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  • Category Archives Putin
  • Putin wirbt vor Schülern für Freundschaft mit Deutschland

    Putin wirbt vor Schülern für Freundschaft mit Deutschland
    Wenige Tage nach dem 75. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 besuchte Wladimir Putin überraschend ein Geschichtsprojekt der Deutschen Schule in Moskau. „Russland und Deutschland haben stets prosperiert, wenn sie zusammengearbeitet haben“, so der Präsident der Russischen Föderation. Die Erinnerung an den Krieg und seine Opfer sei notwendig, um zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt. Zugleich aber müsse man den Blick auf die Zukunft richten.
    https://deutsch.rt.com/international/39198-putin-wirbt-fur-freundschaft-mit-deutschland/
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  • US-Zerstörer nähert sich auf gefährliche Weise russischer Fregatte im Mittelmeer

    Das russische Patrouillenschiff Jaroslaw Mudry

    Das russische Patrouillenschiff Jaroslaw Mudry
    Das Verteidigungsministerium Russlands wirft der Besatzung des US-Zerstörers Gravely vor, sich dem russischen Patrouillenschiff Jaroslaw Mudry im Mittelmeer auf gefährliche Weise genähert haben. Die US-Seeleute hätten durch ihre Handlungen sowohl internationale Seefahrtsregeln als auch russisch-amerikanische Abkommen grob verletzt, heißt es aus dem russischen Verteidigungsministerium.

    Am 17. Juni näherte sich der Zerstörer USS Gravely im Ostteil des Mittelmeeres der Jaroslaw Mudry auf eine Entfernung von 60 bis 70 Meter backbords und durchschnitt den Kurs der russischen Fregatte in einer Entfernung von 180 Meter vom Bug. Das russische Schiff fuhr dabei im internationalen Gewässer mit unverändertem Kurs und konstanter Geschwindigkeit weiter, ohne gegenüber der USS Gravely gefährlich zu manövrieren.

    Das Verteidigungsministerium Russlands weist das Pentagon darauf hin, dass der US-Kapitän und seine Besatzung die internationalen Regeln zur Verhütung von Zusammenstößen auf See und die zwischenstaatlichen russisch-amerikanischen Abkommen von 1972 verletzt haben. Explizit handele es sich um die Regel 13 („Überholen“), die Regel 15 („Kreuzende Kurse“) und den Punkt 1 Artikel 3 des russisch-amerikanischen Abkommens.

    „Es muss betont werden, dass die US-Militärbehörde in letzter Zeit mit beneidenswerter Beständigkeit russische Piloten und Seeleute der mangelnden Fachkompetenz bezichtigt. Allerdings zeigt dieser mit den gefährlichen Manövern des Zerstörers USS Gravely verbundener Zwischenfall, dass Angehörige der US-Marine es sich erlauben, grundlegende Prinzipien der Schifffahrtssicherheit zu vergessen und über die Folgen hinwegzusehen, zu denen gefährliche Manöver in Gebieten der intensiven Schifffahrt führen können“, bemerkt das Verteidigungsministerium Russlands.

    https://deutsch.rt.com

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  • Putin: NATO-Aggression unterminiert sinnvolle Maßnahmen zur Bekämpfung der Terrorgefahr

    U.S. M1 Abrams Panzer im Einsatz während des NATO-Manövers "Saber Strike" in Adazi, Lettland, Juni 2016.

    U.S. M1 Abrams Panzer im Einsatz während des NATO-Manövers „Saber Strike“ in Adazi, Lettland, Juni 2016.
    Russland wird adäquate Maßnahmen ergreifen, um der wachsenden „aggressiven Rhetorik“ der NATO entgegenzuwirken. Das hat der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch in einer Rede vor der Staatsduma erklärt. Er rief auf dazu auf, ein internationales Sicherheitssystem zu erschaffen, das für alle Staaten offen zugänglich ist.

    Es sei notwendig, ein System der kollektiven Sicherheit „ohne Block-Denken“ zu schaffen. Es muss für alle Länder der Erde offenstehen, sagte Putin im russischen Parlament.

    „Russland ist bereit, über diese extrem bedeutende Frage zu diskutieren“, sagte er und fügte hinzu, solche Vorschläge blieben von westlichen Staaten bislang unbeantwortet.

    „Aber erneut, wie seinerzeit zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, sehen wir keine positiven Reaktionen“, erklärte das russische Staatsoberhaupt und betonte:

    „Im Gegenteil, die NATO verstärkt ihre aggressive Rhetorik und aggressiven Aktivitäten in der Nähe unserer Grenzen.“

    Die Russische Föderation muss darauf adäquat reagieren, so Putin weiter:

    „In diesem Umfeld müssen wir der Verteidigungsfähigkeit unseres Landes besondere Aufmerksamkeit widmen.“

    Terrorismus ist zur größten Bedrohung für die internationale Sicherheit geworden, sagte Putin. Er verglich die Entwicklung mit dem Aufstieg des Nazismus am Vorabend des Zweiten Weltkrieges. Mit Blick auf diese Herausforderung müsse die internationale Gemeinschaft zusammenarbeiten, anstatt getrennt und gespalten zu bleiben.

    „Welche Art von Erziehung ist erforderlich, um den altmodischen Ideologie-Zwist und geopolitische Spielchen loszuwerden und sich im Kampf gegen den internationalen Terrorismus zu vereinen? Diese gemeinsame Gefahr wächst vor unser aller Augen beständig an“, bemerkte Putin.

    Sicherheitsfragen sollen jedoch nicht den Kurs wirtschaftlichen Wachstums bestimmen. Das russische Staatsoberhaupt warnte:

    „Sicherheit und andere internationale Angelegenheiten sind wichtig, aber nicht so wichtig wie Fragen der Wirtschaft.“

    Putins Rede kommt unter dem Eindruck des jüngsten Aufbäumens der NATO in Osteuropa. Nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland im Jahr 2014 begann das westliche Militärbündnis mit der Entsendung von Truppen, Ausrüstung und militärischer Infrastruktur nach Polen und in das Baltikum. Die NATO argumentiert, neues Militär in der Region würde die Staaten vor einer angeblich drohenden „russischen Aggression“ schützen.

    Auf dem bevorstehenden NATO-Gipfel in Warschau im Juli erwarten Experten, dass die NATO-Führung die Entsendung von vier Bataillonen mit bis zu 800 Soldaten nach Polen und in die baltischen Staaten entscheiden wird. Außerdem sollen das Ausmaß und die Frequenz multinationaler Militärübungen intensiviert werden. Militärübungen im Rahmen der Manöver Anakonda 2016, Saber Strike und BALTOPS, in die tausende NATO-Soldaten involviert sind, finden gegenwärtig in Polen, Lettland, Litauen und Estland statt.

    Moskau betont, dass das Aufbäumen der NATO und ihre feindliche Rhetorik gegenüber Russland nicht zu Sicherheit und Stabilität in Europa beitragen. Die russische Regierung gab bekannt, dass man entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten werde.

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  • EU und Russland: Dauerhafte Sicherheit nur mit- und nicht gegeneinander

    Epoch Times, Mittwoch, 22. Juni 2016 17:36
    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat zum 75. Jahrestag des Überfalls von Hitler-Deutschland auf die Sowjetunion vor einer wachsenden „Entfremdung“ gegenüber Russland gewarnt. Für Russland und für Europa könne es eine „dauerhafte Sicherheit“ nur mit- und nicht gegeneinander geben.
    Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) fordert, den Dialog mit Moskau weiterhin zu suchen.

    Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) fordert, den Dialog mit Moskau weiterhin zu suchen.

    Foto: Sophia Kembowski/dpa

    „Wir dürfen nicht zulassen, dass Reflexe und Vorurteile aus längst vergangenen Zeiten wieder auferstehen als seien sie nie weggewesen“, sagte Steinmeier im Bundestag. Für Russland und für Europa könne es eine „dauerhafte Sicherheit“ nur mit- und nicht gegeneinander geben.

    Der SPD-Politiker bekräftigte zugleich die Aufforderung, den Dialog mit Moskau zu suchen. Die Nato dürfe sich von den beiden „gleichrangigen“ Prinzipien Abschreckung und Entspannung durch Dialog nicht abbringen lassen.

    Dies seien „Grundsätze, die wir gerade jetzt nicht zur Disposition stellen sollten“. Steinmeier fügte hinzu: „Wir müssen dazu beitragen, dass einer Geschichte der Extreme nicht eine Zukunft der Extreme folgt.“

    Der ehemalige Linke-Fraktionschef Gregor Gysi kritisierte, dass im Bundestag zum 75. Jahrestag des Überfalls keine Gedenkstunde vereinbart wurde. Zugleich forderte er Bundespräsident Joachim Gauck auf, selbst nach Russland zu fahren. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Sigmar Gabriel verfolgten die Debatte auf der Regierungsbank. (dpa)

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  • Russisches Team von Olympischen Spielen ausgeschlossen – Putin bestreitet Beteiligung Russlands an Doping

    Epoch Times, Freitag, 17. Juni 2016 17:18
    Das russische Team wurde offenbar wegen Doping-Vorfällen von den Olympischen Spielen ausgeschlossen.
    Ex-Präsident der World Anti-Doping Agency (WADA) Dick Pound auf einer Doping im Sport Konferenz in England 2016.

    Ex-Präsident der World Anti-Doping Agency (WADA) Dick Pound auf einer Doping im Sport Konferenz in England 2016.

    Foto: JUSTIN TALLIS/Getty Images

    Der IAAF hat beschlossen, das russische Team nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen zu lassen, berichtet „The Guardian„. Demnach werde diese Entscheidung nach einem Treffen des IAAF (International Association of Athletics Federations), das am Freitag in Wien statt findet, offiziell bekannt gegeben.

    Wie die Zeitung schreibt, würden die russischen Athleten die IAAF-Kriterien nicht erfüllen und seien somit von den Olympischen Spielen ausgeschlossen.

    Putin bestreitet staatliche Beteiligung an Doping

    Präsident Wladimir Putin hat eine Beteiligung des russischen Staates an Dopingvergehen von Sportlern bestritten. „Von staatlicher Seite haben wir gegen Doping im Sport gekämpft und werden das auch in Zukunft tun“, sagte Putin auf dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg.

    Vor der Entscheidung des Leichtathletik-Weltverbandes über einen Ausschluss russischer Sportler von den Olympischen Spielen in Rio betonte Putin, Doping sei auf persönliches Fehlverhalten zurückzuführen. Es könne nicht sein, dass das gesamte Team die Schuld für Einzelne tragen müsse. (dpa/so)

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  • Ex-Kanzler Schröder: „Deutsche NATO-Führung an russischer Grenze ist ein schwerwiegender Fehler“

    Ex-Kanzler Schröder: "Deutsche NATO-Führung an russischer Grenze ist ein schwerwiegender Fehler"

    Deutliche Worte zur bundesdeutschen und EU-Außenpolitik fand Altbundeskanzler Gerhard Schröder in Salzburg, wo er eine Rede zur traditionellen Frühsommer-Veranstaltung der Deutschen Handelskammer hielt. Insbesondere nahm er Anstoß an der Konfrontationspolitik gegenüber Russland und hinterfragte, dass ausgerechnet im Jahr des Gedenkens an den deutschen Angriff auf die Sowjetunion im Juni 1941 Deutschland die Führung von NATO-Verbänden an der russischen Grenze übernommen hat.

    Als besonders instinktlos bezeichnete Schröder dabei die Politik der deutschen Regierung in Osteuropa. Es sei ein schwerwiegender Fehler gewesen und habe die nötige Sensibilität vermissen lassen, dass Deutschland ausgerechnet im Jahr des Gedenkens an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 die Führung von NATO-Verbänden an der russischen Grenze übernommen habe.

    Deutschland drehe damit an einer Eskalationsspirale, die alle Errungenschaften der Ostpolitik infrage stellen könnten, die Kanzler wie Helmut Schmidt und Willy Brandt erfolgreich umzusetzen wussten. Es sei ein drastischer Kurswechsel in der europäischen Politik gegenüber Russland erforderlich. Statt eine Hochrüstung der NATO in Osteuropa und dem Baltikum zu forcieren, sollte Berlin sein Möglichstes tun, um die Beziehungen mit Russland wieder zu verbessern.

    Die Sanktionen, die vonseiten der EU gegenüber Moskau verhängt wurden, schadeten vor allem den europäischen Volkswirtschaften selbst. Sie schnellstmöglich aufzuheben, sei im eigenen Interesse Deutschlands und der EU geboten. Wenn die Regierungschefs aber die Sanktionen aufrechterhalten wollen, sollten sie „nicht zu feig sein, sich selbst hinzustellen und es ihren Bevölkerungen zu erklären“, sagte Schröder.

    Nicht nur gegenüber Russland sei eine klare Entspannungspolitik erforderlich, so Schröder, auch die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei seien entschlossen fortzuführen, denn „Europa braucht die Türkei und Russland vor allem sicherheitspolitisch“. Darin unterscheide es sich von den USA, für die Russland nur ein Faktor auf der globalen Bühne sei.

    Der Altkanzler sprach sich auch für ein „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ aus, „mit der Euro-Zone als Kern“, da ansonsten keine Wettbewerbsfähigkeit mehr gegenüber den USA und China gewährleistet wäre.

    Die EU hatte im Frühjahr 2014 Sanktionen gegen die Russische Föderation verhängt, nachdem Russland nach dem gewaltsamen Putsch gegen den gewählten Präsidenten Viktor Janukowytsch in Kiew eine auf der Halbinsel Krim anberaumte Volksabstimmung, die mit einem deutlichen Ja zu einer Wiedervereinigung mit Russland endete, einseitig anerkannte und den Beitritt der Krim zur Russischen Föderation absegnete.

    Parallel zu den Sanktionen der EU, die vor allem eigenen exportorientierten Unternehmen schadeten, betreibt die NATO eine milliardenschwere Aufrüstungspolitik in Osteuropa sowie umfassende Groß-Manöver unmittelbar an der Grenze zur Russischen Föderation

    https://deutsch.rt.com

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  • Video: ARD-Reporter greift russisches TV-Team an

    11.06.2016

    ARD-Journalist Hajo Seppelt beschuldigt Russland des Massendopings in drei langen Dokus. Doch die Beweise sind mager, reine Stimmungsmache. Als eine russische Reporterin mit ihm ein Interview macht und nach den Beweisen fragt, wird der ARD-Mann handgreiflich und beleidigend. – Sind das die neuen journalistischen Methoden von ARD und ZDF?

    Hajo Seppelt, der in schon drei ARD-Dokus Russland des Massendopings beschuldigt, ist als selbst Interviewter zu seinen Recherchen ausgerastet. Nach einer offenbar unbequemen Frage ging der ARD-Mann eine russische Reporterin zuerst verbal, dann auch körperlich an: Er entriss ihr das Mikrofon und stieß sie – vor laufender Kamera – auf die Straße.

    In Seppelts letztem Dokufilm, den die ARD in der Nacht zum Donnerstag ausstrahle, heißt es unter anderem, dass Russlands Sportminister Witali Mutko die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA unter Druck gesetzt und an der Verschleierung eines Dopingfalls mitgewirkt habe. Der russische Nachrichtensender Rossija entsandte daraufhin ein Fernsehteam nach Köln, um einmal Seppelt zu den Details seiner Recherchen und Darstellungen zu befragen. Es ging immerhin um viel: Am 17. Juni entscheidet der internationale Leichtathletikverband (IAAF), ob die Sperre für die russischen Athleten für Olympia 2016 aufgehoben wird. Laut Beobachtern stehen die Chancen dafür schlecht.

    Seppelt stimmte dem Interview zu. Bei dem Gespräch in einem Kölner Hotelzimmer fragt die russische Korrespondentin Olga Skabejewa den ARD-Reporter, ob er Beweise für die erhobenen Doping-Vorwürfe zeigen könne. Bei dieser Frage scheint Seppelt die Geduld zu verlieren.

    „Ich habe sie jetzt nicht mit“, antwortet er und zeigt sich erstaunt über eine solche Fragestellung. Doch Skabejewa lässt nicht nach: „Das ist sehr wichtig für uns, Sie müssen das verstehen. Womöglich werden wir nicht zu den Olympischen Spielen fahren.“
    „Sie haben doch mit den Athleten nichts zu tun. Oder sind Sie ein Freund der Athleten?“, fragt der ARD-Journalist. Aber die Russin antwortet, sie versuche bloß, ein Freund ihres Landes zu sein, und lässt Seppelt damit offenbar ausrasten:
    „Sie sind dumm. Ihr, russische Journalisten, ihr seid stolz auf euer Land, seid ihr dumm? Ihr dürft nicht stolz, sondern müsst konsequent sein“, ruft der ARD-Reporter auf Englisch und in der Übersetzung von „Rossija 1“. Und weiter: „Geht weg! Ich bespreche keine dummen Fragen. Ihr steckt tief in der Korruption, das ist das Problem.“

    Dann reißt der deutsche Journalist seiner russischen Kollegin das Mikrofon aus der Hand und wirft es in den Flur. Seppelt fordert, das aufgenommene Material zu löschen. Auf der Treppe geht das Schubsen weiter. Die Reporterin möchte zurück ins Zimmer, um ihre Tasche zu holen. „Gehen Sie weg, Olga“, sagt Seppelt und stürzt sich dann wütend auf den Kameramann, der weiter filmt.
    „Wenn du noch einmal hier drehst, dann…“, schreit er – mittlerweile schon auf Deutsch. „Verschwinde hier! Uiti! Finish!“ Als alle auf der Straße sind, droht Seppelt noch mit der Polizei.

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/75901-video-ard-reporter-greift-russische-reporterin-an

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  • Normandie-Vier-Gespräch: OSZE-Mission und Minsker-Abkommen im Fokus

    Posted on by jolu
    Normandie-Vier-Gespräch: OSZE-Mission und Minsker-Abkommen im Fokus

    In der Nacht auf Dienstag haben der Präsident Russlands Wladimir Putin und seine Kollegen des Normandie-Vier-Formats, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Francois Holland und der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko, Telefongespräche über die Donbass-Regelung geführt. Laut der Kreml-Pressestelle forderte Putin von der ukrainischen Seite, unverzüglich den Beschuss der bewohnten Ortschaften in der Konfliktregion einzustellen und zu einer friedlichen Konfliktlösung überzugehen.

    Das Telefonat der Staats- und Regierungschefs Russlands, Deutschlands, Frankreichs und der Ukraine war der aktuellen Situation im Donbass gewidmet, wo weiter die bewaffnete Konfrontation zwischen den ukrainischen Truppen und den Kräften der Republiken Donezk und Luhansk herrscht. In der Konfliktzone kommt es immer wieder zu Beschüssen, die auch bewohnte Ortschaften treffen. Der russische Präsident Wladimir Putin forderte die Angriffe, unter denen die Zivilbevölkerung leidet, unverzüglich einzustellen.

    „Betont wurde die Bedeutung der strikten Einhaltung der Waffenruhe, der Steigerung der Effizienz von der OSZE-Beobachtermission durch Übertragung von zusätzlichen Zuständigkeiten sowie der Verstärkung des gemeinsamen Kontroll- und Koordinierungszentrums“, so die Meldung des Kreml-Pressedienstes.

    Minsker Abkommen als Hauptmittel der friedlichen Regelung

    „Wladimir Putin rief dazu auf, dass ukrainische Streitkräfte die Beschüsse der bewohnten Ortschaften im Donbass prompt einstellen sollen. Es sei betont, dass das Schlüsselelement der Regelung der direkte Dialog von Kiew mit  Donezk und Luhansk werden soll, damit die Minsker Abkommen von 12. Februar 2015 voll und allumfassend erfüllt werden“, heißt es in der Mitteilung auf der offiziellen Web-Seite des Kremls.

    Die Teilnehmer der Verhandlungen äußerten ohne Vorbehalte ihre Zustimmung, dass der Konflikt deeskaliert und alle Punkte der Minsker Abkommen erfüllt werden sollen. In diesem Zusammenhang wurden der Normandie-Vier die Vorschläge Russlands zu den Grundaspekten der friedlichen Konfliktlösung  übergeben, so die Kreml-Pressestelle weiter:

    „Den Partnern in der Normandie-Vier wurde ein mit den Republiken Donezk und Luhansk abgestimmtes Maßnahmenpaket zu Kommunalwahlen, Sonderstatus, Amnestie und Dezentralisierung übergeben, das in der Kontaktgruppe aufmerksam erörtert werden sollte“.

    OSZE-Mission: Beobachter oder Polizei?

    In diesem Kontext betraf das Gespräch auch die Steigerung der Effizienz der OSZE-Beobachtermission in der Konfliktzone, und zwar dadurch, dass ihr zusätzliche Zuständigkeiten übertragen werden, meldete die Pressestelle des ukrainischen Präsidenten:

    „Die Spitzen der Ukraine, Frankreichs, Deutschlands und Russlands unterstützten die Entsendung einer OSZE-Polizeimission in  den Donbass und den Beginn der Konsultationen zu dieser Frage“.

    Am nächsten Tag kommentierte diese Absicht der Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow:

    „Das ist eine Beobachtermission im Donbass, nach unserem Verständnis ist es keine Polizeimission. Dieses Thema wird wirklich diskutiert. Es wird nicht von heute auf morgen diskutiert. Da gibt es eine Frage nach der Bewaffnung von dieser Mission. Theoretisch kann man sie bewaffnen, aber zu dieser Mission gehören keine Militärs, und die Frage ist eigentlich, wie man diese Waffen anwenden wird. Diesbezüglich entstehen viele weitere Fragen. Darum wird die Diskussion sicherlich fortgesetzt“.

    Den Worten von Peskow zufolge gäbe es in dieser Frage viele Nuancen, die weiter konkretisiert werden sollten.

    „Es geht um eine Scheidelinie zwischen den Milizen und den ukrainischen Militärs. Hier ist die Zustimmung von den Vertretern der Donbass-Region wichtig. Und bevor ein gemeinsames Verständnis formalisiert wird, soll dieses Verständnis in Bezug auf die Konfiguration von dieser Mission geschaffen werden. In den Minsker Abkommen steht alles zu den Grenzkontrollen geschrieben. Auch die Reihenfolge, da gibt es eigentlich nichts zu besprechen. Da stehen die Unterschriften der Ukraine, der ganzen Normandie-Vier, was die Grenzkontrollen betrifft“.

    Wahlen in der Konfliktregion

    In der Telefonkonferenz wurde ein weiterer Punkt der Minsker Abkommen besprochen, und zwar die „Gestaltung der Bedingungen für Kommunalwahlen in einigen Teilen der Gebieten Donezk und Luhansk auf Grundlage der ukrainischen Gesetzgebung und der Normen des Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE”, wie es in der Meldung des Pressedienstes von Poroschenko heißt.

    Die Wahlen im Donbass bleiben eine der Schlüsselfragen der Verhandlungen in der Donbass-Region. Die Behörden der Republiken Donezk und Luhansk haben die Abstimmung einige Male verschoben, momentan ist sie für 24. Juli 2016 angesetzt. Seinerseits verzögert Kiew die Verabschiedung des entsprechenden Gesetzes mit der Begründung, dass im Südosten der Ukraine Sicherheit gewährleistet werden soll. Die zentrale Wahlkommission der Ukraine findet die Wahlen erst in zwei Jahren möglich.

    Neben politischen Fragen besprachen die Spitzen des Normandie-Quartetts die humanitäre Situation im Konfliktgebiet: Diskutiert wurden mögliche Schritte zur Lösung von akuten sozial-wirtschaftlichen und humanitären Problemen im Südosten der Ukraine.

    Am Rande des Telefongesprächs wurden einige Aspekte der Krisensituation in Syrien zur Sprache gebracht.

    Das sogenannte „Normandie-Format“ entstand nach einem Treffen der Staats- und Regierungschefs Russlands, Deutschlands, Frankreichs und der Ukraine im Sommer 2014 in Frankreich, wo die friedliche Beilegung der ukrainischen Krise thematisiert wurde. Später wurden vier Treffen in diesem Format auf höchster Ebene durchgeführt. Auf Ebene der Außenminister fanden sie schon neunmal statt.

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  • NATO-General als Autor: „2017 War with Russia“ kündigt Krieg zwischen Westen und Russland an

    Posted on by jolu
    Plant laut Richard Shirreff eine Invasion des Baltikums - Russlands Präsident Wladimir Putin

    Plant laut Richard Shirreff eine Invasion des Baltikums – Russlands Präsident Wladimir Putin
    Richard Shirreff, NATO-General und von 2011 bis 2014 Träger des eindrucksvollen Titels „Deputy Supreme Allied Commander Europe“ ist unter die Buchautoren gegangen. Der Titel des Werkes verspricht hohe Auflagen und gigantische Umsätze. Denn eine Nummer kleiner als „2017 War With Russia“ geht es für Shirreff nicht. Shereff kündigt nicht weniger als einen Atomkrieg zwischen dem Westen und Russland an. Praktisch: So lässt sich bequem die laufende Ausbreitung der NATO im Osten rechtfertigen.

    Für die Science-Fiktion-Abteilung in der Buchhandlung oder als Vorlage für einen der zahlreichen Weltuntergangsfilme Hollywoods wäre Richard Shirreffs neues Buch sicherlich interessant. Nicht weniger als den totalen Krieg zwischen Ost und West – inklusive des Einsatzes von Atomwaffen – kündigt der NATO-General und vormalige „Deputy Supreme Allied Commander Europe“ für das kommende Jahr an. Das genaue Datum, nämlich Mai 2017, ist Shirreff dabei genau bekannt, wie der konkrete Ablauf der zu erwartenden Ereignisse. Wenig überraschend indes: Natürlich ist Russland schuld.

    Dennoch hält der Plot des Militärs einige besonders kreative Wendungen bereit, die von allen ernstzunehmenden Analysten als völlig abwegig betrachtet werden. Zum Krieg soll es wie folgt kommen:

    Über Lettland werde Russland das Baltikum überfallen und einen atomaren Erstschlag androhen, sollte die NATO die Invasion zurückschlagen wollen. An dieser Stelle wartet Sherriff auch schon mit einem ersten augenzwinkernden Ratschlag auf. Wäre die NATO nicht so „schwach“, könnte die fiktive Einschüchterung nicht gelingen. Ein „aggressiver und opportunistischer“ Wladimir Putin würde die Zurückhaltung und Passivität der europäischen Führungselite aber gnadenlos ausnutzen.

    Zeit also, sich in den nächsten zwölf Monaten mit den nötigsten Überlebensutensilien und Vorräten für den nuklearen Fallout einzudecken und im Keller private Bunkeranlagen zu errichten? Nicht ganz, denn der schreibende NATO-General kennt natürlich einen Ausweg, um den drohenden Doomsday noch zu verhindern: Die NATO müsse an ihren Ostgrenzen zu Russland massiv aufrüsten, so Shirreff. Besonders die baltischen Staaten und Osteuropa sollten mit schwerem Gerät und Soldaten beliefert werden.

    Natürlich widerspräche dies früheren Zusicherungen des Westens an Russland, in den ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes keine permanenten Truppen zu stationieren. Aber was zählen schon solche Vereinbarungen wenn die totale Vernichtung droht?

    In der Tat deckt sich der „Ausweg“ aus Shirreffs Horrorszenario exakt mit der derzeitigen Vorgehensweise der NATO in Sachen Ost-Erweiterung, für die man jedoch nicht so wirklich eine Begründung präsentieren kann. Shirreffs Strategie ist in dieser Hinsicht so tump wie durchschaubar: Angst- und Panikmache, Russland die ewige Bedrohung und die eigene Verpflichtung Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Schon kann ein eigener aggressiver Akt – der Aufmarsch von NATO-Truppen an Russlands Grenzen als „Selbstverteidigung“ verkauft werden.

    Dass Russland sich durch den Bruch früherer Vereinbarungen seitens des Westens und die Ausbreitung der NATO in Osteuropa überhaupt erst bedroht sieht, wird dabei natürlich unter den Teppich gekehrt. Dass eine „Invasion des Baltikums“ durch Russland lediglich das Produkt von Shirreffs blühender Phatasie ist, ebenso. Die Truppenbewegungen der NATO sind jedoch real. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.

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  • Wurde ein Krieg mit Russland verhindert?

    Posted on by jolu

    Erst jetzt wurde bekannt, dass bereits vor zwei Jahren ein möglicher Krieg mit Russland verhindert wurde, so der ehemalige parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Willy Wimmer. Die EPOCH TIMES schrieb zu diesem Thema: Willy Wimmer und Heiko Schrang, beides Gastautoren, die bislang sehr beachtete Artikel dort veröffentlichten, werden getrieben von ihrem Gewissen, dass unsere Gesellschaft im Inneren und das politische Deutschland in Europa und in der Nato in großer Gefahr sei.

    Es geht ihnen um den Frieden, den äußeren versuchen Willy Wimmer, ehemaliger CDU Staatssekretär im Verteidigungsministerium unter Helmut Kohl, und Dirk Müller, Börsenmakler und bekannt als Mr. Dax, auf allen möglichen Treffen, Foren und Medien zu verteidigen und zu bewahren.

    Dem inneren Frieden wendet sich Heiko Schrang, Autor des Bestsellers „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“, in Artikeln und Interviews, in Vorträgen und Fernsehauftritten zu. Im ersten Teil seines Berufslebens war er ein erfolgreicher Immobilienhändler.

    Auch in der persönlichen politisch angeheizten Gefahr, dass Einzelne oder Gruppen sich diffusen Ängsten ausgeliefert sehen und mit Depressionen, Burnout oder Hass aufeinander reagieren. Und außerdem in der Gefahr einer politischen und wirtschaftlichen Auslieferung deutscher Interessen an schwer erkennbare Drahtzieher oder Organisationen.

    Von ihrer Herkunft und Lebensgeschichte her gesehen könnten Willy Wimmer, geb. 1943, und Heiko Schrang, geb. 1969, nicht unterschiedlicher sein, von ihrem zurzeit lebensbestimmenden Engagement her haben sie einige Ähnlichkeiten.

    Willy Wimmer nach seiner Rückkehr aus Russland und Gesprächen mit Wladimir Putin

    Willy Wimmer sprach am 9. April auf dem ersten Anleger-Kongress des Dirk Müller Premium Aktien Fonds. Das war einen Tag nach seiner Rückkehr aus Russland und Gesprächen mit Wladimir Putin. Von cashkurs.com am 19. April auf Youtube veröffentlicht.

    Und so beginnt die Rede von Willy Wimmer:

    „Wir haben uns irgendwie gesucht und gefunden, Dirk Müller und ich und auch Professor Max Otte, in der Frage, dass wir uns vor zwei Jahren dem möglichen Krieg in Europa in den Weg gestellt haben…

    Das hat uns natürlich beim Mainstream nicht beliebt gemacht, wir hatten eine eigene Meinung – und die haben wir immer noch – und das wird uns noch weniger beliebt machen, dass wir Recht behalten werden (lächelt) … zeitgleich mit meinem Besuch in St. Petersburg vor einigen Tagen hat die Nato mitgeteilt, dass sie wieder enger mit der Russischen Föderation zusammenarbeiten will… Wir wissen, dass uns der Frieden näher liegt, als eine kriegerische Auseinandersetzung …“

    Wimmer erinnert an seine Zeit im Verteidigungsministerium und gewisse Planspiele der Nato:

    „Wir überleben als hochzivilisiertes Land noch nicht einmal eine konventionelle kriegerische Auseinandersetzung in Europa … auch nicht die Migrationsbewegungen, die solch einen Konflikt begleiten oder ihm vorausgehen.
    Wenn es aber erst mal in die nukleare Auseinandersetzung geht, und selbst in der Übungssituation von der Nato oder den USA befohlen wird, Dresden und Potsdam auszulöschen, da habe ich dem damaligen Bundeskanzler Kohl empfohlen, die Übung zu verlassen.

    Das kann man als Deutscher mit seinem Gewissen nicht verantworten und nicht einmal in der Übungssituation zulassen. Da muss man sagen nein, machen wir nicht. Und der damalige Bundeskanzler hat keine Minute gezögert, die Sache zu beenden.“
    Hören und sehen Sie weiter, was Willy Wimmer zu historischen Ereignissen, wie dem Zerbrechen der Machtblöcke, und zur heutigen politischen Situation zu sagen hat. 30 Minuten, die es in sich haben:

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/krieg-oder-frieden-willy-wimmer-dirk-mueller-heiko-schrang-amp-2-videos-a1325039.html

    33 Jahre lang war Willy Wimmer Bundestagsabgeordneter der CDU, verteidigungspolitischer Sprecher in der Fraktion, später dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverteidigungsministerium im Kabinett Kohl. Von 1994 bis 2000 fungierte er als Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.

    Heiko Schrang über Verschwörungstheorien und Verschwörungspraktiker

    „Nein, das dient uns nicht, und deswegen machen wir das nicht mit“, diese Schlussworte von Wimmer könnten auch am Anfang des neuesten Kurzvortrags von Heiko Schrang auf „Schrang TV“ stehen, wo er von sogenannten Verschwörungstheorien gleich zu den Verschwörungspraktikern übergeht.

    Damit meint er das September in Dresden stattfindende Bilderbergertreffen (9.-12.06.2016), wo sich die wahren „Verschwörungspraktiker“ treffen und Entscheidungen mit weltpolitischer Tragweite fallen, von denen teilweise jeder Einzelne betroffen ist, aber über deren Inhalt so gut wie nichts in den Mainstreammedien berichtet wird. (Zum Wohle der Hochfinanz und zum Unwohle der Bevölkerung.)

    Sie gelten als geheime Weltregierung, sagt Schrang. Dort treffen sich die 100 bis 150 Gäste, unter ihnen Politdarsteller, unter ihnen Regierungschefs. Sie treffen dort auf ihre Regisseure, die Hochfinanz Westeuropas, der USA und Kanadas, sowie führende Industrielle, hochrangige Militärs und Geheimdienstchefs und die Chefetagen der größten und bekanntesten Medienunternehmen der Welt. Dagegen ist das G7 Treffen nichts weiter als kleines „Hinterhofstammtischtreffen“. (G 8-1 = G 7 da Russland in Ungnade gefallen ist.)

    Was Heiko Schrang wirklich am Herzen liegt, davon spricht er am Ende der 13 Minuten, und damit kommt er zu den Wurzeln, die allein dem Frieden im Äußeren Kraft geben können. Und er spricht von der Verantwortung jedes Einzelnen. Eine Absage an die Gewalt – der Kreis schließt sich zu Wimmers Aussage: „Nein, das dient uns nicht, und deswegen machen wir das nicht mit.“

    Erinnerungen werden wach an die Montagsdemos 1989 in Leipzig: „Keine Gewalt!“

    Quelle: EPOCH TIMES Artikel von Renate Lilge-Stodieck, Mittwoch 27.04.2016

    www.macht-steuert-wissen.de

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