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  • Jemen: Ein Volk geht gegen saudischen Krieg auf die Straße – Mainstream berichtet lieber über Moskau

    Hunderttausende protestieren am Sonntag in Saana gegen den Krieg durch Saudi Arabien.
    Hunderttausende protestieren am Sonntag in Saana gegen den Krieg durch Saudi Arabien.
    Im Jemen zogen am selben Tag Hunderttausende in die Hauptstadt, um gegen den Krieg, den die saudische Kriegskoalition in ihrem Land führt, und gegen die dadurch verursachte verheerende Hungerkatastrophe zu protestieren. Doch der mediale Fokus hierzulande lag auf Moskau.

    Der Protest markierte den zweiten Jahrestag des Beginns der Militärintervention Saudi-Arabiens in dem verarmten Land. Heute herrscht im Jemen die verheerendste Hungerkatastrophe weltweit. Über 460.000 Kinder sind in Lebensgefahr und leiden unter „akuter schwerer Mangelernährung“. Infolge des Zusammenbruchs der Wasserversorgung und extremen Nahrungsmangels hungern Millionen und brauchen dringend Hilfe. Unicef mahnt in seinem jüngsten Bericht „The Children of Yemen – Falling Through the Cracks“, dass die katastrophalen Auswirkungen des Konflikts im Jemen zu wenig wahrgenommen würden. Fast zehn Millionen Kinder, also 80 Prozent aller Kinder im Jemen, sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Luftschläge trafen bereits 212 Schulen und 95 Krankenhäuser. Hinzu kommt, dass das Land unter einer totalen Blockade vonseiten der Kriegskoalition steht, die zu einer extremen Knappheit von Versorgungsgütern führt. Der Jemen ist im Umfang von 90 Prozent seiner Lebensmittel auf Exporte aus dem Ausland angewiesen. Land- und Seewege sind unter Kontrolle der saudischen Koalition.

    Ein Ende des Krieges scheint indes in weite Ferne gerückt zu sein. General Ahmed al-Asiri, Sprecher der Saudi-geführten Koalition im Jemen, erklärte kürzlich nach einem Treffen in Washington, dass die USA ihre Kooperation mit Riad ausweiten wollen. Zudem genehmigte Washington Anfang März einen großen Waffenverkauf in die Golfmonarchie, den Präsident Obama 2016 noch wegen Bedenken zur Menschenrechtssituation blockiert hatte.

    https://deutsch.rt.com/kurzclips/48313-jemen-gegen-saudischen-krieg-mainstream/

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  • Wikileaks veröffentlicht beunruhigende Daten

    Bislang wurden Nerds, die die Kameralinse an ihrem Laptop mit einem Klebestreifen zukleistern, ja oft noch mitleidig belächelt … immer diese Paranoiker. Zumindest das sollte sich eigentlich spätestens seit heute ändern.
    Profilbild von Jens Berger
    von Jens Berger

    Wie die jüngsten Enthüllungen von Wikileaks belegen[1], verfügt die CIA über zahlreiche Hacker-Techniken, mit denen sie nicht nur traditionelle Software auf Computern infizieren und für ihre Zwecke nutzen kann. Das besondere Interesse der CIA scheint vor allem darin zu bestehen, sogenannte „smarte“ Elektronikgeräte in Wanzen und Überwachungskameras umzuwandeln. Dies ist eine neue Eskalationsstufe im Krieg um unsere Privatsphäre.

    In Zeiten von Skype, iPhone, Alexa, Siri, Bordcomputern im Auto und internetfähigen Fernsehgeräten, Waschmaschinen und Mikrowellen sind wir von Geräten umgeben, die man mit einem kleinen Hack zu Überwachungstechnik umfunktionieren kann, mit der jeder unserer Schritte, jede unserer Gesten und jedes unserer Worte protokolliert werden kann. Ach ja – nebenbei hat Wikileaks auch veröffentlicht, dass das US-Konsulat in Frankfurt am Main offenbar eine verdeckte Hacker-Basis betreibt. Und wo bleibt der Aufschrei? Keine 12 Stunden nach der Veröffentlichung auf Wikileaks haben die Medien schon wieder auf Alltag umgeschaltet. SPON berichtet von russischen Verschwörungstheorien, die Süddeutsche echauffiert sich über das Frauenbild der „Populisten“ und die WELT lobt Ungarns Umgang mit den Flüchtlingen. Anders die NZZ, die sich mächtig aufregt … und zwar über das böse Wikileaks, das sich „erneut in russische Pläne hat einspannen lassen“ und „die USA und ihre Verbündeten“ attackiert[2]. Nicht die Verantwortlichen, sondern die Überbringer der schlechten Nachrichten stehen mal wieder im Fokus des medialen Zorns. Wahnsinn.

    Das Smartphone, das gerade eben neben ihnen liegt, könnte theoretisch auch eine sehr smarte Wanze sein. Es hat ein Mikrofon, eine Kamera, einen GPS-Empfänger, es kann ihre Mails und ihre Chatnachrichten lesen, ihre Schritte tracken und ein lückenloses Bewegungsprofil von ihnen erstellen. Über Funk und WLan lassen sich diese Daten auch mühelos auslesen, wenn man denn Zugriff auf die Technik hat. Und Hand aufs Herz – würden sie einen größeren Betrag darauf wetten, dass die US-Dienste keinen Zugriff auf diese Informationen und keinen Zugriff auf die Hardware in ihrem Smartphone haben? Wenn ja, dann schauen Sie sich doch bitte vorher noch einmal die Dokumente von Wikileaks an. Das Apple-Smartphone- und –Tablett-Betriebssystem iOS steht bei der CIA mit zahlreichen Schwachstellen auf der Geräteliste[3], und der große Konkurrent Android sieht mit seinen zahlreichen Zero-Days[4,5], Exploits und weiteren Schwachstellen kaum besser aus. Laut Wikileaks setzt sich das Hacker-Arsenal der CIA dabei sowohl aus Eigenentwicklungen als auch aus Zukäufen und Zulieferungen vom GCHQ, von der NSA, vom FBI oder von privaten Entwicklern von Hacking-Tools zusammen. Und dieses Arsenal ist durchaus beeindruckend. Es ist übrigens davon auszugehen, dass nicht nur das CIA über diese Techniken verfügt. Die NSA dürfte über ein mindestens genau so großes Arsenal verfügen und auch das britische GCHQ wird sicher beim großen Lauschangriff nicht außen vor bleiben.

    Es sind dabei keinesfalls „nur“ die Smartphones, die bei CIA und Co. auf der Liste der Ziele stehen. Wenig überraschend dürfte sein, dass der Großteil der verfügbaren Tools immer noch auf Software für Windows, Mac OS und Linux basiert – angefangen bei Programmen für die Steuererklärung, über Browser, Mail- und Konferenzprogramme, bis hin zu Spielen, Sicherheits- und Anti-Viren-Lösungen. Überraschender ist da schon, dass auch die Software, die auf einigen Fernsehgeräten und in zahlreichen Autos läuft[6], von der CIA vorsätzlich manipuliert wird. Dass sie in ihrem eigenen Auto von der CIA abgehört werden und die Software ihres Autos (VSEP) auch auf Befehl von CIA-Hackern ihr Auto gegen einen Baum steuern könnte, war bislang nur in Spionage-Thrillern, wie Michael Lüders prophetischen „Never Say Anything“[7] zu lesen. Wenn die Techniken, die Wikileaks in seinem „Vault 7“ aufdeckt, wirklich existieren und funktionieren, ist genau dies schon heute möglich.

    Im Zentrum der Hacking-Aktivitäten scheint jedoch die smarte Unterhaltungselektronik zu stehen. Über das Projekt „Weeping Angel“[8] hat die CIA eine Software entwickelt, die smarte Fernsehgeräte von Samsung in einen „Fake-Off-Modus“ versetzt, dem Nutzer also vorgaukelt, dass das Gerät ausgeschaltet sei. In Wirklichkeit zeichnet Samsungs Fernseher jedoch über die Mikrofone auf, was sie sagen, und kann sie mit den implementierten Kameras, die für Videokonferenzen gedacht sind, auch filmen. Wie war das noch mit der abgeklebten Kamera und der Paranoia?

    Genau diese Technik ist es auch, die uns besonders beunruhigen sollte. Und dies aus gleich mehreren Gründen. Zum Einen ist die Updatefrequenz der Software auf smarten Elektrogeräten wesentlich langsamer als auf Computern oder Smartphones. Schwachstellen wie Zero-Days oder Exploits bleiben so mitunter jahrelang erhalten, sodass die Dienste es besonders einfach haben, auf diese Geräte zuzugreifen. Zum Anderen sind derlei smarte kleine Helfer absolut im Trend. Vor allem die Stimmerkennung gilt als eine Zukunftstechnik mit großem Potential. Was heute als Siri, Alexa, Google Assistant oder Cortana auch bereits auf TV-Boxen, Fernbedienungen, Lautsprechern und anderen Home-Elektronik-Geräten läuft, wird schon bald in unzählige Geräte des Alltags implementiert sein. Ein Albtraum für Datenschützer, ein Traum für Hacker im Dienst der Dienste.

    Das absolute Albtraum-Szenario, bei dem die Dienste ohne großen Aufwand in jedem Auto, jedem Gebäude und via Smartphone sogar in der freien Wildnis jeden Menschen nach freiem Belieben abhören können, ist vielleicht gar nicht mehr so weit und in einzelnen Fällen sicher bereits Realität. Die Wikileaks-Enthüllungen gehen jedoch noch einen Schritt weiter. Nach Aussagen ehemaliger CIA-Mitarbeiter zeigen die Dokumente auch auf, dass die Software in der Lage ist, falsche Fährten zu legen[9]. „Wenn man einen Cyberangriff durchführt, möchte man nicht, dass draufsteht ‚Made in USA´“, so der ehemalige CIA-Arbeiter Philipp Mudd gegenüber tagesschau.de. Die ARD-Nachrichtenmacher lassen dieses Zitat so im Raum stehen. Was aber bedeutet diese – nicht unbedingt neue – Erkenntnis im Kontext zur aktuellen Debatte rund um die angeblichen Hacking-Aktivitäten der Russen? Wir befinden uns offenbar noch ganz am Anfang einer viel größeren Debatte über digitale Forensik und die Unmöglichkeit, digitale Beweise abseits der allmächtigen Geheimdienste zu bewerten.

    Dass es wieder einmal einen US-Dienst „erwischt“ hat, ist natürlich kein Zufall. Mit Sicherheit versuchen auch französische, deutsche, russische, chinesische, indische oder albanische Dienste an derlei Techniken zu kommen … offenbar sind die USA da aber tatsächlich eine Klasse für sich, was freilich auch etwas mit den unglaublichen Mitteln zu tun hat, die den US-Diensten zur Verfügung stehen.

    Wieder einmal sind die Amerikaner erwischt worden; wieder einmal hält sich der Protest in Deutschland in sehr überschaubaren Grenzen. Dabei hat Wikileaks als kleines Schmankerl doch sogar die zweite CIA-Hacker-Zentrale, neben Langley/Virgina offenbart – und die liegt in der Gießener Straße in Frankfurt am Main, in einem Areal der US-Konsulats, das offenbar als „Sensitive Compartmented Information Facility“ (SCIF) bezeichnet wird. Die CIA spioniert also von Frankfurt aus. Interessant. Und wen spioniert man wo mit welcher Begründung aus? Ist das demokratisch legitimiert? Und juristisch? Fragen über Fragen … Fragen, die nicht gestellt werden und daher auch nicht beantwortet werden müssen. Denn vor allem die deutsche Regierung ist bei den Spionage-Aktivitäten der US-Dienste ja schon traditionell desinteressiert. Warum sollte das auch anders sein? Die Medien interessieren sich für solche Dinge ohnehin nur am Rande und in zwei Tagen ist der Spuk ohnehin vorbei und auch „das Netz“ treibt dann schon wieder die nächste Sau durchs Dorf. Erdogan? Trump? Oder diesmal Bernd Höcke? Irgendwer wird sich schon finden, der den nächsten Shitstorm auslöst und das Thema CIA endgültig von der Agenda verdrängt.

    Wäre es nicht die CIA, sondern der FSB gewesen … ja dann sähe die Sache freilich anders aus. Dann hätten wir schon gestern einen ARD-Brennpunkt gehabt und alle Zeitungen würden Zeter und Mordio schreien. Dann gäbe es sicher auch schon morgen einen nationalen Sicherheitsplan zur Cyber-Abwehr und die SPIEGEL-Grafiker würden sich schon mal an den Entwurf eines lauschenden Russen machen, der in unserem Wohnzimmer sitzt und auf dem nächsten Cover des SPIEGEL verewigt werden soll.

    Ja, ja, die Russen. Können Sie sich eigentlich noch an den „großen Hackerangriff“ auf die Telekom im November letzten Jahres erinnern? Der Angriff, der laut Medien mit den „Machenschaften russischer Gruppierungen“[10] in Verbindung stehen soll? Der Hauptverdächtige sitzt seit zwei Wochen in Großbritannien in Untersuchungshaft[11]. Es ist ein britischer Staatsbürger … kein Wunder, dass sie von dieser Meldung sicher noch nichts gehört haben. Auch die aktuellen Enthüllungen von Wikileaks werden sicher sehr schnell in Vergessenheit geraten.

    Dieser Text wurde zuerst am 08.03.2017 auf den Nachdenkseiten unter der URL <http://www.nachdenkseiten.de/?p=37327/> veröffentlicht. (Lizenz: Nachdenkseiten)

    free21.org

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  • Hasskommentare und massive Drohungen – Kino in Hannover setzt Anti-Impf-Film „Vaxxed“ ab

    Das Raschplatz-Kino in Hannover hat laut Angaben der „Hannoverschen Allgemeine“ den umstrittenen Anti-Impf-Film „Vaxxed“ wegen zahlreicher Hasskommentare und Beleidigungen im Vorfeld abgesagt. „Wir sagen die Veranstaltung wegen Sicherheitsbedenken ab, da ein Mitarbeiter unseres Kinos angegriffen wurde“, sagt Kino-Geschäftsführer Torben Scheller. Auch auf Facebook hatten Impfbefürworter Hasskommentare gepostet.

    Das Raschplatz-Kino in Hannover hat laut Angaben der „Hannoverschen Allgemeine“ den umstrittenen Anti-Impf-Film „Vaxxed“ wegen zahlreicher Hasskommentare und Beleidigungen im Vorfeld abgesagt. „Vaxxed“ ist eine Dokumentation über die Geschichte des Whistleblowers Dr. William Thompson, der als ein Insider die Vertuschung der Beziehung von Impfstoffen und der Verursachung von Autismus in der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC aufdeckte.

    Kino-Mitarbeiter von Unbekanntem mit Schlägen bedroht

    „Wir sagen die Veranstaltung wegen Sicherheitsbedenken ab, da ein Mitarbeiter unseres Kinos angegriffen wurde“, sagt Kino-Geschäftsführer Torben Scheller. Der Mitarbeiter sei am Sonntagabend an der Kasse von einem Unbekannten beschimpft und mit Schlägen bedroht worden. Danach sei der Täter so schnell verschwunden, wie er gekommen sei, sagt Scheller.

    Auch auf Facebook hatten Impfbefürworter Hasskommentare gepostet – Kino-Besitzer Scheller sah sich gezwungen, zu handeln. „Ich dachte, wir leben in einer Demokratie, in der auch ein umstrittener Regisseur sich äußern kann“, sagt er. Das Wohl seiner Gäste und Mitarbeiter gehe aber vor, schreibt die „Hannoversche Allgemeine“.

    Offene Drohungen gegen Kinos – „Vaxxed“ – Deutschlandtour kurz vor dem Scheitern

    Der Impfkritiker Hans U.P. Tolzin schreibt in einem Pressespiegel auf der Webseite „Impfkritik.de“:

    Vor ein paar Jahren lief der kritische Dokumentarfilm „The Greater Good“ in den USA noch auf allen Filmfestivals und heimste sehr gute Kritiken ein. So etwas ist anscheinend unmöglich geworden: Der Antifa nahestehende Personen bedrohen in Deutschland (!) offen Kinos, die den Dokumentarfilm „Vaxxed“ des britischen Arztes Dr. Andrew Wakefield zeigen wollen. Auch von Pharma-Zuschüssen abhängige Autismusgruppen scheinen zunehmend mobil zu machen. Impfen ist zu einem Glaubensakt geworden und wer es wagt, öffentlich zu zweifeln, wird von einer „Neuen Inquisition“ heimgesucht. Ob Wakefields Deutschland-Tour unter solchen Umständen stattfinden kann, ist offen.

    Für 3. bis 9. April war für Deutschland eine Kino-Tour mit dem Regisseur Andrew Wakefield geplant. Er sollte nach den Vorstellungen jeweils für eine Frage-Antwort-Runde zur Verfügung stehen. Danach sollte der Film in Dutzenden deutschen Städten anlaufen.

    Doch daraus wird wahrscheinlich nichts: Angebliche Antifa-Mitglieder und Autismus-Gruppen machen mobil und bedrohen offen jedes Kino, das „Vaxxed“ auf sein Programm setzt. Ihr Hauptwerkzeug sind die sozialen Medien und deren Anonymität. Da wird z. B. ein Kinobetreiber wenig subtil gefragt, ob er wirklich einen Polizeieinsatz riskieren wolle, wenn er es wagt ,„Vaxxed“ zu zeigen. Oder ein angeblicher Autist, der es für Diskriminierung hält, Autismus als Krankheit zu bezeichnen, droht damit, die Bewertung des Kinos herunterzustufen und auch alle seine Kumpels zu mobilisieren.

    Dass Kinos es mit der Angst zu tun bekommen, wenn sie Negativ-Werbung oder gar Randale befürchten müssen, ist natürlich verständlich. Andererseits stellt sich ebenso natürlich die Frage, wie sehr wir bereits unter der Herrschaft der Multinationalen Konzerne stehen. Die Massenmedien haben sie bereits weitgehend in der Hand, die medizinische Forschung und Ausbildung sowieso und auf jeden Bundestagsabgeordneten sollen etwa 10 Lobbyisten kommen.

    Für Buschmedia, einer mutigen kleinen Produktionsfirma, die „Vaxxed“ in Deutschland vermarkten will, droht das Projekt durch den Ausfall der Kinovermarktung nun zu einem Verlustgeschäft zu werden. Ob die Deutschland-Tour von Andrew Wakefield wirklich stattfinden kann, ist offen. Der Aufwand für die Kino-Akquise hat sich vervielfacht, Geschäftspartner haben sich zurückgezogen. Artikel auf Impfkritik.de hier weiterlesen

    Geimpft! „Vaxxed“. Die schockierende Wahrheit!?

    „Vaxxed“ ist eine Dokumentation über die Geschichte des Whistleblowers Dr. William Thompson, der als Insider einen Skandal in der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC aufdeckte. Diese untersuchte 2004 einen möglichen Zusammenhang zwischen Mehrfachimpfungen und dem Entstehen von Autismus. Als die statistischen Daten der Studie tatsächlich alarmierende Ergebnisse aufzeigten, manipulierte das CDC die Zahlen, um die Ungefährlichkeit der Impfungen zu belegen, schreiben die Produzenten des Films.

    Zehn Jahre danach wollen die „Vaxxed“ Filmemacher Kopf und Kragen riskieren, um die Verschwörung aufzudecken und die geheimen Daten ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Interviews mit Insidern, Ärzten, Politikern und vor allem Berichte von betroffenen Eltern sollen eindrücklich das Ausmaß und die verheerenden Folgen für Menschlichkeit und Gesundheit zeigen.
    Ein Film, der für das Thema Mehrfachimpfung sensibilisieren will und dazu aufruft, geldbasiertes Handeln zu hinterfragen. Ärzte, Wissenschaftler, Impfbefürworter als auch -kritiker sind bei diesem Kinoevent gleichermaßen von den Produzenten eingeladen, den öffentlichen Diskurs zu unterstützen.

    http://www.epochtimes.de/gesundheit/hasskommentare-und-massive-drohungen-kino-in-hannover-setzt-anti-impf-film-vaxxed-ab-a2074146.html
     

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  • Wir bauen uns einen „Reichsbürger“

    01. März 2017, liebe Leser, liebe Zorn- und Wutbürger,

    wir bauen uns einen „Reichsbürger“,

    das geht ganz einfach, wir brauchen lediglich ein Landratsamt, einen gebrieften Mitarbeiter, diverse Rundschreiben und ein Raster.

    Sie glauben mir nicht? Nun, dann nehme ich Sie mit auf meinen Hauptschreibtisch und schauen Sie mal:

    Mein unbescholtener, steuerzahlender und kritisch aufgeweckter Mandant geriet in den Focus der nun jetzt üblichen Rasterfahndung, weil er vielleicht gegen einen lächerlichen Bußgeldbescheid Einspruch eingelegt hatte. Das zuständige Landratsamt droht ihm nun mit der Entziehung der Fahrerlaubnisse, soweit, so schlecht. Nach heutiger Akteneinsicht konnte ich feststellen, daß das Landratsamt sich bei der Wohngemeinde des Mandanten und der örtlichen Polizeiinspektion Auskünfte über seine Person bzgl. „Reichsbürgertum“ und sonstigen Verfehlungen eingeholt hat..

    Der Rücklauf am 11.02.2017 ergab von Seiten der angeschriebenen Stellen keinerlei Anhaltspunkte bzgl. des angefragten Tenors, alles gut.

    Das hinderte den Sachbearbeiter des Landratsamtes jedoch nicht, noch am selbem Tag ein unverschämtes Drohschreiben an meinen Mandanten zu verfassen, nebst Beleidigungen „Sie unterliegen wohl Wahnvorstellungen“….

    Die Akte ging heute zurück, nebst Anschreiben von mir, dies u.a. unter Hinweis auf § 826 BGB!! (sittenwidrige vorsätzliche Schädigug)

    Wir sehen, Willkür und Entrechtung der Menschen nehmen in diesem furchtbaren Land mittlerweile einen Verlauf, den man nicht einmal mehr als dramatisch bezeichnen kann, hierzu muß ein neues Adjektiv gefunden werden!

    Zu diesem aus dem Ruder laufenden Recht gehören auch die Nebentätigkeiten von Bundesrichtern, der Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, Herr Klaus Rennert, schlägt in gewisser Weise Alarm:

    Nebeneinkünfte werden selbst Kollegen unheimlich“, so nachzulesen in der „welt“:

    Ach ja, da ist also einerseits die „Unabhängigkeit“ und da ist andererseits der „Nebenverdienst“, das ist absolut unvereinbar mit geltendem Recht, aber das interessiert die Obrigkeit in diesem Saftladen von Staat einen feuchten Kehricht!

    In diesem Beitrag der „welt“ ist z.B. die Rede von 20.000 Euro am Abend, dies für eine Rede eines Bundesrichters.

    So, nur ein Beispiel: Dieser Bundesrichter des Bankensenats hat z.B. vor dem Vorstand der Deutschen Bank gesprochen, wurde fürstlich entlohnt und erhielt viel Applaus. Diesem Richter liegt nun aber kurze Zeit später z.B. ein Verfahren gegen die Deutsche Bank vor…., nein, das kann ich nicht weiterführen, aber ich denke, daß Sie verstehen, was ich meine, und Sie teilen mit Sicherheit meine Übelkeit mit mir!

    Danke an Herrn Rennert, möge es mehr solche Richter/Kollegen geben!

    Im Radio war heute gegen Abend ein Interview mit der Schwester des in der Türkei inhaftierten Journalisten Denize Yücel zu hören, das Interview war dünn, jedoch nicht „dünn“ war die Frage des Moderators: „Wie geht man, Frau Yücel, damit um, wenn ihr Bruder in Haft sitzt, wie geht man mit solch einem Ausnahmezustand um?

    Lieber Moderator im SWR-Radio, Ihre Feststellung, daß die Inhaftierung des Denize Yücel einen „Ausnahmezustand“ darstellt, diese Feststellung ist ja wohl an Hirnrissigkeit nicht mehr zu überbieten!!

    Da Ihr Sender ja „stets fundiert informiert“, sollten Sie auch mal über all die Menschen berichten, die in diesem furchtbaren Land von der Staatsmacht überfallen und inhaftiert werden, allein deshalb, weil sie eine eigene Meinung haben, aber nö, diese Inhaftierten gibt es ja nicht! Stattdessen wird ein Pohei gemacht über diese Sumpfblüte Yücel, die bei Herrn Erdogan bestes aufgehoben ist, und der sich in angemessener Weise um diesen völlig überflüssigen ‚Journalisten‘ kümmern wird, wir hoffen das jedenfalls, ich darf erinnern, Herr Yücel:

    Der baldige Abgang der Deutschen ist ein Völkersterben von seiner schönsten Seite“…, wir sehen folglich, auf welcher Seite ein Merkel steht!

    In Ludwigshafen hat im Dezember 2016 ein damals 12-Jähriger Iraker versucht, eine Nagelbombe auf dem Weihnachtsmarkt zu zünden, es hat nicht funktioniert, der 12-Jährige wurde in die geschlossene Jugendpsychiatrie verbracht.

    Heute nun wurde bekannt, daß sich der Junge gem. richterlichem Beschluß wieder bei seinen Eltern befindet, denn die Eltern haben die Einwilligung zur Unterbringung zurückgezogen!

    Na dann, herrliche Zeiten dürften kommen: Liebe z.B. Inhaftierte, zieht eure Einwilligung zur Inhaftierung oder einer Verurteilung zurück, schon seid ihr frei! Oder wie?

    Nein, ich verstehe die Welt eigentlich nicht mehr! Hier schimmert das Vertrags- und Handelsrecht durch, wo alles auf Verträgen und Vereinbarungen beruht, die flexibel sind. Entweder handelt ein Richter hoheitlich oder vertraglich, was hier einmal wieder krass in Frage gestellt wird…..iudex, quo vadis…?

    Herzlichen Glückwunsch an Harry Belafonte, 90 Jahre wurde er heute, ein weiser und kluger Mann. Er sagte u.a.:

    Wer in einer Demokratie leben will, muß auch mal den Mund aufmachen!

    Wie sehr liegen Sie richtig, Herr Belafonte, das muß ich sagen, es gibt nur ein Problem hier in Deutschland, denn da gelten Ihre Worte nicht, denn wer hier in Deutschland den Mund aufmacht, der hat fertig! Gesegnet sei Ihr ‚Island in the sun…‘, hier kann man wirklich nur ‚der Freiheit Licht in der Ferne sehen’…wie Katharina Valente dies so treffend ins Deutsche übersetzt hat.

    Als „Demokrat“ gilt hier nur derjenige, der dem Treiben der jeweiligen Regierungen mundtot zustimmt.

    Wer das Zerfallen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und die Verstöße gegen das GG usw. anprangert, wer gegen zügellose Zuwanderung und die damit verbundene soziale Ungerechtigkeit auf die Barrikaden geht, der ist per se ein Rechter und somit zu sanktionieren…

    Sie sehen, Herr Belafonte, das ist gar nicht so einfach, das mit der Demokratie, schon gar nicht in einem furchtbaren Land wie Deutschland, welches noch immer unter der Knechtschaft der USA steht, s. u.a. Wolfgang Schäuble u.v.a.m.

    c.c.K.e.d. – dem ist nichts hinzuzufügen…Wir beneiden Sie jedenfalls um Ihre ‚Island in the sun‘, Herr Belafonte…Gibt es dort noch Asyl?

    Quelle: Lutz Schaefer

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  • Massenmigration – Islamische Werte frei Haus

    Beitrag von Imad Karim
    Bereits 2014 mehrten sich die Zeichen einer bevorstehenden Massenmigration aus dem Nahen Osten. Doch die Politik reagierte spät. Heute sind Islamkritiker nicht erwünscht und viele junge Muslime nicht an westlichen Werten interessiert
    "Germany" steht am 19.09.2015 am Hauptbahnhof in Passau (Bayern) auf der Weste einer Helferin, die mit syrischen Flüchtlingen spricht.
    Diese Familie wird 2015 freundlich in Deutschland begrüßt / picture alliance
    Autoreninfo
    Imad Karim ist ein libanesisch-deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist. Seine Filme wurden in den Fernsehanstalten ARD, ZDF, WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, 3Sat, Phoenix ausgestrahlt. Er gehörte verschiedenen Filmjurys an und ist selber Träger verschiedener Fernsehpreise.
    „Und weilst du bei einem Volke 40 Tage, so sei einer von ihnen oder wandere weiter“: Nach diesem arabischen (vor-islamischen) Sprichwort lebe ich seit vier Jahrzehnten in Deutschland. Um Missverständnisse von vornherein zu vermeiden – ich bin weder als Flüchtling noch als Asylbewerber hierhergekommen. Sondern einst als Student, 1977 war das. Drei Jahre zuvor hatten drei Studenten – ein Norweger, ein Schweizer und ein Inder – in Beirut studiert und mit uns in meiner formal islamischen, in Wahrheit aber agnostischen, Familie in Beirut gelebt. Austausch der Kulturen und sogar Völkerwanderung erachte ich als wichtigen Prozess der zivilisatorischen Dynamik. Aber eben getreu dem Prinzip der „40 Tage“.
    Wie viele andere Zuwanderer suchte ich in Deutschland die Verständigung mit den Einheimischen, und ich fand sie schnell. Wohlgemerkt auch ohne Integrationsprogramme. Wie viele andere Zuwanderer sog ich die Werte der Aufklärung auf, vermischte sie mit meinem kulturellen Erbe und schuf daraus eine Symbiose, auf deren Grundlage Bücher, Artikel und Filme entstanden, die als Brücken zwischen den jeweiligen Kulturen dienen sollten. Damals war eine kritische Grundhaltung gegenüber dem Islam übrigens noch sehr willkommen. Denn in den siebziger und achtziger Jahren glaubten viele, dass die kritische und selbstkritische Auseinandersetzung ein Bestandteil der linken Idee sei.
    Islamkritiker nicht erwünscht
    Inzwischen habe ich das Gefühl, dass Islamkritikern wie Bassam Tibi, Hamed Abdel-Samad oder auch mir in Deutschland bewusst ein Gefühl der Heimatlosigkeit vermittelt wird. Wir sind heute nicht mehr erwünscht. Wenn Leute wie wir vor den Gefahren der ungesteuerten Migration warnen, gelten wir schnell als chauvinistische Ewiggestrige, die die globale Verantwortung der Bundesrepublik einfach nicht überblicken können.
    Ja, wir kritisieren die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und den naiven Umgang der Gesellschaft mit dem politischen Islam. Dafür sind wir oftmals zu Systemgegnern erklärt worden, deren Präsenz in der Diskurslandschaft nur Schaden anrichtet. Leute wie wir, deren Muttersprache Arabisch ist, die wir mit dem Islam aufgewachsen sind und uns mit dieser Religion entsprechend auskennen, sollen uns bei unserer Kritik zurückhalten. Es könnte sich sonst ja jemand beleidigt oder schlecht behandelt fühlen. Lieber pflegt man einen trügerischen Konsens als den kritischen Dialog. Manchen Leuten scheint es auch völlig egal zu sein, mit wie vielen Argumenten, Statistiken und empirisch belegten Studien wir aufwarten. Die Devise lautet: Bitte nicht stören! Wer es dennoch wagt, gilt als fremdenfeindlich und islamophob.
    Werte der Aufklärung werden gefährdet
    Deutschland ist nicht die Heimat meiner Vorväter, aber dafür – und das ist mir viel wichtiger – die Heimat meiner Werte. Ich habe zwar zwei Drittel meines bisherigen Lebens hier verbracht, aber vielleicht bin ich ja doch ein sturer Beduine geblieben. Jedenfalls lasse ich mich nicht „ruhigstellen“ und werde auch weiterhin davor warnen, dass wir gerade dabei sind, durch Massenimmigration die Werte der Aufklärung und der offenen Gesellschaft aufs Spiel zu setzen.
    Warum ist in den Medien und in der Politik eigentlich ständig von „postfaktischen Zeiten“ die Rede, wo doch gleichzeitig so viele Fragen unbeantwortet bleiben, weil sie am besten erst gar nicht gestellt werden sollen? Zum Beispiel diese: Wie ist es überhaupt zur Massenimmigration gekommen? Welche religiösen und kulturellen Prägungen bringen Menschen aus Nordafrika und dem mittleren Osten mit hierher? Mit welchen mittel- bis langfristigen Konsequenzen müssen wir für eine freie und offene Gesellschaft rechnen? Und wussten die politischen Entscheidungsträger im Jahr 2015 über die bevorstehende Flüchtlingswelle Bescheid, oder wurden sie tatsächlich davon überrascht?
    Schon 2014 Hinweise auf Flüchtlingswelle
    Als jedenfalls im Sommer 2015 die Flüchtlingskonvois bereits Budapest erreichten, nachdem sie sich durch die mazedonischen Grenzschutzposten durchgekämpft hatten, erklärten uns Spitzenpolitiker, Sicherheitsbehörden und Vertreter der Medien, sie seien alle überrascht gewesen. Was ein bisschen seltsam ist angesichts der Tatsache, dass nicht nur Botschafter und Militärattachés, sondern auch Sekretärinnen und Pförtner in den deutschen diplomatischen Vertretungen in Beirut, Amman, Ankara oder Kabul bereits seit 2013 wussten, dass sich tausende Menschen auf den Weg über die Türkei nach Europa und insbesondere nach Deutschland vorbereiteten. Würde man einen Untersuchungsausschuss bilden und die wöchentlichen Lageberichte der deutschen diplomatischen Auslandvertretungen aus diesen Ländern anfordern, käme einiges ans Tageslicht.
    Seit 2011 stehe ich in regem telefonischen Kontakt mit Freunden und befreundeten Journalistenkollegen im Libanon, in Syrien, Jordanien und der Türkei. Alle sprachen bereits 2014 davon, dass sich Massen von echten und falschen Syrern (wie Libanesen, Palästinenser, Ägypter oder Sudanesen) auf die Auswanderung nach Europa und vor allem in die Bundesrepublik vorbereiten. In libanesischen Städten wie Tripoli, Sidon und in den südlichen Vororten von Beirut waren plötzlich viele Wohnungen leer geworden, etliche Syrer kündigten ihre seit Jahren bestehenden Mietverträge, verkauften ihre in diesen Städten betriebenen Geschäfte und Läden (Friseursalons, Metzgereien, Autowerkstätten) und machten sich auf den Weg in die Türkei. In den arabischen Tageszeitungen  aus den Jahren von 2013, 2014 und 2015 war fast täglich irgendwo zu lesen, dass Deutschland 1,5 Millionen Migranten benötige, um sein Defizit an Arbeitskräften auszugleichen. Vor Ort wurde von angeblich großen Schiffen berichtet, die im Auftrag der Bundesregierung über 5.000 syrische Flüchtlinge mit und ohne gültige Ausweispapiere täglich nach Deutschland befördern sollten.
    Kein konsequentes Programm für Migration
    Für mich besteht kein Zweifel, dass sowohl das ZDF-Büro als auch die Kollegen von der ARD genau wussten, was sich da gerade zusammenbraute.  Dafür brauchte man keinen investigativen Journalismus. Auch österreichische und deutsche Auslandsgeheimdienste wussten selbstverständlich im Detail, dass der Exodus bevorsteht. Sie verfügen in der Region seit den 1970er Jahren über exzellente Kontakte. Auch Frank-Walter Steinmeier, unser neuer Bundespräsident, muss damals als Bundesaußenminister von den Entwicklungen gewusst haben; gleiches gilt für Bundesinnenministerium und Bundeskanzleramt.
    Diese von uns bezahlten und in unserem Namen handelnden Politiker hätten daher ein schnelles, humanes und konsequentes Programm starten müssen mit dem Ziel, den Menschen dabei zu helfen, in den zu Syrien benachbarten Ländern bleiben und die erzwungenen Jahre außerhalb ihrer Heimat möglichst in Würde verbringen zu können. Stattdessen ließen die internationalen Akteure es zu, darunter auch unsere eigenen Politiker, dass das UN-Hilfswerk 2014 auf Betreiben von Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten die Unterstützung für diese Menschen um zwei Drittel kürzte. In Deutschland erstellte das Bundesamt für Migration im selben Jahr einen Werbefilm für künftige Flüchtlinge. Das in 32 Sprachen übersetzte Werk hatte das Ziel, die Menschen nach Deutschland einzuladen.
    90 Prozent der Syrer sind Wirtschaftsmigranten
    Aber wer hat sich dann überhaupt auf den Weg in die Bundesrepublik gemacht? Welche Syrer schafften es ins gelobte Deutschland? Von den tatsächlich aus Syrien stammenden Migranten sind fast zu 90 Prozent keine Flüchtlinge. Weder sind es Asylsuchende gemäß Artikel 16 des Grundgesetzes noch Kriegsflüchtlinge im Sinne der UN Flüchtlingskonvention. Von Ausnahmen wie geflüchteten Atheisten, Christen oder anderen verfolgten Minderheiten wie Homo- oder Transsexuellen abgesehen, handelt es sich bei den allermeisten um Wirtschaftsmigranten: Menschen, die seit Jahren im Libanon, in Jordanien oder in der Türkei lebten, dort ihre gemieteten Wohnungen hatten und ihre Geschäfte betrieben. Es sind auch Menschen, die seit Jahrzehnten in den Golfstaaten als Gastarbeiter lebten und jetzt die große Chance sahen, nach Deutschland zu kommen. Von den potenziell „richtigen“ Flüchtlingen in Syrien hätten nur die wenigsten überhaupt die Möglichkeit gehabt, die Schlepper und die Reisekosten zu zahlen. Darüber aber wollen aber die Pro-Asyl-Organisationen nicht sprechen.
    Allein aus den Golfstaaten sind schätzungsweise mehr als 14.000 Familien, Syrer und Nichtsyrer, nach Deutschland gekommen. Die Golfstaaten förderten diese Völkerwanderung mit allen Kräften. So wurde etwa vereinbart, dass alle Ausländer, die in den Golfstaaten eine gültige Aufenthaltserlaubnis besaßen, visumfrei nach Montenegro einreisen dürften. Dort schlossen sie sich den Flüchtlingstrecks an und kamen hierher.
    Verachtung für hiesige Werte
    Weil ich erfahren wollte, was die zugewanderten Syrer über Deutschland denken und wie sie sich ihre Zukunft in der Bundesrepublik vorstellen, habe ich mich unter einem Aliasnamen in den drei großen Facebook-Gruppen von syrischen Flüchtlingen in Deutschland angemeldet. Die erste Facebook-Gruppe hat etwa 227.000 Mitglieder, die Zweite ebenfalls rund 227.000, die Dritte hat über 100.000 Mitglieder. Dort traf ich unter denen, die posteten und kommentierten, nahezu ausschließlich auf Leute, die im politischen Islam das Allheilmittel für die Lösung ihrer Probleme sehen. Diese Gruppen werden dominiert von Menschen, die das westliche Lebensmodell regelrecht verachten. Es gab nur selten Kommentare von Syrern, bei denen man sich vorstellen mag, dass sie künftig ein Teil unserer offenen Gesellschaft sein könnten.
    In diesen Foren wurde beispielsweise ein Interview mit einer Syrerin weitergegeben, die seit einem Jahr im Kölner Raum lebt und sich als Atheistin outete. Die Reaktionen der Kommentatoren reichten von Beleidigungen bis hin zu Drohungen. Einige schrieben, sie würden sie suchen und köpfen, andere wollten die Frau vierteilen. Eine weitere nach Deutschland gekommene Syrerin teilte in einem Video ganz leidenschaftslos mit, sie würde jetzt das Kopftuch ablegen, respektiere allerdings jede Frau, die das Kopftuch behalten wolle. Auch sie wurde von den nach Deutschland gekommenen Syrern auf das Übelste beschimpft und bedroht. Innerhalb weniger Tage gab es mehr als 4.300 Kommentare. Nur sieben davon gingen in die Richtung, die Frau könne machen was sie wolle. Der Rest hörte sich so an:
    „Du bist eine Nutte, wir verachten Dich!“, „Hure, nur eine kleine Hure bist Du“, „Du hast unsere Religion in den Schmutz gezogen!“ Und so weiter.
    Beschwichtigungen und Schönfärbereien
    In den Postings dieser Gruppen geht es fast ausschließlich darum, den Islam und seine Werte in Deutschland und Europa zu verbreiten; darum, wie man sich am besten finanzielle Vorteile verschaffen oder wer wem falsche Dokumente besorgen kann. Es gibt auch regelrechte Annoncen für das Beschaffen von gefälschten Zeugnissen und anderen Dokumenten. Die Deutschen und die Nichtmuslime werden dort im Allgemeinen negativ dargestellt – quasi als eine Gesellschaft, die ohne Werte lebt und der letztlich nur der Islam den rechten Weg weisen kann. Hat beispielsweise jemand gepostet, dass Islamunterricht in den Lehrplan einer deutschen Schule aufgenommen wird, so geht aus den Kommentaren klar hervor, dass dies nicht als Zeichen von Toleranz verstanden wird, sondern als Hilferuf der Deutschen, den Islam kennenzulernen und ihn anzunehmen.
    Natürlich muss man Arabisch sprechen und schreiben können, um Zugang zu diesen muslimischen Kommunikationsgruppen im Internet zu finden. Praktisch allen Deutschen bleibt diese Welt deshalb verschlossen, auch den allermeisten Journalisten. Nur so kann ich mir übrigens auch erklären, warum unsere Politiker hochrangige Vertreter des islamischen Klerus regelmäßig zu Gesprächen einladen und sich bei solchen Gelegenheiten immer wieder mit Beschwichtigungen und Schönfärbereien abspeisen lassen. Fakt ist, dass praktisch alle Islamverbände in Deutschland beim Thema der schleichenden Radikalisierung kläglich versagen. Ich fürchte, lange wird es mit dieser Art von Realitätsverweigerung nicht mehr gut gehen.
    Deutsche Politik hat den Blick für Realität verloren
    Als jemand, „der schon länger in diesem Land lebt“, wie die Kanzlerin es so schön formuliert hat, stelle ich mir die Frage: Warum sind es immer nur bestimmte Gruppen in unserer Gesellschaft, die für sich in Anspruch nehmen, über das Ausmaß und die Struktur der Einwanderung zu entscheiden und damit die kulturelle Landschaft der Bundesrepublik dauerhaft zu verändern? Dabei geht es nicht darum, wozu sich Staaten in internationalen Verträgen verpflichtet haben. Sondern darum, wie solchen Verpflichtungen in einer Weise entsprochen wird, die der sozialen Balance und kulturellen Ausgewogenheit innerhalb der Bevölkerung gerecht wird.
    Es geht hier um Grundsätzliches, und deswegen darf die Debatte darüber auch nicht auf Schlagworte wie „Rassismus“ auf der einen und „Gutmenschentum“ auf der anderen Seite verengt werden. Auch mir als gebürtigem Libanesen ist durchaus bewusst, dass Deutschland vor dem Hintergrund seiner Geschichte eine besondere Verantwortung trägt gegenüber Flüchtlingen und Verfolgten. Aber die Deutschen sollten darüber nicht den Blick auf die Realitäten und Herausforderungen der Gegenwart verlieren.
    Junge Muslime an westlichen Werten nicht interessiert
    Und diese Realitäten entsprechen eben nicht dem Bild, das viele Politiker aus Bequemlichkeit und aus einem falschen Harmonieverständnis heraus immer noch von ethnischer Vielfalt und kultureller Bereicherung malen. Wer wissen will, welche Verhältnisse uns möglicherweise blühen, der schaue nach Frankreich, England oder Schweden. In jedem dieser Länder leben viele fleißige, kluge und wertvolle Muslime, die ein Gewinn für die aufnehmenden Gesellschaften sind. Und dennoch wird man kaum behaupten können, dass die Integration und Assimilation insgesamt erfolgreich verläuft. Nach meiner Erfahrung ist es bisher in keinem der genannten Länder gelungen, wenigstens die große Mehrheit der jungen Muslime, die im Westen und unter dem Schutz der freiheitlichen Gesellschaft geboren wurden, für die sogenannten westlichen Werte wie Toleranz, Offenheit und Selbstbestimmung zu gewinnen.
    Sollte es uns und der kommenden Generation nicht gelingen, den muslimischen Immigranten die Werte der Aufklärung und die Leitlinien unserer demokratischen Kultur zu vermitteln, werden die Folgen verheerend sein – und zwar für uns alle. Als gebürtiger Libanese, der seit vielen Jahrzehnten gern in Deutschland lebt, sage ich: Die Werte der offenen Gesellschaft sind nicht verhandelbar! Leider scheinen vor allem die neuen Multitkulturalisten in dieser Hinsicht taub zu sein.
    von Imad Karim
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  • !!!Bundespräsidentwahl vom 12.02.2017 ist ungültig!!!

    Kommentar: Der Bundespräsident, so steht im Grundgesetz kurz und knapp, in Artikel 54 Absatz 1: „wird ohne Aussprache von der Bundesversammlung gewählt. Wählbar ist jeder Deutsche, der das Wahlrecht zum Bundestage besitzt und das vierzigste Lebensjahr vollendet hat.
    Die Bundesversammlung besteht aus den Mitgliedern des Bundestages und einer gleichen Anzahl von Mitgliedern, die von den Volksvertretungen der Länder nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt werden“, so heißt es im Absatz 3 desselben Artikels.
    Das große Ereignis, Wahl des Bundespräsidenten, es soll Demokratie vorspiegeln und die Funktion mit der Legitimation einer großen Zahl von Bürgern versorgen. 630 davon stammen aus dem Bundestag und sind damit definiert. Die restlichen 630 werden, wie es im Absatz 3 von Artikel 54 heißt, von den „Volksvertretungen der Länder nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt“.
    Diejenigen, die von den Landesparlamenten bestimmt werden, müssen nicht Angehörige der Länderparlamente sein. Sie können auch von außerhalb der Parlamente, ja selbst außerhalb der Parteien stammen. Damit bietet sich den Landesparlamenten die einmalige Chance, sich volksnah zu geben und der Inszenierung in Berlin noch einen Touch „Bürgernähe“ zu verpassen, einfach dadurch, daß sie die Mitglieder der Bundesversammlung nicht unter sich ausklüngeln, sondern mit Bürgern von außerhalb der Parlamente besetzen.
    Unter den „Bürgern“ die sich anschicken, am Sonntag, dem 12. Februar, Steinmeier zu wählen finden sich diejenigen, zu denen sich Politiker automatisch hingezogen fühlen, die ihnen automatisch einfallen, wenn es darum geht, Mitglieder der „Bundesversammlung“ zu bestimmen. Und wen halten Politiker für würdig, an dieser Wahl teilzunehmen?
    • Journalisten
    • Schauspieler
    • Schriftsteller
    • Aufsichtsratsvorsitzende
    • Unternehmer
    • Sportler
    • Geschäftsführer
    • Ein Travestie-Künstler
    • Ein Komiker
    • Musiker
    • Ein Klimaforscher
    • Der Präsident des BVB
    • Verleger
    • Gewerkschaftler
    • Ein Dudelsackspieler
    Jetzt stellt sich die Frage, sind alle Wähler vom Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier auch DEUTSCHE nach GG Artikel 116 Abs.: 1? Darin steht!
    (1) Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher Volkszugehörigkeit oder als dessen Ehegatte oder Abkömmling in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat.
    Wir, von der Deutschen Nationalen Befreiungsbewegung (DEUNOD) fordern, daß alle, die an der Wahl des Bundespräsidenten teilgenommen haben, unverzüglich ihre deutsche Staatsangehörigkeit nach Artikel 116/1 GG nachweisen.
    Solange der Nachweis nicht erbracht ist, ist die Wahl des Bundespräsidenten vom 12.02.2017 auch nach den Regeln des BRD-Systems ungültig.
    Der formale Nachweis über den Besitz der „deutschen Staatsangehörigkeit“ erfolgt durch eine Staatsangehörigkeitsurkunde (Staatsangehörigkeitsausweis). Der BRD- Personalausweis oder Reisepass begründen lediglich die Vermutung, sind jedoch kein Nachweis für die deutsche Staatsangehörigkeit.
    Nebenbei:
    Der Staatsangehörigkeitsausweis der Bundesrepublik in Deutschland dokumentiert den Besitz der „deutschen Staatsangehörigkeit“, wie sie von Adolf Hitler in einer entsprechenden Verordnung am 05.02.1934 definiert wurde. Durch Anwendung dieses nationalsozialistischen Rechts im Art 116/1 GG ist die BRD eine Nazi-Organisation!
    Wir, die deutschen Völker, erkennen die Wahl des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier nicht an. Erbringen Sie die geforderten Beweise.

    Alle hier aufgelisteten Wähler haben den Nachweis der deutschen Staatsbürgerschaft zu erbringen.

    <<Klick>>

    www.deunod.de

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  • Flämischer Priester in Syrien: Medienberichterstattung über Syrien ist die größte Lüge unserer Zeit

    Flämischer Priester in Syrien: Medienberichterstattung über Syrien ist die größte Lüge unserer Zeit

    Der flämische Pater Daniël Maes (78) lebt in Syrien in dem aus dem sechsten Jahrhundert stammenden Kloster Mar Yakub in der Stadt Qara, 90 km nördlich der Hauptstadt Damaskus. Laut ihm sind die westlichen Berichte über den Konflikt sehr irreführend. Sein Resümee: „Die Amerikaner und ihre Alliierten wollen das Land völlig ruinieren.“

    Sie stehen der Medienberichterstattung über Syrien sehr kritisch gegenüber. Was stört Sie daran?

    Pater Daniël: „Die Vorstellung, dass ein Volksaufstand gegen Präsident Assad stattgefunden hat, ist total falsch. Ich war in Qara seit 2010 und habe mit meinen eigenen Augen gesehen, wie Agitatoren von außerhalb Syriens Proteste gegen die Regierung organisierten und junge Menschen rekrutierten. Das wurde gefilmt und und ausgestrahlt von Al Jazeera, um den Eindruck zu vermitteln, dass eine Rebellion im Gang war. Morde wurden von ausländischen Terroristen gegenüber sunnitischen und christlichen Gemeinschaften begangen in der Absicht, religiösen und ethnischen Unfrieden unter den Menschen Syriens zu verbreiten. Meiner Erfahrung nach waren die Menschen in Syrien in Wirklichkeit untereinander sehr vereint.

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    Die argentinische Ordensschwester María Guadalupe Rodrigo im Gespräch mit ihrem Landsmann Papst Franziskus.

    Vor dem Krieg war Syrien ein harmonisches Land: ein säkularer Staat, in dem verschiedene religiöse Gemeinschaften friedlich Seite an Seite lebten. Es gab kaum Armut, Bildung war kostenlos und die medizinische Versorgung war gut. Es war nur nicht möglich, frei seine politischen Ansichten zu äußern. Aber den meisten Menschen war das egal.“

    Schwester Agnès –Mariam aus Ihrem Kloster „Sankt Jakob“ wird beschuldigt, an der Seite des Regimes zu stehen. Sie hat dort Freunde auf höchster Ebene.

    Pater Daniël: „Schwester Agnès-Mariam hilft der Bevölkerung: sie hat vor kurzem eine Suppenküche in Aleppo eröffnet, in der fünfmal pro Woche 25.000 Mahlzeiten zubereitet werden. Schauen Sie, es ist ein Wunder, dass wir überhaupt noch leben. Wir verdanken das der Armee der Regierung Assads und Vladimir Putin, weil dieser sich entschlossen hat zu intervenieren, als die Rebellen die Macht zu übernehmen drohten.

    Als Tausende von Terroristen sich in Qara niederließen, fürchteten wir um unser Leben. Sie kamen aus den Golfstaaten, Saudiarabien, Europa, Türkei, Libyen, es gab viele Tschetschenen. Sie bildeten eine ausländische Besatzungsmacht und waren allesamt mit al-Qaeda und anderen Terroristen verbündet. Vom Westen und seinen Alliierten bis an die Zähne bewaffnet, mit der Absicht, gegen uns vorzugehen, sagten sie buchstäblich: ‚Dieses Land gehört jetzt uns.’ Oft standen sie unter Drogen, kämpften gegeneinander, am Abend schossen sie wahllos herum. Wir mussten uns lange Zeit in den Grabgewölben des Klosters verbergen. Als die syrische Armee sie verjagte, waren alle froh: die syrischen Bürger, weil sie die ausländischen Rebellen hassen, und wir, weil der Frieden zurückgekehrt war.“

    Sie sagen, dass die syrische Armee die Zivilbevölkerung beschützt, dennoch gibt es alle Arten von Berichten über Kriegsverbrechen, die von Assads Kräften begangen werden, zum Beispiel Bombardierungen mit Fassbomben.

    Pater Daniël: „Wissen Sie nicht, dass die Medienberichterstattung über Syrien die größte Medienlüge unserer Zeit ist? Sie haben reinen Unsinn über Assad verbreitet. Es waren in der Tat die Rebellen, die plünderten und töteten. Glauben Sie, die Menschen in Syrien sind dumm? Glauben Sie, dass diese Menschen gezwungen wurden, für Assad und Putin zu jubeln? Es sind die Amerikaner, die ihre Hände überall drin haben, wegen Pipelines und Rohstoffen in dieser Region und um Putin auszubremsen.

    Saudiarabien und Qatar wollen in Syrien einen sunnitischen Staat errichten, einen Staat ohne Religionsfreiheit. Deswegen muss Assad gehen. Wissen Sie, als die syrische Armee sich auf die Schlacht in Aleppo vorbereitete, kamen muslimische Soldaten zu mir, um sich segnen zu lassen. Unter einfachen Moslems und Christen gibt es kein Problem. Es sind diese radikalen vom Westen unterstützten Rebellen, die uns umbringen wollen. Sie gehören alle zu al-Qaeda und IS. Es gibt keine gemäßigten Kämpfer.“

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    Ein Ende der Märchenstunden über Syrien fordert die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard. Ihre Fact-Finding-Mission vor Ort habe ergeben, dass die syrische Bevölkerung keinen Regimewechsel will und die

    Sie sagten einmal, dass Hillary Clinton ein „Teufel in heiligem Wasser“ ist, weil sie als Außenministerin ganz bewusst den Konflikt verschlimmerte.

    Pater Daniël: „Ich bin froh über Trump. Er sieht, was jeder normale Mensch versteht: Dass die Vereinigten Staaten von Amerika aufhören sollten, Länder zu unterminieren, die natürliche Ressourcen besitzen. Der Versuch der Amerikaner, eine unipolare Welt aufzubauen, ist das größte Problem. Trump versteht, dass der radikale Islam eine größere Gefahr darstellt als Russland.

    Was kümmert es mich, ob er gelegentlich seine Hose herunterlässt? Wenn Trump die Weltpolitik in der Art betreibt, wie er es versprochen hat, dann schaut die Zukunft gut aus. Dann wird sie derjenigen ähnlich werden, die Putin anstrebt. Und es ist zu hoffen, dass es dann eine Lösung für Syrien geben und dass der Frieden zurückkehren wird.“

    Sie wissen schon, dass Ihre Analyse strittig ist und viel Kritik hervorrufen wird?

    Pater Daniël: „Ich spreche aus persönlicher Wahrnehmung. Und niemand muss mir glauben, stimmt´s? Aber ich weiß eines: die Medien können mit ihrer Berichterstattung entweder zum Massaker an dem syrischen Volk beitragen, oder sie können dem syrischen Volk helfen. Leider gibt es zuviele Mitläufer und Feiglinge unter den Journalisten.“

    Das Interview erschien zunächst in der niederländischen Tageszeitung Algemeen Dagblad.

    https://deutsch.rt.com/meinung/46399-flamischer-priester-in-syrien-medienberichterstattung-luege/

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  • ZDF-Chef bestätigt: Keine freie Berichterstattung bei ARD und ZDF

    Laut offizieller Version müssen wir GEZ-Gebühren bezahlen, da nur so eine unabhängige und objektive Berichterstattung gewährleistet sei. Dieses Märchen glauben immer weniger Menschen in Deutschland. Sensationell ist jedoch, dass mittlerweile dies von Mitarbeitern und sogar Studio-Chefs offen zugegeben wird.

    Video zu diesem Thema: Querdenker packt aus 

     

    So sprach die langjährige WDR-Journalistin Claudia Zimmermann im niederländischen Rundfunk davon, dass es Vorgaben des WDR in der Flüchtlings-Berichterstattung gibt. Im Interview sagte die WDR-Journalistin, sie habe nur ausgesprochen, „was alle wussten“.

    Der ehemalige Leiter des ZDF-Studios Bonn Dr. Wolfgang Herles legte noch nach. Seine Enthüllungen aber klingen dramatisch:

    „Wir haben ja das Problem, dass – jetzt spreche ich wieder überwiegend vom Öffentlich-Rechtlichen – dass wir eine Regierungsnähe haben. Nicht nur dadurch, dass überwiegend so kommentiert wird, wie es der Großen Koalition entspricht, dem Meinungsspektrum, sondern auch dadurch, dass wir vollkommen der Agenda auf den Leim gehen, die die Politik vorgibt.

    Das heißt, die Themen, über die berichtet wird, werden von der Regierung vorgegeben. Es gibt aber viele Themen, die wären wichtiger als das, was die Regierung – die natürlich auch ablenken will von dem was nicht passiert, aber das, was nicht passiert, ist oft wichtiger als das, was passiert – wichtiger als die Symbolpolitik, die betrieben wird.“

    Der Journalist Harald Schumann führte bei der Preisverleihung „Der lange Atem“ noch weiter aus:

    „Das ist in der […] deutschen Presse Gang und Gäbe, daß Chefredakteure oder Ressortleiter ihren Untergebenen sagen, wie sie zu denken haben, daß Vorgaben gemacht werden, was sie recherchieren dürfen und was nicht, und daß viele junge Kollegen daran gehindert werden, überhaupt kritische Journalisten zu werden, weil ihre Vorgesetzten das gar nicht wollen.“

    Dass Problem liegt jedoch nicht darin, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht unabhängig und objektiv ist. Das wissen wir. Das Problem liegt darin, dass wir alle ARD und ZDF finanzieren müssen, obwohl wir diesen Betrug längst durchschaut haben.

    In meinem Artikel „2017-Warum ein großer Umbruch unmittelbar bevorsteht“ schrieb ich, dass das Denken der Menschen vergleichbar ist mit einem Diaprojektor, bei dem die Medien gezielt bestimmte Dias einschieben, um das gewünschte Bild mit den dazugehörigen Emotionen zu erzielen. Erklärung im Newsletter:

    2017- Warum ein großer Umbruch unmittelbar bevorsteht + Video

    Erkennt, dass ihr nicht eure Gedanken seid, sondern werdet zum Beobachter eurer Gedanken. Teilt diesen Newsletter mit Freunden und Bekannten, damit immer mehr Menschen erwachen.

    Über diese und andere Themen schreibe ich regelmäßig in meinem kostenlosen Newsletter der mittlerweile von ca.1 Million Menschen gelesen wird. Anmeldung unter: http://www.macht-steuert-wissen.de/newsletteranmeldung/

    Erkennen – erwachen – verändern

    Euer Heiko Schrang

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  • Kanzlerfrage – Was wollt Ihr, das deutsche Volk

    Die NBB (www.deunod.de) braucht Eure Unterstützung. Wir möchten beweisen,
    dass die ganzen Umfragen zur Kanzlerfrage ein Fake sind.
    Macht mit bei der Umfrage, teilt Sie oder sendet sie per Mail an Freunde. Jeder kann was tun, jeder kann helfen.
    Hier geht es zur Umfrage —->  http://www.deunod.de/umfrage/index.php/453386?lang=de

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  • Meinung

    BILD versus Kisseljow: Kritik als Einmischung abgetan – Armes Deutschland!

    BILD versus Kisseljow: Kritik als Einmischung abgetan - Armes Deutschland!

    Vor einem Jahr besuchte der Chef-Redakteur von BILD, Kai Diekmann, Wladimir Putin, den vermeintlichen Chef von „Putins Chef-Lügner“ Kisseljow in Sotschi. Nach außen hin versucht BILD das Bild eines seriösen Mediums zu liefern. Den Ruf eines Schundblattes kann es trotzdem nicht abschütteln.
    Kubikmeterweise Schaum vor dem Mund der BILD-Schreiber nach Kisseljows Kritik an Kanzlerin Merkel. Gegenargumente sind aber vollständig ausgeblieben. Es ist an der Zeit, zu erkennen, dass BILD seiner gesellschaftlichen Rolle nicht gerecht wird.

    von Wladislaw Sankin

    Wie kein anderer russischer Medienmacher wird Dmitri Kisseljow geehrt und gehasst. Für die einen bietet seine Wochenschau Westi nedeli (Nachrichten der Woche) Orientierung im chaotischen Nachrichtenmeer und ein Reservoir an Analysen, Meinungen und rhetorischen Spitzen. Für die anderen ist sie die Show eines Hofclowns und eine Ansammlung von Fake-News.

    Dmitri Kisseljow hegt sehr viel Verständnis für die Politik Wladimir Putins und der russischen Regierung im Allgemeinen. Auch der Patriarch der Russisch-Orthodoxen Kirche kommt in seiner Sendung stets sehr gut weg. Das ist schwer zu bestreiten. Macht ihn das aber automatisch zum Chef-Propagandisten des Kremls? So zumindest lautet bereits seit Jahren der Vorwurf westlicher Journalisten.

    Seit Dezember 2013 ist Dmitri Kisseljow Vorsitzender der Mediaholding Rossija Segodnya (Russland heute). Die Holding entstand auf Basis der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. RIA Nowosti wurde noch während des Zweiten Weltkrieges gegründet. Damit knüpft Rossija Segodnya an die Tradition der sowjetischen Auslandsberichterstattung an. Zur Holding gehören auch Sputnik und RT.

    Aufgrund seiner Position ist Dmitri Kisseljow einer derjenigen im Lande, die die Informationspolitik des Landes prägen. Seine zweistündige sonntägliche Wochenschau ist eine atemberaubende Tour de Force, wie die deutsche Journalistin Katja Gloger nach dem Gespräch mit Dmitri Kisseljow in ihrem Buch „Putins Welt“ schrieb. Ihr imponierten Bildung und Manieren des Skandinawisten Kisseljow. Das hielt sie aber nicht davon ab, den Journalisten als Kreml-Propagandisten zu bezeichnen. Handelt es sich um Mißgunst aufgrund souveräner und intellektuell aufgeladener Kommentare, oder ist doch etwas dran an den Vorwürfen?

    Abseits der Diskussion darüber, wann Propaganda tatsächlich Propaganda ist, lässt sich festhalten, dass der 63-Jährige, seit er Westi nedeli moderiert, eher wie eine Mischung aus Nachrichtensprecher, Kabarettist und Prediger erscheint. Er greift kontroverse gesellschaftliche Themen auf und gepaart mit viel Körpersprache bringt er seine Meinung in politisch unkorrekter Weise auf den Punkt. Objektivität hält er für einen Mythos des westlichen Journalismus.

    Die Frage ist, wie sich die staatliche Informationsagentur positionieren soll. […] Oft verzerren wir unter dem Motto der Objektivität das Gesamtbild und betrachten unser Land als fremdes Terrain. Ich denke, diese Periode der destillierten, distanzierten Journalistik ist zu Ende. Ich predigte selbst diese Prinzipien, sie können meine Äußerungen im Internet leicht finden. Aber ich durchlief eine innere Evolution, die eine englische Redewendung auf den Punkt bringt: Wer in seiner Jugend kein Revoluzzer war, hat kein Herz. Wer aber im reifen Alter nicht konservativ ist, hat keinen Verstand.

    Kisseljow erntet gleichsam im Inland wie im Ausland viel Kritik und Häme, vor allem von denjenigen, auf die er nicht gut zu sprechen ist. Daher ist er unter anderem eine Lieblingsfigur der Kiewer Comedians. Letzte Woche trat dann auch die BILD auf den Plan. Anlass war ein Beitrag über die Bundeskanzlerin Merkel. Kisseljow rügte die Kanzlerin ihrer verfehlten Ostpolitik, der Unterstützung des Staatsstreichs in Kiew und unterschwelliger Großmachtpolitik wegen. Darüber hinaus hält er sie für geschichtsvergessen und auf Kosten der russischen Interessen agierend.


     

    BILD wollte das so nicht stehen lassen und reagierte mit einer nur ihren Schreibern geläufigen Wortgewalt. „Putins Chef-Lügner, Lügen-Großangriff aus dem Kreml, Hass- und Lügentirade, Lügen- und Beleidigungsorgie“ – titelte der Autor des BILD-Beitrags. Gar „Rassismus“ wurde dem russischen Journalisten vorgeworfen. Auf inhaltliche Belege für den Vorwurf der Lüge verzichtete er allerdings. Dafür stellte er einige Thesen von Kisseljow vor – laut BILD sind diese scheinbar schon entlarvend genug.

    Klar, warum: Den Lesern die Meinungen aus Russland zu erklären, gehört nicht zu den Aufgaben des Springer-Blattes. Es geht allein um die Botschaft: Russland strebt danach Deutschland zu destabilisieren und sich in die Wahlen der westlichen Staatengemeinschaft einzumischen. Leute, fürchtet Russen!

    Diese Art der Verleumdung veranlasste RT Deutsch dazu, den Beitrag von Kisseljow in voller Länge zu veröffentlichen. Jetzt verbreitet sich die Meinung von Dmitri Kisseljow über Merkel noch schneller. Das Urteil ist gefällt: Der Kreml missbilligt die Merkel-Kandidatur, man kann nach Hause gehen.

    Aber Ruhe! Es ist halb so schlimm. Putin ist seit anderthalb Jahrzehnten in Deutschland in aller Munde, spätestens seit Ende der Schröder-Ära als das Böse schlechthin. Der Bundestag widmet sich Ereignissen in Russland, teils sogar in eigenen Sondersitzungen, wie es nach dem Mord an Boris Nemzow der Fall war und – verurteilt, kritisiert, ist besorgt. Aber der russische Präsident ist immer noch da.

    Möglicherweise denkt man, die deutschen Medien müssten immer noch lauter schreien, um auch in Russland gehört zu werden. Dann würden sich die Russen schon von ihrem Präsidenten abwenden. Das Gegenteil ist der Fall: In Russland sind die Meinungen aus dem Westen bestens bekannt und zugänglich. Darüber empört man sich, streitet, macht sich lustig.

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    Verschiedene Nachrichtenmagazine mit dem Top-Thema Putin

    Deutschland ist robust genug, um ausländische Kritik an der Kanzlerin zu überstehen. Solange aber Produkte wie BILD die Liste der meistkonsumierten Medien anführen, steigen die Chancen, im unreflektierten Sumpf aus Verleumdung und Hetze zu versinken. Parallelen in der Geschichte gibt es zur Genüge.

    Und wenn Kritik an Merkel Hetze sein soll, wie verhält es sich dann mit BILD-Publikationen zu Putin, russischen Sportlern, den Donbass-Rebellen usw. – zu allem, was mit Russland zu tun hat? Hinter der Mauer aus Abneigung und Phobie, die BILD gegen Russland errichtete, verliert sich nicht nur die Fähigkeit, jegliche Entwicklungen in Nachbarländern richtig einzuschätzen. Auch die Menschlichkeit bleibt auf der Strecke.

    Fleisch gewordene Doppelmoral und neo-wilhelminisches Überlegenheitsgehabe, wie sie von BILD und ihresgleichen ausgehen, richteten in den letzten Jahren enormen Schaden im Zusammenleben der Völker an. Seitdem das Blatt die russischen Medaillen in Rio nicht mehr zählte, ist es auch in Russland bekannt und steht sprichwörtlich für die deutsche Presse.

    Die These von Kisseljow ist im Übrigen nicht erst gestern entstanden. Bereits zu Beginn des Ukraine-Konflikts am 6. April 2014 hatte er einen Beitrag mit dem Titel „Annexion“ veröffentlicht, in dem er auf das Interesse der westlichen Länder und insbesondere Deutschlands an der Ukraine einging. In diesem Beitrag nannte Kisseljow die Ukraine Mitteleuropa und zitierte die Aussage Friedrich Naumanns über das „deutsche“ Mitteleuropa noch ausführlicher als im letzten Beitrag, der BILD so nicht gefiel.

    Im einem anderen Wochenbeitrag aus dem April 2014 fragte er, was deutsche Aufklärer im Rebellengebiet in der Ostukraine machten. Damals hielten die Volkswehrangehörige sie für einige Tage fest, war für einen diplomatischen Eklat sorgte. Kisseljow zog Parallelen zum Weltkrieg: „Wieder da, im Osten?“.

    Außerdem liefert der Berlin-Korrespondent Michail Antonow seit Jahren Woche für Woche gut recherchierte Beiträge für die Sendung von Kisseljow, die Merkels Politik gegenüber Russland genau verfolgen. Waren die Macher von Westi nedeli deshalb vom Anfang an vom Kreml beauftragt, Angela Merkel zu stürzen?

    In ihrem paranoiden Wahn merken die hassverblendeten Trendsetter der deutschen Meinungsbildung gar nicht, dass Dmitri Kisseljow so etwas wie das tiefsitzende russische Unbehagen ausdrückt. Nicht gegen die Deutschen, sondern gegenüber jener deutschen politischen Klasse, die Angela Merkel vertritt.

    Dieses Gefühl konnte sogar der einstige Leiter der Moskauer Spiegel-Redaktion, Matthias Schepp, seit dem Jahr 2014 bei den Russen registrieren. „Warum gönnen Sie uns die Krim nicht?“, fragte einmal eine gute Bekannte des in Moskau gut sozialisierten Deutschen im Hinblick auf das stramme „Annexions“-Theorie, an der Deutschland von Anfang an festhielt. Nach dem Krieg, der Wiedervereinigung und der Freundschaft der Schröder-Jahre. Sehr viele Russen halten deutsche Medien und die deutsche Politik für amoralisch.

    Nein, BILD ist nicht dafür da, um solche Prozesse zu registrieren. Wofür ist BILD überhaupt da, wenn sie sogar ihre treuen Leser nicht ernst nimmt? Diese Frage sollten sich die Deutschen dreiundvierzig Jahre nach der Erstausgabe von Heinrich Bölls „Die verlorene Ehre von Katharina Blum“ wieder stellen. Leider. Denn Deutschland verdient eine bessere Presse.

    https://deutsch.rt.com/meinung/46127-bild-russland-meinung-deutsche-politik/

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