Expandmenu Shrunk


  • Category Archives Forschung und Medizin
  • Hasskommentare und massive Drohungen – Kino in Hannover setzt Anti-Impf-Film „Vaxxed“ ab

    Das Raschplatz-Kino in Hannover hat laut Angaben der „Hannoverschen Allgemeine“ den umstrittenen Anti-Impf-Film „Vaxxed“ wegen zahlreicher Hasskommentare und Beleidigungen im Vorfeld abgesagt. „Wir sagen die Veranstaltung wegen Sicherheitsbedenken ab, da ein Mitarbeiter unseres Kinos angegriffen wurde“, sagt Kino-Geschäftsführer Torben Scheller. Auch auf Facebook hatten Impfbefürworter Hasskommentare gepostet.

    Das Raschplatz-Kino in Hannover hat laut Angaben der „Hannoverschen Allgemeine“ den umstrittenen Anti-Impf-Film „Vaxxed“ wegen zahlreicher Hasskommentare und Beleidigungen im Vorfeld abgesagt. „Vaxxed“ ist eine Dokumentation über die Geschichte des Whistleblowers Dr. William Thompson, der als ein Insider die Vertuschung der Beziehung von Impfstoffen und der Verursachung von Autismus in der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC aufdeckte.

    Kino-Mitarbeiter von Unbekanntem mit Schlägen bedroht

    „Wir sagen die Veranstaltung wegen Sicherheitsbedenken ab, da ein Mitarbeiter unseres Kinos angegriffen wurde“, sagt Kino-Geschäftsführer Torben Scheller. Der Mitarbeiter sei am Sonntagabend an der Kasse von einem Unbekannten beschimpft und mit Schlägen bedroht worden. Danach sei der Täter so schnell verschwunden, wie er gekommen sei, sagt Scheller.

    Auch auf Facebook hatten Impfbefürworter Hasskommentare gepostet – Kino-Besitzer Scheller sah sich gezwungen, zu handeln. „Ich dachte, wir leben in einer Demokratie, in der auch ein umstrittener Regisseur sich äußern kann“, sagt er. Das Wohl seiner Gäste und Mitarbeiter gehe aber vor, schreibt die „Hannoversche Allgemeine“.

    Offene Drohungen gegen Kinos – „Vaxxed“ – Deutschlandtour kurz vor dem Scheitern

    Der Impfkritiker Hans U.P. Tolzin schreibt in einem Pressespiegel auf der Webseite „Impfkritik.de“:

    Vor ein paar Jahren lief der kritische Dokumentarfilm „The Greater Good“ in den USA noch auf allen Filmfestivals und heimste sehr gute Kritiken ein. So etwas ist anscheinend unmöglich geworden: Der Antifa nahestehende Personen bedrohen in Deutschland (!) offen Kinos, die den Dokumentarfilm „Vaxxed“ des britischen Arztes Dr. Andrew Wakefield zeigen wollen. Auch von Pharma-Zuschüssen abhängige Autismusgruppen scheinen zunehmend mobil zu machen. Impfen ist zu einem Glaubensakt geworden und wer es wagt, öffentlich zu zweifeln, wird von einer „Neuen Inquisition“ heimgesucht. Ob Wakefields Deutschland-Tour unter solchen Umständen stattfinden kann, ist offen.

    Für 3. bis 9. April war für Deutschland eine Kino-Tour mit dem Regisseur Andrew Wakefield geplant. Er sollte nach den Vorstellungen jeweils für eine Frage-Antwort-Runde zur Verfügung stehen. Danach sollte der Film in Dutzenden deutschen Städten anlaufen.

    Doch daraus wird wahrscheinlich nichts: Angebliche Antifa-Mitglieder und Autismus-Gruppen machen mobil und bedrohen offen jedes Kino, das „Vaxxed“ auf sein Programm setzt. Ihr Hauptwerkzeug sind die sozialen Medien und deren Anonymität. Da wird z. B. ein Kinobetreiber wenig subtil gefragt, ob er wirklich einen Polizeieinsatz riskieren wolle, wenn er es wagt ,„Vaxxed“ zu zeigen. Oder ein angeblicher Autist, der es für Diskriminierung hält, Autismus als Krankheit zu bezeichnen, droht damit, die Bewertung des Kinos herunterzustufen und auch alle seine Kumpels zu mobilisieren.

    Dass Kinos es mit der Angst zu tun bekommen, wenn sie Negativ-Werbung oder gar Randale befürchten müssen, ist natürlich verständlich. Andererseits stellt sich ebenso natürlich die Frage, wie sehr wir bereits unter der Herrschaft der Multinationalen Konzerne stehen. Die Massenmedien haben sie bereits weitgehend in der Hand, die medizinische Forschung und Ausbildung sowieso und auf jeden Bundestagsabgeordneten sollen etwa 10 Lobbyisten kommen.

    Für Buschmedia, einer mutigen kleinen Produktionsfirma, die „Vaxxed“ in Deutschland vermarkten will, droht das Projekt durch den Ausfall der Kinovermarktung nun zu einem Verlustgeschäft zu werden. Ob die Deutschland-Tour von Andrew Wakefield wirklich stattfinden kann, ist offen. Der Aufwand für die Kino-Akquise hat sich vervielfacht, Geschäftspartner haben sich zurückgezogen. Artikel auf Impfkritik.de hier weiterlesen

    Geimpft! „Vaxxed“. Die schockierende Wahrheit!?

    „Vaxxed“ ist eine Dokumentation über die Geschichte des Whistleblowers Dr. William Thompson, der als Insider einen Skandal in der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC aufdeckte. Diese untersuchte 2004 einen möglichen Zusammenhang zwischen Mehrfachimpfungen und dem Entstehen von Autismus. Als die statistischen Daten der Studie tatsächlich alarmierende Ergebnisse aufzeigten, manipulierte das CDC die Zahlen, um die Ungefährlichkeit der Impfungen zu belegen, schreiben die Produzenten des Films.

    Zehn Jahre danach wollen die „Vaxxed“ Filmemacher Kopf und Kragen riskieren, um die Verschwörung aufzudecken und die geheimen Daten ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Interviews mit Insidern, Ärzten, Politikern und vor allem Berichte von betroffenen Eltern sollen eindrücklich das Ausmaß und die verheerenden Folgen für Menschlichkeit und Gesundheit zeigen.
    Ein Film, der für das Thema Mehrfachimpfung sensibilisieren will und dazu aufruft, geldbasiertes Handeln zu hinterfragen. Ärzte, Wissenschaftler, Impfbefürworter als auch -kritiker sind bei diesem Kinoevent gleichermaßen von den Produzenten eingeladen, den öffentlichen Diskurs zu unterstützen.

    http://www.epochtimes.de/gesundheit/hasskommentare-und-massive-drohungen-kino-in-hannover-setzt-anti-impf-film-vaxxed-ab-a2074146.html
     

    Share Button


  • Die „BRD“-GmbH – !!! allerneueste !!! (dritte) Auflage – 2016: Zur völkerrecht…..

    Die „BRD“-GmbH –!!! allerneuste !!! (dritte) Auflage – Zur völkerrechtlichen Situation in Deutschland

    Sie haben das Gefühl es stimmt was nicht. Ihre innere Stimme sagt; „Du wirst verarscht“. Egal was Sie beruflich anfassen, Sie kommen nicht voran. Ihr Geld wird immer weniger! Die Politiker machen was Sie wollen. Dann sollten Sie sich das Buch „Die „BRD“-GmbH“ 3. Auflage kaufen. Das ist die Antwort auf all Ihre offenen Fragen. Seien Sie nicht der Letzte, der das „BRD“-System nicht verstanden hat. Die 1. und 2. Auflage des Buches „Die „BRD“-GmbH“ werden durch die 3. Auflage völlig in den Schatten gestellt. Es wird umfassend über Möchtegern-Regierungen aufgeklärt und zum ersten Mal ein Weg dargestellt, der uns die Souveränität im vollem Umfang zurück bringen kann. Dazu werden Sie alle gebraucht. Das Buch, sollte jeder Deutsche haben, damit wir es schaffen, unsere Kinder und Enkelkinder in die Souveränität zu bringen. Nur mit einem gebündeltem Fachwissen, können wir den linken „BRD“-Faschismus besiegen. Gleichzeitig werden die Chancen dargelegt, die die Menschen in Deutschland haben, indem sie ihre legitimen staatlichen Körperschaften reorganisieren, von der Gemeinde über den Bundesstaat bis zur Ebene des Reiches als Weg der Befreiung von alliierter Versklavung, Verdummung und Lügenpropaganda.

    Handelsquellen:

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=162222418364

    https://www.amazon.de/Die-GmbH-dritte-Auflage-v%C3%B6lkerrechtlichen/dp/3000537058/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1486071075&sr=8-1&keywords=die+brd+gmbh+3.+auflage

    https://hokaufhaus.de/product_info.php?info=p171_die–brd–gmbh—3–auflage—zur-voelkerrechtlichen-situation-in-deutschland-und-den-sich-daraus-ergebenden-chancen-fuer-ein-souveraenes-deutschland.html

    Share Button


  • Auswärtiges Amt: Reisewarnung für Frauen nach Südostasien und den Malediven wegen Zika

    Das Auswärtige Amt rät Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von Reisen in Zika-Gebiete ab. Dazu zählen neben Süd- und Mittelamerika unter anderem auch die Malediven und Südostasien. Auch die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte Schwangeren kurz vor Bekanntmachung der Zika-Infektionen der Babys empfohlen, Länder in Südostasien zu meiden.

    In Südostasien ist zum ersten Mal bei Babys mit Schädelfehlbildungen der Zika-Krankheitserreger nachgewiesen worden. Experten in Thailand gehen davon aus, dass das Virus Auslöser für die Mikrozephalie ist, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.

    Auf den Malediven infizierten sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO auch Deutsche und brachten das Virus bei ihrer Rückkehr mit in die Heimat.

    Aktuell würden Ansteckungen in asiatischen Ländern nur vereinzelt gemeldet, berichtete das Robert Koch-Institut in Berlin. Es gebe weniger als zehn Fälle. Beim Großteil der aktuell gemeldeten Zika-Fällen hätten sich Reisende in den Ländern Mittelamerikas und der Karibik infiziert.

    Auf den Malediven beginnt die touristische Hochsaison erst im deutschen Winter. Noch im Februar hatte die Gesundheitsbehörde des Inselstaats im Indischen Ozean das Vorkommen von Zika-Fällen bestritten.

    Das Auswärtige Amt rät Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Zika-Gebiete ab. Dazu zählen neben Süd- und Mittelamerika unter anderem auch die Malediven und Südostasien. Auch die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte Schwangeren kurz vor Bekanntmachung der Zika-Infektionen der Babys empfohlen, Länder in Südostasien zu meiden.

    In dem Gebiet ist das Virus seit Jahren präsent. Neue Fälle wurden nach Angaben der WHO zuletzt aus Singapur, den Philippinen, Malaysia und Vietnam gemeldet. Keines dieser Lander hatte bislang jedoch bei Babys mit Mikrozephalie eine Zika-Infektion nachgewiesen. „Nicht alle Babys von mit Zika infizierten Müttern werden mit Mikrozephalie geboren“, sagte ein Sprecher.

    Es sei unklar, ob es tatsächlich mehr Infektionen in Südostasien gibt oder ob die Zahlen nur wegen einer höheren Aufmerksamkeit der Behörden steigen, erläutert die US-Gesundheitsbehörde. In vielen Ländern seien Einheimische vermutlich immun.

    Das Zika-Virus wird durch Mücken übertragen. Der Erreger kann bei Babys im Mutterleib zu ungewöhnlich kleinen Köpfen führen. Folgen können geistige Behinderung und andere schwerwiegende neurologische Störungen sein. Mit bislang 2000 gemeldeten Mikrozephalie-Fällen sind Brasilien und Kolumbien besonders davon betroffen.

    Neuesten Daten zufolge sind in Deutschland 174 Zika-Infektionen registriert worden, betroffen sind fast ausnahmslos Reiserückkehrer.

    Die Gefahr für eine Ansteckung in der Bundesrepublik wird von Experten derzeit als sehr gering angesehen – unter anderem, weil die virusübertragende Gelbfiebermücke hier nicht vorkommt. A

    nsteckungen sind aber auch durch Sex mit Zika-Infizierten möglich. Die Krankheit verursacht grippeähnliche Beschwerden. Die allermeisten Fälle verlaufen glimpflich. (dpa)

    Share Button


  • Aluminiumbelastung und seine Ausleitung

    http://liebeisstleben.com/2016/07/12/unsere-gesundheit-aluminium-quellen-und-ausleitung-von-aluminium/

    Unsere Gesundheit: Aluminium-Quellen und Ausleitung von Aluminium

    Veröffentlicht von: Alluream: Juli 12, 2016in: GesundheitKeine Kommentare

    Drucken per e-Mail teilen

    Aluminium (Alu) ist in unserer Umwelt, in Lebensmitteln, im Trinkwasser und nicht zuletzt in Impfstoffen enthalten. Aluminium ist giftig und reichert sich im Körper an.

    Aluminium kann zu schwerwiegenden Erkrankungen beitragen. Autismus ist im Gespräch, Hyperaktivität und auch die Alzheimer Krankheit.

    Eine Aluminiumbelastung kann aber auch für unspezifische Symptome verantwortlich sein, wie zum Beispiel für eine Anämie (Blutarmut), für Muskelschmerzen, Osteoporose oder Entzündungen von Nieren und Leber – um nur einige davon aufzuzählen.

    Es wäre also mehr als günstig, wüsste man, wie sich Aluminium ausleiten ließe

    Aluminium-Quellen

    Aluminium wird uns in Form von Impfungen praktisch schon in die Wiege gelegt. Bereits Schwangeren wird empfohlen, sich gegen Influenza (Grippe) impfen zu lassen, so dass Kinder noch nicht einmal geboren sein müssen, um mit der ersten Impfung und deren Toxinen in Kontakt zu kommen.

    Folgen wir den Continue reading  Post ID 6310

    Share Button


  • Rote Liste: Borneo-Orang-Utans sind kurz vor dem Aussterben

    Posted on by jolu
    Epoch Times, Freitag, 8. Juli 2016 20:20
    Borneo-Orang-Utans stehen nach Einschätzung der Weltnaturschutzunion am Rand der Ausrottung. Die Organisation mit Sitz im Schweizerischen Gland stufte die Menschenaffen auf ihrer Roten Liste als „vom Aussterben bedroht“ ein.
    Borneo-Orang-Utans stehen kurz vor dem Aussterben. Foto:

    Borneo-Orang-Utans stehen kurz vor dem Aussterben. Foto:

    Foto: IUCN/Bernard Dupont/dpa/dpa

    Borneo-Orang-Utans stehen nach Einschätzung der Weltnaturschutzunion (IUCN) am Rand der Ausrottung. Die Organisation mit Sitz im Schweizerischen Gland stufte die Menschenaffen auf ihrer Roten Liste als „vom Aussterben bedroht“ ein.

    Das ist die höchste Gefährdungsstufe. Walhaie und Flügelkopf-Hammerhaie gelten aufgrund stark schwindender Bestände als „stark gefährdet“. „Es ist alarmierend zu sehen, wie diese symbolhaften Tierarten dem Aussterben entgegen gehen“, erklärte Jane Smart, Direktorin des IUCN-Artenprogramms.

    Der Borneo-Orang-Utan (Pongo pygmaeus) – neben dem Sumatra-Orang-Utan die zweite Art dieser Menschenaffen – sei nur noch „einen Schritt vom Artentod entfernt“, betonte die IUCN. Wälder, in denen die Tiere leben, würden oft abgeholzt und zu Plantagen für Palmöl, Kautschuk oder Papier umgewandelt. Die Affen würden auch direkt von Menschen gejagt. „Da Orang-Utans aus ihren Lebensräumen gedrängt werden und sich nur langsam fortpflanzen, können die enormen Verluste nur sehr schwierig rückgängig gemacht werden“, warnte IUCN-Primatenspezialist Erik Meijaard.

    Der Walhai (Rhincodon typus), mit fast 14 Metern Länge der größte Fisch der Welt, und der Flügelkopf-Hammerhai (Eusphyra blochii) seien besonders durch Überfischung bedroht. Zudem kämen Walhaie oft in Schiffpropellern um, klagt die IUCN. In den letzen 75 Jahren seien die Bestände der Art um mehr als die Hälfte geschrumpft.

    Der internationale Handel mit gefährdeten Haien sei zwar durch Abkommen reguliert, Regierungen müssten aber mehr tun, um Haie auch auf nationaler Ebene zu schützen, fordert die IUCN. Schutzprogramme haben demnach dazu geführt, dass Walhaie in den Gewässern um die Philippinen, Indien und Taiwan nicht mehr im großen Stil gefangen würden. In Südchina und bei Oman sei die Situation aber anders. Da Walhaie sich oft in der Nähe von Thunfischen aufhielten, fielen sie häufig Fischern zum Opfer.

    Bei einem Kongress in Hawaii will die IUCN Anfang September unter anderem erörtern, wie Regierungen die Fischerei und die sich ausbreitenden Palmölplantagen besser unter Kontrolle bringen können. (dpa)

    Share Button


  • Diagnose MS: Medizinprofessor heilt sich selbst mit 5 Schritte Programm

    Posted on by jolu
    Epoch Times, Freitag, 8. Juli 2016 18:17
    Multiple Sklerose geheilt: Der Professor für Notfallmedizin George Jelinek heilt sich selbst durch Veränderungen im Lebensstil. 17 Jahre nach der Diagnose ist er heute gesünder und fitter, als je zuvor. Er empfiehlt ein Selbsthilfe-Programm in fünf Schritten und gründete eine MS-Selbsthilfegruppe mit 16000 Mitgliedern.
    Prof. George Jelinek heilt sich selbst von Multipler Sklerose

    Prof. George Jelinek heilt sich selbst von Multipler Sklerose

    Foto: youtube screenshot

    Als der Professor für Notfallmedizin George Jelinek im Alter von 45 Jahren mit Multipler Sklerose (MS) diagnostiziert wurde, sagte man ihm, dass die Krankheit progressiv und unheilbar sei. Es gab für ihn gute Gründe, dies zu glauben; er hatte seine Mutter an der Krankheit leiden sehen, bis sie einen Rollstuhl benötigte um sich zu fortzubewegen und sich schließlich das Leben nahm.

    Anstatt die Diagnose zu akzeptieren, tauchte Jelinek in die Erforschung des Krankheitsbildes ein. Er wollte zuerst in Erfahrung bringen, was wissenschaftliche Arbeiten über MS erforscht hatten. Zu seinem Erstaunen entdeckte er, dass ein strenges Einhalten von Veränderungen im Lebensstil die Krankheit stoppen und das Fortschreiten sogar umkehren kann.

    Siebzehn Jahre später sagt er: Er habe „keine Symptome – Mir geht’s super.“

    „Ich bin tatsächlich fitter und gesünder, als ich je zu irgendeiner Zeit in meinem Leben gewesen war“, sagte Jelinek, der regelmäßig läuft und schwimmt.

    Zahlreiche Studien haben seitdem Jelineks Programm bestätigt, welches im Detail in seinem Buch ‚Overcoming Multiple Sclerosis: An Evidence Based Guide to Recovery‘ beschrieben wird.

    Veränderungen im Lebensstil heilen die ‚unheilbare‘ Krankheit

    MS tritt auf, wenn das Immunsystem die Myelinscheide, welche die  Nervenzellen umgibt, angreift. Dies verursacht eine Verlangsamung der Nervensignale zwischen dem Gehirn und dem Rest des Körpers. Die Krankheit zeigt sich dann durch eine Vielzahl von neurologischen Symptomen, einschließlich Muskelsteifheit und Krämpfen und den Verlust der Kontrolle über die Körperfunktionen. Obwohl die Krankheit selbst selten tödlich ist, kann es zu Komplikationen führen – wie Infektionen – die tödlich sein können.

    Der Arzt, der Jelinek diagnostizierte, wiederholte den konventionellen Wissensstand: Es gibt keine Möglichkeit das Fortschreiten der MS zu verhindern.

    „Es war so gewesen: ‚Hör mal, Kumpel, ich habe schreckliche Neuigkeiten. Du hast diese unheilbare, fortschreitende, neurologische Erkrankung bekommen und es gibt nichts, was man dagegen tun kann‘“, erinnerte sich Jelinek.

    Aber Jelinek konnte die Worte des Arztes nicht annehmen. Stattdessen begann er, medizinische Forschungsarbeiten zu wälzen, die bis in die 1930er Jahre zurückreichten. Er gründete auch ein internationales Netzwerk von MS-Patienten, das aktuell auf 16.000 Mitglieder gewachsen ist.

    Auf der Grundlage seiner Forschungen fügte Jelinek ein Programm mit Veränderungen im Lebensstil zusammen, das durch wissenschaftliche Beweise untermauert ist. Er beschloss, das Programm zuerst bei sich selbst zu testen und es dann den Mitgliedern seiner MS-Gemeinschaft bekannt zu machen.

    „Es braucht Jahre, bis die Symptome verschwinden“, sagte er. „Es war schrittweise, aber sieben Jahre nach der Diagnose wurde mir klar, ich hatte die Symptome nicht mehr.“

    „Und wir haben festgestellt: Weder das Alter spielt eine Rolle, noch spielt es eine Rolle, wie behindert Sie schon sind – es ist möglich, die Krankheit in jedem Stadium zu stabilisieren.“

    Fünf einfache Schritte

    Die fünf Komponenten von Jelinek’s Programms sind:

    1. Ernährung. Das Programm fordert von MS-Kranken kein Fleisch mehr zu essen, keine Milchprodukte und alle Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren zu vermeiden. Stattdessen soll eine Ernährung auf pflanzlicher Basis, ergänzt mit Meeresfrüchten und einer extra Gabe an 20-40 ml Omega-3-Fettsäuren pro Tag, praktiziert werden, die Fettsäuren vorzugsweise in Form von Leinsamenöl. Die Zugabe von B-Vitaminen kann bei einigen Patienten auch ratsam sein.

    2. Körpertraining. Die Patienten sollten sicherstellen am Tag 20-30 Minuten zu trainieren, fünf Tage die Woche, vorzugsweise im Freien.

    3. Sonnenlicht/Vitamin D. Hellhäutige Patienten sollten fünf Mal pro Woche 15 Minuten Sonnenbaden (ohne Sonnenschutz); dunkelhäutige Patienten benötigen mehr. Die Patienten sollten auch je nach Bedarf täglich eine Vitamin-D-Ergänzung von 5.000-10.000 IU einnehmen, um den Blutspiegel auf bis zu 150-225nmol/L einzustellen.

    4. Meditation. Die Patienten sollten jeden Tag für 30 Minuten meditieren. Wie alle anderen Komponenten des Plans, sind die Vorteile einer regelmäßigen Meditationspraxis durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt.

    5. Medikamente. Im Gegensatz zu herkömmlichen MS-Behandlungen, spart Jelinek’s Programm Pharmazeutika für einen letzten Ausweg auf. Jelinek warnt Patienten und Ärzte die Vorteile von Medikamenten mit deren Nebenwirkungen abzuwägen und sie nur in schweren Fällen zu verwenden. Für solche Fälle verlangt das Programm jedoch eine sorgfältige Einhaltung der verordneten Medikamente.

    Professor Jelinek’s Programm ist auch für nahe Verwandte von MS-Patienten empfehlenswert, die ein erhöhtes genetisches Risiko für eine Entwicklung der Krankheit haben. Dem Programm zu folgen kann tatsächlich helfen, die Krankheit zu verhindern.

    Natürlich kann jeder von diesen fünf Schritten profitieren, der seinen gesundheitlichen Zustand verbessern möchte.

    http://www.epochtimes.de

    Share Button


  • Musik – eine wunderbare Form zusätzlicher Therapie

    Posted on by jolu
    von Jacqueline Roussety, Donnerstag, 7. Juli 2016 11:31
    Musik bietet die Möglichkeit sich mitzuteilen, innere Welten auszudrücken. Die Musik spielt immer im Leben eine Rolle – eine heilsame.

    Foto: fotolia.com/ Musik

    Linda Maguire begann nach einer jahrzehntelangen international erfolgreichen Opernkarriere, den Gesang in der Gesundheitstherapie anzuwenden. Das begann vor über zehn Jahren mit einer sehr bewegenden Erfahrung, als sie einen Freund der an Alzheimer litt im Heim besuchte.

    Sie setzte sich ans Klavier und begann zu spielen und zu singen, plötzlich konnte der Freund ohne Probleme das Lied mitsingen. Seine Gesichtszüge entspannten sich und daraufhin ging Linda Maguire jede Woche ins Heim und begann ihre eigene Musiktherapie anzubieten. Sie studierte mit den verschiedensten Patienten Lieder ein, von berühmten Evergreens bis hin zur Volksmusik.

    Bereits nach vier Monaten zeigten ihre Probanden bemerkenswerte Verbesserungen in der Wahrnehmung, ihrer Aufmerksamkeit und besonders die oft aggressiven Patienten, die an Alzheimer litten, schienen gelöster und friedfertiger zu sein. Die Musik gab den Alzheimerpatienten ein Gefühl von Macht und Besitz. Denn alles hatten sie verloren, um im alltäglichen Leben die Dinge aus eigener Kraft steuern zu können.

    Aber besonders Musik, Noten und Rhythmus werden vom Gehirn besonders verinnerlicht. Deshalb war es gerade den Alzheimerpatienten möglich, der Musik zu folgen und sie konnten sich tatsächlich an Lieder erinnern und begannen sofort diese mitzusingen.

    Mittlerweile wird die Therapie von Linda Maguire sehr erfolgreich überall angewendet, vor allen Dingen auch in der Gerontologie, wo es darum geht besonders alten Menschen noch ein positives Lebens- und Körpergefühl zu vermitteln. Viele Studien haben seither bewiesen, dass Musik die effektivsten Verbesserungen bei Schizophrenie, Depressionen und chronischen Schmerzpatienten aufweist.

    Es ist bestimmt nicht nur das Singen an sich, sondern das Gefühl gebraucht zu werden, in einer Gemeinschaft etwas zu erleben und besonders bei alten Menschen werden Erinnerungen an die Kindheit wach. Diese verschütteten Bilder gilt es durch das Singen sichtbar zu machen, und sie schenken oft mehr Lebensqualität als so manche Medikamente und herkömmliche Therapiemethoden.

    Singen – eine ganzheitliche Methode

    Beim Singen kommt es zu einer höheren Sauerstoffversorgung, das trägt dazu bei, dass der ganze Körper erreicht wird und wieder als Einheit funktionieren kann. Das Gehirn wird mit mehr Sauerstoff versorgt, denn eine permanente Unterversorgung ist eine der Ursachen, die Angstzustände auslösen können. Die Wissenschaft konnte nachweisen, dass ein permanenter Sauerstoffmangel im Hirn auch ein der Auslöser für Alzheimer und Angstzustände ist.

    Auch werden beim Singen deutliche Verbesserungen in der Herzfrequenz und beim Blutdruck registriert und vor allen Dingen kann das Hormon Dopamin nachgewiesen werden. Jenes Glückshormon, das für den Melatoninspiegel wichtig ist, um Depressionen vorzubeugen. Sobald die Patienten singen, weisen sie auch eine viel bessere Körperhaltung auf. Die Gesichtszüge beginnen sich zu entspannen, angespannte Muskeln werden losgelassen, und dieses positive Gefühl durchzieht den ganzen Körper. Das Sich-Aufrichten spiegelt Selbstbewusstsein wider und zeigt: Schaut und hört her, mich gibt es noch!

    Linda Maguire hat im Prinzip nicht wirklich etwas Neues entdeckt, sondern bewährte Traditionen und altes Wissen neu belebt. In der chinesischen Sprache ist das Zeichen für „Musik“ auch die Basis des Zeichens für die „Medizin“. Schon hier erkannte man die heilsame Wirkung von Rhythmus, Tönen und Melodie.

    Musik: „Der Klang der Fröhlichkeit”

    Nicht von ungefähr singt die Mutter dem kranken Kind ein Lied, um es zu beruhigen und vor allen Dingen eine Nähe zu erzeugen die Sicherheit und Geborgenheit vermittelt.

    Linda Maggie konnte beobachten, dass Autisten und Schlaganfallpatienten sich viel schneller erholten, wenn sie immer wieder Lieder sangen, vor allen Dingen in der Gemeinschaft. Denn ihre Gesamtmotorik wurde durch das Singen angesprochen und verhilft zur Genesung.

    Klavier, Violine, Percussion und die klassische Gitarre

    Natürlich werden in dieser Musiktherapie auch verschiedene Instrumente eingesetzt. Denn die verschiedenen Klänge lösen unterschiedliche Reaktionen aus. Die klassische Gitarre besitzt eher weiche Töne während die Violine die hohen Töne anstimmt. In der Musiktherapie geht es um die wiederkehrende Verwendung eines bestimmten musikalischen Objekts, das sich auf Dauer zu einem sehr wichtigen Bezugspunkt im therapeutischen Kontakt- und Beziehungsaufbau entwickeln kann. Mit der Auswahl des Instruments und eines bestimmten Liedes geht es in der Musiktherapie darum, die Herzfrequenz zu senken oder zu heben. Soll der Patient eher zur Ruhe kommen oder aus einer Lethargie geweckt werden? Soll der Patient sich mehr bewegen, dann ist es wichtig, einen starken Rhythmus zu erzeugen, den Linda Maguire gerne über das Klavier nutzt.

    Mittlerweile arbeitet sie, nachdem sie ihren Master in Neurologie abgeschlossen hat, als wissenschaftliche Neurologin und ihre aktive und rezeptive Musiktherapie wird in vielen Fachbereichen angewandt. Musik bietet die Möglichkeit sich mitzuteilen, innere Welten auszudrücken. Die Musik spielt immer im Leben eine Rolle. Jeder Mensch hat ein persönliches Lieblingslied, Musik kann Änderungen hervorrufen, Musik kann beruhigend wirken oder zum Tanzen einladen. All diese Emotion lassen Dialoge entstehen und sind in vielen Therapien unersetzlich geworden.

    http://www.epochtimes.de/gesundheit/ratgeber/musik-gesundheit-a1290635.html

    Share Button


  • Dialog der Zivilisationen: Forschungsinstitut für deutsch-russische Beziehungen eröffnet

    Posted on by jolu
    Dialog der Zivilisationen: Forschungsinstitut für deutsch-russische Beziehungen eröffnet

    In Berlin Mitte wurde am 1. Juli das private Forschungsinstitut „Dialog der Zivilisationen“ unter der Leitung von Wladimir Jakunin eröffnet. RT Deutsch-Reporterin Isabel Reising war bei der Eröffnung. Im Institut sollen sich zukünftig „östliche mit westlichen Sichtweisen vereinen“. Unter den Gästen war unter anderem der SPD-Politiker und Chef des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck. Er regte zum Umdenken an und sagte, Russland sollte nicht pauschal stigmatisiert werden.
    https://deutsch.rt.com/gesellschaft/39287-dialog-zivilisationen-forschungsinstitut-fur-deutsch/
    Share Button


  • EU-Kommission verlängert Glyphosat-Zulassung um 18 Monate

    Das Milliardengeschäft mit dem schädlichen Herbizid geht zumindest vorläufig weiter. Foto: Mike Mozart / flickr (CC BY 2.0)

    Das Milliardengeschäft mit dem schädlichen Herbizid geht zumindest vorläufig weiter.
    Foto: Mike Mozart / flickr (CC BY 2.0)
    30. Juni 2016 – 13:00

    Im Schatten der Wirbel um „Brexit“ und CETA, hat die EU-Kommission im Sinne der Agrarindustrie entschieden. Das umstrittene Herbizid Glyphosat darf vorläufig für 18 Monate weiter verwendet werden. In dieser Zeit soll die europäische Chemikalienagentur Echa eine neuerliche Studie verfassen und ihre Bewertung der Kommission vorlegen.
    Die Zulassung wäre am 30. Juni um Mitternacht abgelaufen.

    Mitgliedstaaten wollten sich nicht entscheiden

    In der Europäischen Union hatte sich das Parlament bereits mehrheitlich für die Zulassung des Pestizids um weitere 7 Jahre ausgesprochen. Unter den Mitgliedstaaten kam es aber bis zuletzt zu keiner Einigung. Auch die letzte Abstimmung am vergangenen Freitag führte zu keinem Ergebnis. Es scheint so, als wollte man die Entscheidung der EU-Kommission absichtlich überlassen, um sich einerseits vor der eigenen Bevölkerung nicht verantworten zu müssen und es sich andererseits mit der Agrarindustrie nicht zu verscherzen. Denn, dass die EU-Kommission auf alle Fälle die Interessen der Konzerne vertritt und in ihrem Sinne entscheiden wird, war allgemein bekannt.

    Die Macht der Gift-Lobby

    Glyphosat steht im Verdacht krebserregend zu sein. Doch im Vorfeld der nunmehrigen Entscheidung war es zu merkwürdigen „Forschungsergebnissen“ gekommen, die Glyphosat als unbedenklich klassifizieren.

    Basierend auf den Ergebnissen einer wissenschaftlichen Studie hatte die Internationale Behörde für die Krebsforschung (IARC) noch im März 2015 Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. IARC ist Teil der Gesundheitsorganisation der Vereinten Nationen, WHO. Doch angesichts der kontroversiellen Diskussion um die Neuzulassung des Herbizids in der EU, vollführte die WHO einen Schwenk um 180 Grad. Plötzlich wollten deren Experten festgestellt haben, dass Glyphosat wahrscheinlich doch nicht krebserregend sei und vermutlich auch keine Veränderungen im menschlichen Erbgut verursache.

    Noch dubioser ist das Zustandekommen der Unbedenklichkeitserklärung der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit). Deren Entscheidung beruhte auf drei Studien, die allesamt aus der Feder glyphosatherstellender Firmen stammten. Eine Veröffentlichung der Studien wurde mit dem Argument von Geschäftsgeheimnissen verweigert. Ebenso geheim blieben die Namen der Studienautoren, angeblich aus „Personenschutzgründen.“

    https://www.unzensuriert.at

    Share Button


  • Plastik im Meer: Hat dieser geniale Holländer die Lösung?

    Posted on by jolu
    Epoch Times, Mittwoch, 8. Juni 2016 16:47
    Mit seiner Erfindung will ein 21-jähriger Holländer die Weltmeere retten. In der Nordsee starten bald Tests für seine Konstruktion, die Müll, aber keine Fische fängt.
    Boyan Slat ist ein Pionier. Er will die Weltmeere vom Plastikmüll befreien. Im Juni wird der Prototyp dieser Anlage in der Nordsee aktiv.

    Boyan Slat ist ein Pionier. Er will die Weltmeere vom Plastikmüll befreien. Im Juni wird der Prototyp dieser Anlage in der Nordsee aktiv.

    Foto: YouTube-Screenshot

    Im Nordpazifik treibt laut WWF ein Müllstrudel von der Größe Zentraleuropas. Kein schönes Bild. Das fand auch der 21-jährige Boyan Slat aus Delft in den Niederlanden. Er geht gerne tauchen und es erschütterte ihn, was er auf den Azoren sah. Ihm kam eine Idee.

    Nun könnte man meinen, so wie das Plastik ins Meer kommt, so kommt es auch wieder heraus. Doch so einfach ist das nicht. „Das nachsorgende Sammeln von Müll im Meer und am Strand ist aufwändig, kostspielig und erreicht nur einen kleinen Teil des Mülls“, erklärt das Umweltbundesamt.

    Dem jungen Forscher kamen folgende Gedanken: „Wieso Energie damit verschwenden, dem Plastik hinterherzujagen, wenn er von selbst zu uns kommt?“

    Schwimmende Barrieren fangen den Müll ab

    Er möchte schwimmende Filter in XXL einsetzen, die aus einer Plattform am Meeresboden und seitlich angebrachten Armen bestehen. Sie sollen den Müll “abgreifen”. Der Müll verfängt sich in den Filtern, die so platziert werden, dass die natürliche Wasserströmung das Plastik auf sie zutreibt. Der “STERN” berichtete.

    Nur etwa drei Meter würden die schwimmenden Barrieren ins Wasser ragen. Das ist vorteilhaft. Der Großteil des Plastiktreibgutes schwimmt gerade in diesen Höhen, während die Meeresbewohner einfach unter ihnen hindurchtauchen können.

    Er plant eine Konstruktion, die von der Größe her einen ganzen Ozeanwirbel umfasst und mehr als sieben Millionen Tonnen Plastikmüll aus dem Wasser holen könnte.

    Slats Idee ist realistisch

    Auf ihrer Website veröffentlichte „The Ocean Cleanup“, so der Name des Projektes, eine Machbarkeitsstudie: „Die Studie bestätigt, dass das Konzept eine machbare Methode ist, um fast die Hälfte des gesamten Plastiks der Großen Pazifischen Müllhalde zu entfernen“, heißt es dazu.

    „Ich fürchte, dass Slat und seine Mitarbeiter die Dimensionen und Kräfte unterschätzen, mit denen sie es im Ozean zu tun haben“, zitiert der “STERN” Lars Gutow, Biologe am Helmholtz-Zentrum für Polar und Meeresforschung in Bremerhaven.  In 4000 Meter Tiefe eine stabile Plattform anzubringen, sei eine enorme Herausforderung. „Und selbst wenn es funktioniert, ist nicht gesagt, wie lange die Konstruktion unter den Bedingungen des offenen Ozeans hält.”

    Die Fördergelder für den Prototyp stehen

    Doch Slat gibt nicht auf mit seiner Idee und hat nun auch die ersten Fördergelder bekommen. Im Juni 2016 wird ein Prototyp seiner Anlage vor der niederländischen Küste getestet, wie auf “Theoceancleanup.com” zu lesen ist. Die Niederlande hat Vertrauen in Slat und beteiligt sich über die Ministerien für Infrastruktur und Umwelt sowie Wirtschaft  mit einer halben Million Euro.

    1,5 Millionen Euro sollen Herstellung, Bereitstellung und Prüfung des Prototyps für die Nordsee kosten. Das Ocean Cleanup Team gab bekannt, dass es die erforderlichen Summen erfolgreich gesichert habe. Ein Drittel wird zum Beispiel von dem weltbekannten Bagger- und Marine-Unternehmen Royal Boskalis Westminster N.V. beigesteuert.

    Der Nordsee-Prototyp setzt Signale. Er ist das erste Ozeanreinigungssystem der Welt. Er überstreckt sich über 100 Meter und wird bald vor der Küste von Scheveningen Hafen eingesetzt. Ziel sei zunächst die schwimmende Barriere bei allen Wettern zu beobachten als auch zu analysieren, insbesondere bei orkanartigen Stürmen und Wellen.

    Bis 2020 will Ocean Cleanup eine 100 Kilometer lange Anlage zwischen Hawaii und Kalifornien in Betrieb nehmen. Die Forscher haben ausgerechnet, dass ihre Konstruktion in der Lage sein könnte, die Hälfte des Plastikmülls im großen pazifischen Strudel aus dem Verkehr zu ziehen.

    Boyan Slat bedankt sich recht herzlich bei allen Unterstützern, die es ermöglichen, die größte Ozeanreinigung in der Geschichte voranzutreiben.

    TedX-Talk erregte Aufsehen

    Vor fast vier Jahren hatte Slat seine Idee auf einer TedX-Konferenz in Delft vorgestellt. Sogar Experten wurden auf den Forscher-Nachwuchs aufmerksam. Seitdem melden sich immer wieder Wissenschaftler und Ingenieure bei ihm.

    Das Plastikproblem ist nicht nur ein ästhetisches.  Schildkröten halten angespülte Plastiktüten für Quallen und Fische winzige Plastikteilchen für Plankton. Die Tiere verenden jämmerlich. (kf)

    Share Button