren Vize, die Machtverhältnisse wieder geraderücken. Mit dieser Analyse leitete der russische Senator Alexei Puschkow seinen jüngsten Beitrag in der wöchentlichen Sendung Postskriptum ein.

    In der Tat: Die US-amerikanische Geschichte kannte bereits vier Präsidentenmorde und noch mehr Mordversuche. Die jüngsten und sehr prominenten Beispiele sind der Mord an John F. Kennedy im November 1963 und der Anschlag auf Ronald Reagan im März 1981.

    Bereits während des langen Wahljahres hatte es eine Reihe medienwirksamer Vorschläge und Andeutungen vonseiten diverser Promis gegeben, wie man das Trump-Problem am einfachsten lösen kann. Danach setzte der CNN-Beitrag über ein imaginäres Attentat gegen Trump just am Vorabend der Vereidigung neue Maßstäbe. Die Popsängerin Madonna dachte Tage später öffentlich darüber nach, das Weiße Haus zu sprengen. Seither war die Popularisierung der Mordfantasien nicht mehr aufzuhalten.

    Neu war dabei die Offenheit, mit der die Medien darüber spekulierten. Wurde das mutmaßliche Mordkomplott gegen John F. Kennedy noch im Stillen vorbereitet, ist das Gerede über einen Mord an Donald Trump zum Teil des öffentlichen Raumes geworden. So platzierte jüngst die irische Zeitschrift Village ein Trump-Portrait in ein Fadenkreuz und versah dieses Motiv mit der Frage: „Warum nicht?“

    Damit wird die Situation modelliert, enttabuisiert und so im öffentlichen Bewusstsein verankert“, meint Alexander Domrin, ein Rechtsprofessor an der Hohen Wirtschaftsschule in Moskau.

    Ein Teil dieser Strategie sollte zunächst in der verbalen Entfesselung bestehen. Nicht mehr bloße Kritik, sondern offene Hetze sind geradezu zur Pflicht für viele Politiker und Medienvertreter geworden. Dazu kommt eine gezielte Dämonisierung und Dehumanisierung. Trump als Gestörter, als Hooligan, Randalierer, Atompilz, tödlicher Komet oder Kopfabschneider: Der Präsident des mächtigsten Landes der Welt wird durch die Titelbilder vieler Magazine zum Outlaw gestempelt.

    Solche Bedrohungen, die Donald Trump angeblich verkörpert, bekämpft man ohne jegliche Rücksicht auf Verluste. Respektable Elitenvertreter wie Josef Joffe, bei einem der unzähligen Presse-Talks zu Trump im Sessel versunken, bringen dann die Lösung auf den Punkt: Da bleibt nur noch ein Mord im Weißen Haus übrig. Joffe meinte das nicht im Spaß und seine Bemerkung blieb unkommentiert im Raum stehen.

    Solche verbalen Amokläufe sind natürlich keine bloßen Versprecher. Sie bringen ihre Urheber in eine Win-Win-Situation. Sie dienen zur Einschüchterung des Präsidenten, damit dieser sich fügt, bevor es für ihn zu spät ist, und der Aufmunterung für eventuelle Einzeltäter. Oder gar als Kommando an Verschwörungsteams.

    Es laufen genügend psychisch Kranke herum, die mithilfe eines Mordes ihre eigenen Probleme lösen wollen. Der Mordversuch, bei dem Ronald Reagan im März 1981 an seiner Lunge gefährlich getroffen wurde, oder der Mord an John Lennon sind klassische Beispiele für diese Art von Verbrechen. Ohne jeglichen politischen Hintergrund wollten die Attentäter nur berühmt werden.

    An der Kampagne, die Idee einer Ermordung Donald Trumps ins Massenbewusstsein einzupflanzen, sind nicht nur offizielle Medien beteiligt. Wie üblich übernehmen bereitwillig auch die Social Media die nötige Drecksarbeit. Zunächst wird diese Vorstellung unter schwarzen Amerikanern und in radikalen Communities wie linken Splittergruppen propagiert, anschließend sickert diese Idee in die Mitte der Gesellschaft durch:

    Wer auch immer Trump tötet, der wird zur Legende.

    Posts mit solchen und ähnlichen Inhalten füllen tausendfach Facebook und Twitter. Das Portal mashable zählte letzte Woche bereits über 12.000 Posts, die direkt oder indirekt einen solchen Aufruf beinhalten.

    We got a choppa in the trunk for Donald Trump – Wir haben eine Maschinenpistole im Kofferraum für Donald Trump: Memes wie diese, verbreitet als Rap-Songs oder T-Shirt-Aufschriften, sind nur ein Beispiel. Dadurch wird die Mord-Botschaft faktisch zum Teil der Pop-Kultur.

    Es entsteht der Eindruck, dass der starken liberalen Anti-Trump-Lobby alle Mittel recht sind, um einen Mord an Trump als etwas Normales erscheinen zu lassen. Dies erinnert mehr als deutlich an die Vorbereitungen und die Rechtfertigungen der Tötung von Saddam Hussein, oder an das Beklatschen des Mordes an Muammar al-Gaddafi durch Hillary Clinton, die unterlegene Gegenkandidatin Trumps.

    Die Anti-Trump-Hysterie zielt damit nicht nur auf ein Impeachment ab, denn dieses juristische Mittel kann sich als zu langwierig erweisen. Nein, sie zielt direkt auf die physische Liquidation. Ist denn der Mord an einem Mann, der Amerika angeblich ins Verderben führt, nicht etwa ein edles Ziel? Man sagt „Trump stoppen!“ und meint damit töten. Was sonst sollte es heißen?

    Die Zeitschrift Epoch Times wies in diesem Zusammenhang auf eine seit dem Altertum beschworene Tradition der Tyrannenmorde hin. So beschmückt die anfangs erwähnte irische Zeitschrift ihren Mordgedanken mit Philosophen und Theologen, die den Tyrannenmord rechtfertigen, etwa Cicero, Thomas von Aquin und Martin Luther. Auch der versuchte Hitler-Mord des Grafen von Stauffenberg darf in dieser Liste nicht fehlen.

    Was die Apologeten der Gewalt für das vermeintliche Gute übersehen: Mit ihrem Ziel, dem Mord ein gutes Gewissen zu verschaffen, stehen sie nicht nur in der Tradition dieser allseits geschätzten Denker. Von den Jakobinern der Französischen Revolution über die totalitären Ideologien des 20. Jahrhunderts wie Vulgär-Kommunismus und Nationalsozialismus bis hin zum „Islamischen Staat“, sonstigen Dschihadisten oder palästinensischen Terroristen heute haben auch alle politischen Massenmörder mit gutem Gewissen gemordet.

    Was für die einen „Demokratie und Menschenrechte“ waren, war den anderen das „klassenlose Paradies“, die „Vorsehung“, die „reine Rasse“ oder der „Wille Allahs“. Eine vermeintlich gute Sache, die keinen Widerspruch erlaubt, ein Zweck, der alle Mittel heiligt. Und wer daran zweifelte, war ein Ungläubiger, Klassen-, Volks-, Freiheits- oder Menschenfeind, dessen physische Auslöschung zur heiligen Pflicht wurde. Andere entwarfen sich ihren eigenen Opfernarrativ und steigerten sich in diesen hinein, bis sie meinten, auch dieser erlaube ihnen alles bis hin zum wahllosen Mord, auch an Unbeteiligten.

    Die Gefahr, dass ein Irrer die Mordspekulationen als Aufforderung begreifen könnte, ist kein Hirngespinst. Zu revolutionär sind die Ankündigungen Trumps, zu energisch und folgerichtig erweist er sich in den ersten Wochen seiner Präsidentschaft: Was versprochen wurde, wird auch umgesetzt. Zu mächtig und zahlreich sind aber auch seine Gegner. Es ist sogar verständlich, dass ihre Versuchung groß ist, das Problem mithilfe eines so bewährten Mittels zu lösen.

    Mit dem Wahnsinn um den Namen Trump werden nicht nur potenzielle Einzeltäter erzeugt. Auch eine Verschwörung innerhalb der Geheimdienste im derzeit gespaltenen und aufgeheizten Land erscheint als durchaus realistisch. Medien berichteten über die Äußerung einer Mitarbeiterin des geheimdienstlichen Leibwächterteams, die erklärt haben soll, sie würde nicht für Trump ihr Leben riskieren. Die Dame ist mittlerweile offenbar beurlaubt worden.

    Es ist bekannt, wie besessen Barack Obama in Sachen Sicherheit war, man denke an seine Auftritte hinter schusssicheren Glasscheiben. Wie ein Damokles-Schwert schwebt über US-amerikanischen Präsidenten die traurige Attentats-Tradition. Trump hat immerhin noch Chancen, seine Gegner ruhigzustellen, indem er beispielsweise einige Figuren aus seinem Team fallen lässt. Jüngst trat sein Nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn zurück, dessen vermeintliche Russophilie zu weit gegangen sein soll.

    Dennoch ist es wenig wahrscheinlich, dass Trump von seinen Vorhaben auch in Bezug auf Russland abrückt. Deshalb sollte er umso mehr gewarnt sein. Die Strategie der Enthemmung, Dämonisierung und Dehumanisierung haben die Protagonisten einer faschistoid-liberalen Ideologie ja bereits über Jahre hinweg gerade mit Blick auf Russland und dessen Präsidenten Putin ausgiebig eingeübt.

    https://deutsch.rt.com/international/46523-trump-mord-spekulationen-pr%C3%A4sidenten-attentat/

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  • Die fortschreitende Islamisierung Europas

    Islamisierung Europas laut Voraussage und nach Berechnungen nicht mehr aufzuhalten

    Import von islamischem Extremismus, arabischem Antisemitismus sowie nationalen und ethnischen Konflikten durch mohammedanische Zuwanderer. (Bild: „Flüchtlinge“ 2015 auf dem Weg nach Österreich) Foto: Joachim Seidler, photog_at from Austria / Wikimedia (CC BY 2.0)

    Import von islamischem Extremismus, arabischem Antisemitismus sowie nationalen und ethnischen Konflikten durch mohammedanische Zuwanderer. (Bild: „Flüchtlinge“ 2015 auf dem Weg nach Österreich)
    Foto: Joachim Seidler, photog_at from Austria / Wikimedia (CC BY 2.0)
    15. Februar 2017 – 16:30

    Im Jahr 2016 überschritt der Anteil der muslimischen Bevölkerung Deutschlands erstmals die 6-Millionen-Grenze. Grund für diesen rapiden Anstieg war hauptsächlich die Massenmigration der Jahre 2015 (etwa eine Million) und 2016 (300.000).

    Deutschland hat sich bereits zum Negativen verändert

    Kritiker dieser von der deutschen Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel forcierten Einwanderungspolitik warnen, dass sich bereits dadurch das Gesicht des Landes für immer verändert habe. Trotzdem sollen es, geht es nach mittlerweile bekanntgewordenen Plänen, jährlich 300.000 weitere Migranten sein (unzensuriert.at berichtete), die man „problemlos“ in Deutschland ansiedeln möchte, um den Bevölkerungsschwund der einheimischen Bevölkerung aufzuhalten. Denn derzeit liegt die Geburtenrate pro Frau in Deutschland bei 1,6. Man würde aber, laut Bundesregierung, eine Geburtenrate von 2,1 benötigen, um die Bevölkerung von derzeit nicht ganz 83 Millionen stabil zu halten.

    Doch, wie das Gatestone Institute, internationaler Politikrat und Think Tank mit Sitz in New York City, feststellt, dürfte der Preis für die Umkehr von Deutschlands demographischem Niedergang die weitere Islamisierung des Landes unter dem Mantel des Multikulturalismus sein.

    Sicherheitsbehörden werden versagen

    In einem durchgesickerten Geheimbericht ist allerdings auch nachzulesen, dass Deutschland durch diese geforderte Zuwanderung von 300.000 Migranten jährlich „islamischen Extremismus, arabischen Antisemitismus, nationale und ethnische Konflikte anderer Völker sowie ein anderes Rechts- und Gesellschaftsverständnis importieren“ würde. Ebenso wird angemerkt, dass die deutschen Sicherheitsbehörden nicht in der Lage sein werden, „diese importierten Sicherheitsprobleme und die hierdurch entstehenden Reaktionen aufseiten der deutschen Bevölkerung zu lösen“.

    Historiker sieht in Europa bald mohammedanische Mehrheit

    In diesem Zusammenhang gewinnt die vor über einem Jahrzehnt ausgesprochene Warnung des britischen Historikers Bernard Lewis  besondere Brisanz. Der Orientalist und Islamhistoriker meinte damals, sollte sich der derzeitige Migrationstrend fortsetzen, werde Europa Ende des 21. Jahrhunderts ein islamischer Kontinent sein.

    Und wenn man derzeit beobachtet, wie die deutschen (aber auch die österreichischen) Eliten sozusagen als politische Vorhut alles dazu unternehmen, diese mohammedanische Einwanderung zu forcieren, muss man davon ausgehen, dass diese Voraussage Bernhard Lewis´ Wirklichkeit wird.

    Immigration beschleunigte Aufstieg des Islam

    Doch schon heute zeigt es sich in Deutschland, dass die bisherige Massenimmigration von Mohammedanern (derzeit leben in Deutschland insgesamt etwa 7,6 Prozent) den Aufstieg des Islams beschleunigt hat. Zu sehen und zu erleben ist das an einer immer größeren Zahl von sogenannten No-go-Areas in vielen deutschen Städten, wo sich bereits eine mohammedanische Parallelgesellschaft etabliert hat. Dort agieren Schariagerichte, Vielehe ist gang und gäbe, Kinderehen werden geschlossen und Ehrenmorde werden immer öfter schreckliche Realität.

    Migranten-Vergewaltigungsepidemie

    Doch auch das gesellschaftliche Chaos, welches Deutschland mittlerweile in Atem hält, ist durch die immer größere Dominanz des Islam entstanden. Dieses offenbart sich nicht nur durch die dschihadistischen Anschläge (Berlin, Ansbach, Würzburg etc.), sondern auch durch eine Migranten-Vergewaltigungsepidemie, eine Krise des Gesundheitssystems und eine wachsende Kriminalität in allen nur erdenklichen Bereichen. Dass da der dringende Wunsch vieler Bürger besteht, Waffen zur Selbstverteidigung zu kaufen oder sogar das Leben in Deutschland ganz aufzugeben, wie das Gatestone Institute schreibt, ist daher verständlich.

    In drei Jahren 25 % Moslems in Deutschland

    Laut einer INSA-Erhebung finden 60 Prozent der Deutschen, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Fast die Hälfte (46 %) der Befragten sagen, die „Islamisierung“ Deutschlands bereite ihnen Sorge. Trotzdem zeigen die Berechnungen, dass 2020 bereits 20 Millionen Mohammedaner (durch die Familienzusammenführung) in Deutschland leben werden, was nahezu 25 Prozent der Bevölkerung sein wird. Dass es dann nicht mehr lange dauert, bis die Mohammedaner die 50-Prozent-Marke überschreiten, kann man sich ebenso leicht ausrechnen, genauso wie jenes, dass dann tatsächlich eine völlige Veränderung der Kultur und der Gesellschaft stattfinden wird. Nicht nur in Deutschland sondern mit Sicherheit auch anderswo, Österreich inklusive.

    https://www.unzensuriert.at/content/0023201-Islamisierung-Europas-laut-Voraussage-und-nach-Berechnungen-nicht-mehr-aufzuhalten

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  • Eurokratie

    EU will noch mehr Macht zentralisieren

    Harald Vilimsky, FPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament, warnt, dass die EU den Nationalstaaten noch mehr Souveränität wegnehmen möchte. Foto: Harald Vilimsky / Facebook

    Harald Vilimsky, FPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament, warnt, dass die EU den Nationalstaaten noch mehr Souveränität wegnehmen möchte.
    Foto: Harald Vilimsky / Facebook
    15. Februar 2017 – 18:00

    Der jüngste EU-Bericht zeigt in fast schon brutaler Deutlichkeit, dass die Brüsseler Nomenklatura auf Biegen und Brechen so viel Souveränität wie möglich von den Mitgliedsstaaten wegnehmen und bei sich zentralisieren will. Da ist seit dem Brexit-Referendum nicht nur kein Lernprozess passiert, sondern im Gegenteil: das ist eine Kampfansage an die Nationalstaaten.

    Gastkommentar von Harald Vilimsky

    Hintergrund ist ein unter Guy Verhofstadt, dem Chef der Liberalen im EU-Parlament, entstandener Bericht des Ausschusses für konstitutionelle Fragen. Dieser sieht eine Totalreform der Union mit ausgesprochen weit reichenden Maßnahmen vor. Unter anderem heißt es darin, es müsse Schluss sein mit dem Europa à la carte. Stattdessen wird das Ziel einer „immer engeren Union“ bekräftigt. Die in dem Bericht erhobenen Forderungen sind unter anderem:

    • Die EU-Kommission soll „zur maßgeblichen Exekutivbehörde bzw. zur Regierung der Union umgebaut werden“. Sie soll künftig u.a. die EU-Wirtschaftspolitik konzipieren und umsetzen. Es soll ihr gestattet werden, eine Verletzungsklage gegen Mitgliedstaaten einzuleiten, die Grundwerte verletzen.
    • Die EU soll einen eigenen Finanz- und Außenminister mit entsprechenden Kompetenzen erhalten.
    • Die Einstimmigkeit im Europäischen Rat in Fragen der Außen- und Verteidigungspolitik, steuerlichen Angelegenheiten und der Sozialpolitik soll Mehrheitsbeschlüssen weichen.
    • Das Asylrecht soll europaweit vereinheitlicht werden.
    • Der ESM (als Teil des „Euro-Rettungsschirms“) soll in EU-Recht überführt werden.
    • Verteidigungs-, Banken- und Kapitalmarktunion sollen zügig vollendet werden.

    Was Verhofstadt hier zusammengetragen hat, spiegelt die Machtbesessenheit der Brüsseler Zentralisten wider. Angesichts des massiven Vertrauensverlustes in der Bevölkerung wollen sie nun alles daran setzten, so rasch wie möglich Fakten zu schaffen, die unumkehrbar sind. Auch an der Tonalität des Dokuments erkennt man: Hier geht es nicht einmal mehr ansatzweise um die Bürger, hier geht es nur noch um das Durchpeitschen eines zentralisierten Einheitseuropas über die Köpfe der Menschen hinweg.

    Harald Vilimsky ist Delegationsleiter der FPÖ im Europäischen Parlament und Generalsekretär der FPÖ. Dieser Artikel ist auf der Webseite www.fpoe.eu erschienen.

    https://www.unzensuriert.at/content/0023205-EU-will-noch-mehr-Macht-zentralisieren

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  • Pentagon täuschte Öffentlichkeit über Zahl der US-Luftschläge und deren Opfer

    Pentagon täuschte Öffentlichkeit über Zahl der US-Luftschläge und deren Opfer

    Ein Graffiti gegen US-Drohnenagriffe in Sanaa, Jemen, 13. November 2014.
    Ein Bericht deckt auf: Die Angaben zu Luftangriffen in Afghanistan, Irak und Syrien, die alle während der Obama-Regierung stattfanden, sind falsch. Die Täuschung der Öffentlichkeit stellt die Glaubwürdigkeit des Pentagons in Frage.

    Die “Military Times“ veröffentlichte einen investigativen Bericht, der die Glaubwürdigkeit des amerikanischen Verteidigungsapparats in Frage stellt. Beginnend mit dem Kampf gegen den Terror im Jahr 2011 hätten die Ungenauigkeiten in der Dokumentation von Luftangriffen begonnen. Tausende Luftangriffe sollen nicht publik gemacht worden sein. Im vergangenen Jahr, so der Bericht, wurden allein in Afghanistan 456 Luftangriffe nicht ordnungsgemäß dokumentiert.

    Die US-Luftwaffe unterhält Statistiken mit gesammelten Daten, in denen sich alle Luftangriffe wiederfinden lassen sollten. Das US-Militär publiziert die vorgenommenen Luftschläge in zwei Formen: monatliche Veröffentlichungen zusammengetragen von dem zentralen Kommando der US-Luftwaffe und in periodischen Abständen in Veröffentlichungen durch das US-Verteidigungsministerium. Per Definition der US-Armee und der durch die Amerikaner geführten Koalitionen sind Luftschläge all jene Einsätze, die Kämpfer und andere Flugobjekte involvieren, Helikopter und Drohnenangriffe sowie verschiedenste Munitionen dabei einsetzen. Doch scheint es Diskrepanzen darüber zu geben, was als Luftschlag zu werten und zu dokumentieren ist.

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    Als Beispiel wird hier der Apache Helikopter genannt. Dieser verübt Nahkampfangriffe, die die Bodentruppen unterstützen und daher laut dem US-Militär nicht als Luftschläge zu werten sind. Auch sieht sich die Luftwaffe nicht in der Pflicht alles zu dokumentieren. Der Apache Helikopter, von Hughes Aircraft entwickelt und von Boeing produziert, ist einer der effizientesten Kampfhubschrauber. Mit Hilfe eines Lasers lassen sich Ziele für die Bodentruppen markieren. Seine Hauptwaffe ist die “Hellfire-Panzerabwehrlenkwaffe“, eine Rakete, mit der sich Panzer bekämpfen lassen.

    In Afghanistan, Irak und Syrien kommen neben dem “AH-64 Apache“ Helikopter auch Drohnen vom Typ “MQ-1 Gray Eagle“ und Helikopter der Marke “UH-60 Blackhawk“ zum Einsatz. Der ehemalige CIA-Mitarbeiter und Anwalt Jack Rice sieht in den Offensiven aus der Luft über afghanischem Gebiet ein fundamentales Problem, das die Bevölkerung gegen die Amerikaner und US-geführten Koalitionen aufbringt. Im derzeitigen Kampf um die Provinz Helmand, die als Opium-Produktionsgebiet für die Taliban gilt, kamen am vergangenen Donnerstag und Freitag allein 18 Zivilisten ums Leben. Bei fast allen soll es sich um Frauen und Kinder gehandelt haben. Die Vereinten Nationen bestätigten die Opferzahlen. Innerhalb der letzten Woche sollen die US-geführten Koalitionen 30 Luftangriffe geflogen haben. Von amerikanischer Seite aus aber wurden die Opferzahlen angezweifelt.

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    Russland sieht im jüngsten Luftangriff von US-Bombern auf Idlib einen weiteren Akt in einer Serie anhaltender Provokationen in Syrien.

    Jack Rice zu den Opferzahlen:

    Ich denke, die UN ist hier akkurater. Was die Amerikaner eigentlich meinten, ist, dass sie weitere Nachforschungen diesbezüglich anstellen wollen. Wenn wir uns die Meinung der UN ansehen, glaubt diese, dass es zwischen 18 bis 25 Personen waren, vielleicht mehr. Aber dies wird nun nach dem UN-Bericht öffentlich, dass die UN-Mission in Afghanistan mehr als 590 Zivilisten nannte, die allein im Jahr 2016 ermordet wurden. Und dies scheint Licht auf ein reales Problem zu werfen für die Koalitionsstreitkräfte und für die Amerikaner im Besonderen, das sie in der Region haben.

    Bei der steigenden Zahl an internationalen Konflikten hinkt die Statistik hinterher. Während es bei der Großoffensive im Kampf um das vom „Islamischen Staat“ besetzte irakische Mossul noch Zahlen gab, über die zu diskutieren war, blieb der Kampf um die IS-Hochburg Rakka weitestgehend undokumentiert. Gerade in den letzten Tagen der Obama-Regierung sollen Luftschläge und zivile Opferzahlen nicht mehr erfasst worden sein.

    Es sind aber nicht nur die falschen Statistiken und damit verbundenen Opferzahlen, die verunsichern, sondern die damit zusammenhängenden Kosten, die die US-Öffentlichkeit über die realen Ausgaben für das Militär hinweg täuscht. Bis April muss der US-Präsident eine Budgetforderung für die Militärausgaben vorlegen. Trump will die Armee ausbauen und die Zahl der Kampfflugzeuge erhöhen. Auch die amerikanischen Nuklearwaffensysteme sollen modernisiert werden.

    https://deutsch.rt.com/international/46500-unwissenheit-oeffentlichkeit-ueber-zahl-der-luftangriffe/

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  • Flämischer Priester in Syrien: Medienberichterstattung über Syrien ist die größte Lüge unserer Zeit

    Flämischer Priester in Syrien: Medienberichterstattung über Syrien ist die größte Lüge unserer Zeit

    Der flämische Pater Daniël Maes (78) lebt in Syrien in dem aus dem sechsten Jahrhundert stammenden Kloster Mar Yakub in der Stadt Qara, 90 km nördlich der Hauptstadt Damaskus. Laut ihm sind die westlichen Berichte über den Konflikt sehr irreführend. Sein Resümee: „Die Amerikaner und ihre Alliierten wollen das Land völlig ruinieren.“

    Sie stehen der Medienberichterstattung über Syrien sehr kritisch gegenüber. Was stört Sie daran?

    Pater Daniël: „Die Vorstellung, dass ein Volksaufstand gegen Präsident Assad stattgefunden hat, ist total falsch. Ich war in Qara seit 2010 und habe mit meinen eigenen Augen gesehen, wie Agitatoren von außerhalb Syriens Proteste gegen die Regierung organisierten und junge Menschen rekrutierten. Das wurde gefilmt und und ausgestrahlt von Al Jazeera, um den Eindruck zu vermitteln, dass eine Rebellion im Gang war. Morde wurden von ausländischen Terroristen gegenüber sunnitischen und christlichen Gemeinschaften begangen in der Absicht, religiösen und ethnischen Unfrieden unter den Menschen Syriens zu verbreiten. Meiner Erfahrung nach waren die Menschen in Syrien in Wirklichkeit untereinander sehr vereint.

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    Die argentinische Ordensschwester María Guadalupe Rodrigo im Gespräch mit ihrem Landsmann Papst Franziskus.

    Vor dem Krieg war Syrien ein harmonisches Land: ein säkularer Staat, in dem verschiedene religiöse Gemeinschaften friedlich Seite an Seite lebten. Es gab kaum Armut, Bildung war kostenlos und die medizinische Versorgung war gut. Es war nur nicht möglich, frei seine politischen Ansichten zu äußern. Aber den meisten Menschen war das egal.“

    Schwester Agnès –Mariam aus Ihrem Kloster „Sankt Jakob“ wird beschuldigt, an der Seite des Regimes zu stehen. Sie hat dort Freunde auf höchster Ebene.

    Pater Daniël: „Schwester Agnès-Mariam hilft der Bevölkerung: sie hat vor kurzem eine Suppenküche in Aleppo eröffnet, in der fünfmal pro Woche 25.000 Mahlzeiten zubereitet werden. Schauen Sie, es ist ein Wunder, dass wir überhaupt noch leben. Wir verdanken das der Armee der Regierung Assads und Vladimir Putin, weil dieser sich entschlossen hat zu intervenieren, als die Rebellen die Macht zu übernehmen drohten.

    Als Tausende von Terroristen sich in Qara niederließen, fürchteten wir um unser Leben. Sie kamen aus den Golfstaaten, Saudiarabien, Europa, Türkei, Libyen, es gab viele Tschetschenen. Sie bildeten eine ausländische Besatzungsmacht und waren allesamt mit al-Qaeda und anderen Terroristen verbündet. Vom Westen und seinen Alliierten bis an die Zähne bewaffnet, mit der Absicht, gegen uns vorzugehen, sagten sie buchstäblich: ‚Dieses Land gehört jetzt uns.’ Oft standen sie unter Drogen, kämpften gegeneinander, am Abend schossen sie wahllos herum. Wir mussten uns lange Zeit in den Grabgewölben des Klosters verbergen. Als die syrische Armee sie verjagte, waren alle froh: die syrischen Bürger, weil sie die ausländischen Rebellen hassen, und wir, weil der Frieden zurückgekehrt war.“

    Sie sagen, dass die syrische Armee die Zivilbevölkerung beschützt, dennoch gibt es alle Arten von Berichten über Kriegsverbrechen, die von Assads Kräften begangen werden, zum Beispiel Bombardierungen mit Fassbomben.

    Pater Daniël: „Wissen Sie nicht, dass die Medienberichterstattung über Syrien die größte Medienlüge unserer Zeit ist? Sie haben reinen Unsinn über Assad verbreitet. Es waren in der Tat die Rebellen, die plünderten und töteten. Glauben Sie, die Menschen in Syrien sind dumm? Glauben Sie, dass diese Menschen gezwungen wurden, für Assad und Putin zu jubeln? Es sind die Amerikaner, die ihre Hände überall drin haben, wegen Pipelines und Rohstoffen in dieser Region und um Putin auszubremsen.

    Saudiarabien und Qatar wollen in Syrien einen sunnitischen Staat errichten, einen Staat ohne Religionsfreiheit. Deswegen muss Assad gehen. Wissen Sie, als die syrische Armee sich auf die Schlacht in Aleppo vorbereitete, kamen muslimische Soldaten zu mir, um sich segnen zu lassen. Unter einfachen Moslems und Christen gibt es kein Problem. Es sind diese radikalen vom Westen unterstützten Rebellen, die uns umbringen wollen. Sie gehören alle zu al-Qaeda und IS. Es gibt keine gemäßigten Kämpfer.“

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    Ein Ende der Märchenstunden über Syrien fordert die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard. Ihre Fact-Finding-Mission vor Ort habe ergeben, dass die syrische Bevölkerung keinen Regimewechsel will und die

    Sie sagten einmal, dass Hillary Clinton ein „Teufel in heiligem Wasser“ ist, weil sie als Außenministerin ganz bewusst den Konflikt verschlimmerte.

    Pater Daniël: „Ich bin froh über Trump. Er sieht, was jeder normale Mensch versteht: Dass die Vereinigten Staaten von Amerika aufhören sollten, Länder zu unterminieren, die natürliche Ressourcen besitzen. Der Versuch der Amerikaner, eine unipolare Welt aufzubauen, ist das größte Problem. Trump versteht, dass der radikale Islam eine größere Gefahr darstellt als Russland.

    Was kümmert es mich, ob er gelegentlich seine Hose herunterlässt? Wenn Trump die Weltpolitik in der Art betreibt, wie er es versprochen hat, dann schaut die Zukunft gut aus. Dann wird sie derjenigen ähnlich werden, die Putin anstrebt. Und es ist zu hoffen, dass es dann eine Lösung für Syrien geben und dass der Frieden zurückkehren wird.“

    Sie wissen schon, dass Ihre Analyse strittig ist und viel Kritik hervorrufen wird?

    Pater Daniël: „Ich spreche aus persönlicher Wahrnehmung. Und niemand muss mir glauben, stimmt´s? Aber ich weiß eines: die Medien können mit ihrer Berichterstattung entweder zum Massaker an dem syrischen Volk beitragen, oder sie können dem syrischen Volk helfen. Leider gibt es zuviele Mitläufer und Feiglinge unter den Journalisten.“

    Das Interview erschien zunächst in der niederländischen Tageszeitung Algemeen Dagblad.

    https://deutsch.rt.com/meinung/46399-flamischer-priester-in-syrien-medienberichterstattung-luege/

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  • Donbass-Kämpfer und der Tod

     

     

     

     

     

     

    Giwi, Michail Tolstych, ist Tod.
    Geboren in Ilowajsk, gestorben in Makejewka.
    Ruhe in Frieden, mutiger Donbass-Kämpfer.
    Ohne Verrat in den eigenen Reihen wäre weder
    der Mord an
    Motorola, noch an Giwi möglich
    gewesen. Denn jemand hat den Mördern berichtet,
    wann Arsenij Pawlow nach Hause kommt, und
    wann Michail Tolstych im Büro des Somalia-Bataillons
    sein wird. Doch Motorolas Sparta-Bataillon und Giwis
    Somalia-Bataillon werden den aufgestandenen Donbass
    weiter verteidigen. Die Lugansker und Donezker
    Volksrepubliken verfügen über eine gut organisierte
    und strukturierte Verteidigungsarmee.
    Der Kampf geht weiter.
    In tiefer Trauer. Menschen-Legenden. Скорбим, не забудем.


    Übernommen von Facebook

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  • Belgische Abgeordnete in Aleppo

    Belgische Abgeordnete in Aleppo: „Die Russen helfen, wo sie können und die EU überhaupt nicht“

    Belgische Abgeordnete in Aleppo: „Die Russen helfen, wo sie können und die EU überhaupt nicht“
    Eine Delegation von belgischen Politikern ist nach Aleppo gereist, um sich ein eigenes Bild von der Situation vor Ort zu machen. Sie besuchten auch ein Flüchtlingslager im Jibreen-Viertel, in dem über 5.000 Menschen untergebracht sein sollen. Während des Besuchs übten die Politiker harsche Kritik an der Europäischen Union. Nach ihren Beobachtungen tut Russland alles, was in seiner Macht steht, um den syrischen Menschen zu helfen, während die Europäische Union „überhaupt nichts tut“.

    Sie forderten von der Europäischen Union eine Ende der Sanktionen gegen Syrien sowie dringend benötigte humanitäre Hilfe, wie Nahrungsmittel und Medizin. Zur Delegation gehören Filip Dewinter, Frank Creyelman, Jan Penris, and Aldo Carcaci. Alle gehören belgischen, rechtspopulistisch eingeordneten Parteien an, der „Vlaams Belang“ und Letzterer der „Parti Populaire“. Vor allem Dewinter und Carcaci sind dafür bekannt, dass sie die muslimische Einwanderung nach Europa kritisieren und häufig über die „Islamisierung Europas“ sprechen. Die Gruppe traf sich auch mit Vertretern des Russischen Zentrums für Versöhnung. Nach einem internen Uno-Bericht, den „The Intercept“ im letzten Jahr veröffentlichte, behindern die Sanktionen der USA und der EU die Arbeit von Hilfsorganisationen und schaden vor allen Dingen den syrischen Bürgern, da auch medizinische Güter, da sie „zu Ernährungsmängeln und Verschlechterungen im Gesundheitswesen beitragen“.

    https://deutsch.rt.com/kurzclips/46206-belgische-abgeordnete-aleppo-russen-eu/

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  • Bundesverband mittelständische Wirtschaft

    EU: Geheimplan zur Bargeldabschaffung?
    05.02.2017

    Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) spricht von Plänen der EU-Kommission, das Bargeld abzuschaffen und übt heftige Kritik. „Bargeld muss bleiben.“

    Zu Plänen der EU-Kommission, Bargeld abzuschaffen, erklärt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW):

    „Bargeld muss bleiben! Eine Obergrenze für Bargeldgeschäfte wäre der erste Schritt auf dem Schleichweg zur völligen Abschaffung von Scheinen und Münzen. Das ist mit uns nicht zu machen. In einer Unternehmerumfrage unseres Verbandes lehnen neun von zehn Mittelständlern die Abschaffung des Bargeldes ganz klar ab.

    Kein Bargeld bedeutet totale staatliche Kontrolle. Unter dem Vorwand, Kriminalität und Terrorismus zu bekämpfen, strebt die EU-Kommission den gläsernen Bürger an.

    Damit nicht genug, Sparer könnten sich nicht vor negativen Zinsen schützen, ihrer schleichenden Enteignung stünde nichts mehr im Weg. Deshalb steht der BVMW wie auch die Deutsche Bundesbank zum Bargeld. Dafür wird sich unser Verband im geplanten Konsultationsprozess der EU-Kommission einsetzen.“

    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/95674-eu-geheimplan-zur-bargeldabschaffung

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  • Meinung

    BILD versus Kisseljow: Kritik als Einmischung abgetan – Armes Deutschland!

    BILD versus Kisseljow: Kritik als Einmischung abgetan - Armes Deutschland!

    Vor einem Jahr besuchte der Chef-Redakteur von BILD, Kai Diekmann, Wladimir Putin, den vermeintlichen Chef von „Putins Chef-Lügner“ Kisseljow in Sotschi. Nach außen hin versucht BILD das Bild eines seriösen Mediums zu liefern. Den Ruf eines Schundblattes kann es trotzdem nicht abschütteln.
    Kubikmeterweise Schaum vor dem Mund der BILD-Schreiber nach Kisseljows Kritik an Kanzlerin Merkel. Gegenargumente sind aber vollständig ausgeblieben. Es ist an der Zeit, zu erkennen, dass BILD seiner gesellschaftlichen Rolle nicht gerecht wird.

    von Wladislaw Sankin

    Wie kein anderer russischer Medienmacher wird Dmitri Kisseljow geehrt und gehasst. Für die einen bietet seine Wochenschau Westi nedeli (Nachrichten der Woche) Orientierung im chaotischen Nachrichtenmeer und ein Reservoir an Analysen, Meinungen und rhetorischen Spitzen. Für die anderen ist sie die Show eines Hofclowns und eine Ansammlung von Fake-News.

    Dmitri Kisseljow hegt sehr viel Verständnis für die Politik Wladimir Putins und der russischen Regierung im Allgemeinen. Auch der Patriarch der Russisch-Orthodoxen Kirche kommt in seiner Sendung stets sehr gut weg. Das ist schwer zu bestreiten. Macht ihn das aber automatisch zum Chef-Propagandisten des Kremls? So zumindest lautet bereits seit Jahren der Vorwurf westlicher Journalisten.

    Seit Dezember 2013 ist Dmitri Kisseljow Vorsitzender der Mediaholding Rossija Segodnya (Russland heute). Die Holding entstand auf Basis der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. RIA Nowosti wurde noch während des Zweiten Weltkrieges gegründet. Damit knüpft Rossija Segodnya an die Tradition der sowjetischen Auslandsberichterstattung an. Zur Holding gehören auch Sputnik und RT.

    Aufgrund seiner Position ist Dmitri Kisseljow einer derjenigen im Lande, die die Informationspolitik des Landes prägen. Seine zweistündige sonntägliche Wochenschau ist eine atemberaubende Tour de Force, wie die deutsche Journalistin Katja Gloger nach dem Gespräch mit Dmitri Kisseljow in ihrem Buch „Putins Welt“ schrieb. Ihr imponierten Bildung und Manieren des Skandinawisten Kisseljow. Das hielt sie aber nicht davon ab, den Journalisten als Kreml-Propagandisten zu bezeichnen. Handelt es sich um Mißgunst aufgrund souveräner und intellektuell aufgeladener Kommentare, oder ist doch etwas dran an den Vorwürfen?

    Abseits der Diskussion darüber, wann Propaganda tatsächlich Propaganda ist, lässt sich festhalten, dass der 63-Jährige, seit er Westi nedeli moderiert, eher wie eine Mischung aus Nachrichtensprecher, Kabarettist und Prediger erscheint. Er greift kontroverse gesellschaftliche Themen auf und gepaart mit viel Körpersprache bringt er seine Meinung in politisch unkorrekter Weise auf den Punkt. Objektivität hält er für einen Mythos des westlichen Journalismus.

    Die Frage ist, wie sich die staatliche Informationsagentur positionieren soll. […] Oft verzerren wir unter dem Motto der Objektivität das Gesamtbild und betrachten unser Land als fremdes Terrain. Ich denke, diese Periode der destillierten, distanzierten Journalistik ist zu Ende. Ich predigte selbst diese Prinzipien, sie können meine Äußerungen im Internet leicht finden. Aber ich durchlief eine innere Evolution, die eine englische Redewendung auf den Punkt bringt: Wer in seiner Jugend kein Revoluzzer war, hat kein Herz. Wer aber im reifen Alter nicht konservativ ist, hat keinen Verstand.

    Kisseljow erntet gleichsam im Inland wie im Ausland viel Kritik und Häme, vor allem von denjenigen, auf die er nicht gut zu sprechen ist. Daher ist er unter anderem eine Lieblingsfigur der Kiewer Comedians. Letzte Woche trat dann auch die BILD auf den Plan. Anlass war ein Beitrag über die Bundeskanzlerin Merkel. Kisseljow rügte die Kanzlerin ihrer verfehlten Ostpolitik, der Unterstützung des Staatsstreichs in Kiew und unterschwelliger Großmachtpolitik wegen. Darüber hinaus hält er sie für geschichtsvergessen und auf Kosten der russischen Interessen agierend.


     

    BILD wollte das so nicht stehen lassen und reagierte mit einer nur ihren Schreibern geläufigen Wortgewalt. „Putins Chef-Lügner, Lügen-Großangriff aus dem Kreml, Hass- und Lügentirade, Lügen- und Beleidigungsorgie“ – titelte der Autor des BILD-Beitrags. Gar „Rassismus“ wurde dem russischen Journalisten vorgeworfen. Auf inhaltliche Belege für den Vorwurf der Lüge verzichtete er allerdings. Dafür stellte er einige Thesen von Kisseljow vor – laut BILD sind diese scheinbar schon entlarvend genug.

    Klar, warum: Den Lesern die Meinungen aus Russland zu erklären, gehört nicht zu den Aufgaben des Springer-Blattes. Es geht allein um die Botschaft: Russland strebt danach Deutschland zu destabilisieren und sich in die Wahlen der westlichen Staatengemeinschaft einzumischen. Leute, fürchtet Russen!

    Diese Art der Verleumdung veranlasste RT Deutsch dazu, den Beitrag von Kisseljow in voller Länge zu veröffentlichen. Jetzt verbreitet sich die Meinung von Dmitri Kisseljow über Merkel noch schneller. Das Urteil ist gefällt: Der Kreml missbilligt die Merkel-Kandidatur, man kann nach Hause gehen.

    Aber Ruhe! Es ist halb so schlimm. Putin ist seit anderthalb Jahrzehnten in Deutschland in aller Munde, spätestens seit Ende der Schröder-Ära als das Böse schlechthin. Der Bundestag widmet sich Ereignissen in Russland, teils sogar in eigenen Sondersitzungen, wie es nach dem Mord an Boris Nemzow der Fall war und – verurteilt, kritisiert, ist besorgt. Aber der russische Präsident ist immer noch da.

    Möglicherweise denkt man, die deutschen Medien müssten immer noch lauter schreien, um auch in Russland gehört zu werden. Dann würden sich die Russen schon von ihrem Präsidenten abwenden. Das Gegenteil ist der Fall: In Russland sind die Meinungen aus dem Westen bestens bekannt und zugänglich. Darüber empört man sich, streitet, macht sich lustig.

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    Verschiedene Nachrichtenmagazine mit dem Top-Thema Putin

    Deutschland ist robust genug, um ausländische Kritik an der Kanzlerin zu überstehen. Solange aber Produkte wie BILD die Liste der meistkonsumierten Medien anführen, steigen die Chancen, im unreflektierten Sumpf aus Verleumdung und Hetze zu versinken. Parallelen in der Geschichte gibt es zur Genüge.

    Und wenn Kritik an Merkel Hetze sein soll, wie verhält es sich dann mit BILD-Publikationen zu Putin, russischen Sportlern, den Donbass-Rebellen usw. – zu allem, was mit Russland zu tun hat? Hinter der Mauer aus Abneigung und Phobie, die BILD gegen Russland errichtete, verliert sich nicht nur die Fähigkeit, jegliche Entwicklungen in Nachbarländern richtig einzuschätzen. Auch die Menschlichkeit bleibt auf der Strecke.

    Fleisch gewordene Doppelmoral und neo-wilhelminisches Überlegenheitsgehabe, wie sie von BILD und ihresgleichen ausgehen, richteten in den letzten Jahren enormen Schaden im Zusammenleben der Völker an. Seitdem das Blatt die russischen Medaillen in Rio nicht mehr zählte, ist es auch in Russland bekannt und steht sprichwörtlich für die deutsche Presse.

    Die These von Kisseljow ist im Übrigen nicht erst gestern entstanden. Bereits zu Beginn des Ukraine-Konflikts am 6. April 2014 hatte er einen Beitrag mit dem Titel „Annexion“ veröffentlicht, in dem er auf das Interesse der westlichen Länder und insbesondere Deutschlands an der Ukraine einging. In diesem Beitrag nannte Kisseljow die Ukraine Mitteleuropa und zitierte die Aussage Friedrich Naumanns über das „deutsche“ Mitteleuropa noch ausführlicher als im letzten Beitrag, der BILD so nicht gefiel.

    Im einem anderen Wochenbeitrag aus dem April 2014 fragte er, was deutsche Aufklärer im Rebellengebiet in der Ostukraine machten. Damals hielten die Volkswehrangehörige sie für einige Tage fest, war für einen diplomatischen Eklat sorgte. Kisseljow zog Parallelen zum Weltkrieg: „Wieder da, im Osten?“.

    Außerdem liefert der Berlin-Korrespondent Michail Antonow seit Jahren Woche für Woche gut recherchierte Beiträge für die Sendung von Kisseljow, die Merkels Politik gegenüber Russland genau verfolgen. Waren die Macher von Westi nedeli deshalb vom Anfang an vom Kreml beauftragt, Angela Merkel zu stürzen?

    In ihrem paranoiden Wahn merken die hassverblendeten Trendsetter der deutschen Meinungsbildung gar nicht, dass Dmitri Kisseljow so etwas wie das tiefsitzende russische Unbehagen ausdrückt. Nicht gegen die Deutschen, sondern gegenüber jener deutschen politischen Klasse, die Angela Merkel vertritt.

    Dieses Gefühl konnte sogar der einstige Leiter der Moskauer Spiegel-Redaktion, Matthias Schepp, seit dem Jahr 2014 bei den Russen registrieren. „Warum gönnen Sie uns die Krim nicht?“, fragte einmal eine gute Bekannte des in Moskau gut sozialisierten Deutschen im Hinblick auf das stramme „Annexions“-Theorie, an der Deutschland von Anfang an festhielt. Nach dem Krieg, der Wiedervereinigung und der Freundschaft der Schröder-Jahre. Sehr viele Russen halten deutsche Medien und die deutsche Politik für amoralisch.

    Nein, BILD ist nicht dafür da, um solche Prozesse zu registrieren. Wofür ist BILD überhaupt da, wenn sie sogar ihre treuen Leser nicht ernst nimmt? Diese Frage sollten sich die Deutschen dreiundvierzig Jahre nach der Erstausgabe von Heinrich Bölls „Die verlorene Ehre von Katharina Blum“ wieder stellen. Leider. Denn Deutschland verdient eine bessere Presse.

    https://deutsch.rt.com/meinung/46127-bild-russland-meinung-deutsche-politik/

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